Freitag, 21. Juni 2013

Am Sonntag noch nichts vor?

Zum ersten Mal hat die Dorfgemeinschaft des Kölner Vorortes, in dem ich aufgewachsen bin, zu einem großen Garagenflohmarkt aufgerufen. Inzwischen haben sich über 100 Haushalte angemeldet und auch Frau Schmitt und ich werden dabei sein.

Im ganzen Ort werden am kommenden Sonntag - 23. Juni 2013 - ab 11.00 Uhr Vorgärten, Garagen und Höfe geöffnet und lange im Keller und auf dem Dachboden verborgene Schätze feilgeboten. Hier gibt es einen Straßenplan, auf dem die Teilnehmer verzeichnet sind.
Wer sich also immer schon mal in Köln-Weiß umsehen wollte, der nutzt die Gelegenheit für einen Spaziergang durch das Dorf mit gleichzeitigem Flohmarkt-Besuch.
Und wer die Augen aufhält nach diesem Fachwerkhaus im Ortskern, das in der Collage rechts zu sehen ist, der hat uns höchstpersönlich dann auch schon gefunden.

Ich würde mich über Euren Besuch sehr freuen!!


Garagenflohmarkt in 50999 Köln-Weiß
Sonntag, 23.06.2013 / 11 bis 17 Uhr

Wer noch ein paar Impressionen braucht - hier gibt es ein schönes Filmchen über Weiß:

 

Samstag, 15. Juni 2013

Wenn ich so an ming Heimat denke...

Lange und breite Entschuldigungen Ausreden für meine noch längere Blog-Abstinez gibt es hier jetzt nicht. Mir fallen nämlich keine ein.
Ich lass lieber ein paar Bilder da und wir schauen einfach darüber weg, dass ich hier momentan ein bisserl schwächel, ja?!

Zunächst, passend zum Post-Titel, "mein" Dom.


In der (vor)letzten Woche fand in Köln der Eucharistie-Kongress, "das große Fest des Glaubens", statt. Da muss ich dann gleich gestehen, dass mir die Sache mit dem Glauben verdammt schwer fällt (darf man in diesem Zusammenhang überhaupt fluchen? Und ist "verdammt" schon ein Fluch?). Ich würde gerne. Ehrlich. Ich bin manchmal regelrecht neidisch auf die Menschen, die sich auf ihren Glauben verlassen und so fest auf Gott vertrauen (wobei Neid wohl auch keine besonders hoch gehandelte christliche Eigenschaft ist...).
Ich krieg´s nicht hin, die Gründe würden hier den Rahmen sprengen.
Dass ich trotzdem an einem Programmpunkt des Eucharistie-Kongresses teilgenommen habe, lag an einer faszinierenden Licht-Installation im Kölner Dom (Hier könnt Ihr näheres erfahren). Und an einer sehr aufmerksamen und lieben Freundin, ohne die ich verlorenes Schäfchen gar nicht davon erfahren hätte.
Leider ist es uns nicht gelungen, diese wunderbare Lichter-Schau so richtig live und mittendrin zu erleben. Die Schätzungen darüber, wieviele Menschen in den Kölner Dom passen, schwanken zwischen 3.000 und 5.000. Wir standen leider als ca. dreitausenderste bis fünftausendzweite in der Schlange, jedenfalls wurden irgendwann die Türen geschlossen und wir... standen draußen.
Zum Glück gab es auf der Südseite des Doms, auf dem Roncalli-Platz (der ist übrigens nicht nach dem Zirkus benannt sondern nach Papst Johannes XXIII., der mit bürgerlichem Nachnamen Roncalli hieß. Ja, hier lernt man noch was!) eine große Leinwand, sehr komfortabel waren die vielen Tische und Bänke davor . Ich würde mal behaupten, dass auf dem Platz nochmal soviele Leute waren, wie auch im Dom gewesen sein müssen.
Mit ein bisschen Glück haben wir einen tollen Sitzplatz in der ersten Reihe bekommen und waren so fast live dabei. Auch das hat sich gelohnt - die Bilder, die Musik und die Chorgesänge waren wunderschön! (hier gibt es ein tolles Video, das im Dom aufgenommen wurde)
Und immer wieder schweifte mein Blick auch weg von der Leinwand hinauf zum Dom, rund um den Platz, auf den Balkon des Dom-Hotels... Ich kann nix machen - ich liebe diese Stadt einfach!
Wenn der Dom nicht so fürchterlich unhandlich wäre, könnte ich ihn pausenlos umarmen.
Und ich liebe ihn besonders am Abend, wenn er so mystisch beleuchtet ist.




Frau Schmitt hatte heute Weihnachten im Sommer.
Es gab Schweinsfuß! Eine Sache, die fürchterlich ausschaut und riecht und von der ich nie gedacht hätte, dass ich sie mal kaufen werde. Aber wenn´s den Hund glücklich macht...


Und noch ein kleines Bild, das beweist, dass ich nicht vollkommen untätig hier rumsitze, während ich nicht blogge.
Es wurde ein fimoliertes Tür- / Namensschild bestellt. Hatte ich zunächst noch locker-flockig gesagt "Klar! Kein Problem!", habe ich dann doch ein bisserl geflucht. als es an die Buchstaben-Gestaltung ging. "Den Namen kannst Du ja aus so Würstchen machen", war der Kundenwunsch.
Würstchen? Ich??? Pfffft... Entschuldigung, aber Sie sprechen mit einem Künstler, nicht mit einem Wurstfabrikant!
Nachdem ich zum x-ten Mal meine Vorstellung schöner Buchstaben wieder zusammengeknetet habe, war ich kurz davor, doch "Würstchen" zu machen. Und dann lief mir glücklicherweise so eine Tortendeko in Form eines Ausstecher-Sets über die Füße. Dem Herrn sei´s gedankt! (isser da doch, der Glaube??)


Das Schild ist ca. 30 x 10 cm groß (ja, das fällt schon auf!) und wird demnächst bei seinen neuen Besitzern ans Haus geschraubt. Ich freu mich drüber!!

Habt alle einen schönen, sonnigen Sonntag!!

P.S. Der einheimische Wettergott hat unser Hochwasser leider nicht überlebt. Vermutlich wohnt er inzwischen in Düsseldorf, was für uns schade ist. Aber wie heißt es so schön: Man muss auch jönne könne! ;)