Sonntag, 26. Mai 2013

Hier zieht bald der Sommer ein!

Ja, ich bin mir da ganz sicher.
Da kann auch der total verregnete Sonntag nichts dran rütteln!
Apropos, Herr Petrus: was sollte eigentlich der gestrige, total sonnige Samstag, hä? Mal kurz ein Zückerchen runterwerfen und dann die Schleusen wieder öffnen? Tssss...

Ich sag Euch was: wir hier im Kölner Süden brauchen Petrus nicht mehr. Wir haben nämlich jetzt unseren eigenen Wettergott! Jawoll!
Vollkommen aus dem Nichts ist er aufgetaucht*, plötzlich stand er da am Rheinufer. Pausbäckig, mit leichter Neigung zum Basset, ein süffisantes Grinsen im Gesicht. Auf dem Kopf erste Opfergaben gläubiger Anrheiner, die nun in Ringelreihen um die neue Ikone tanzen und R*senst*olzens "Gib mir Sonne" singen.


Ja, ich glaube, das wird helfen. Ganz bestimmt!!

*Na gut, so ganz aus dem Nichts ist er wohl nicht aufgetaucht.
Vor seiner Auferstehung war er ein schnöder Styropor-Klotz, aus dem ein unbekannter, aber offensichtlich sehr talentierter Mitbürger dieses Prachtstück geschnitzt und ihn auf einen öffentlichen Thron gestellt hat. Vielen Dank! ;)

Mittwoch, 15. Mai 2013

And the winner is...

Sandra vom Blog "Fliegenpilzle"!

Liebe Sandra, das Buch ist Deins!
Schick mir doch bitte Deine Adresse (meine Mail findest Du im Profil), dann kann ich Dir den Cornwall-Krimi zusenden, ja?!

Viel Spaß damit!

Montag, 13. Mai 2013

Buchtipp: "Der Tod schreibt mit"


Im beschaulichen Örtchen Lower Barton in Cornwall findet die pensionierte Krankenschwester Mabel Clarence die Leiche des Schriftstellers Clark Kernick. Für die Polizei steht schnell fest, wer der Täter ist: Harrison Hickery, Einsiedler, Alkoholiker und gehörnter Ehemann, dessen Frau eine Affäre mit dem Autoren hatte.
Als der vermeintliche Täter sich in der Untersuchungshaft das Leben nimmt, sieht die Polizei ihren Verdacht bestätigt. Für Mabel Clarence ist der Fall aber gar nicht so klar und so recherchiert sie auf eigene Faust.

Rebecca Michéle hat mit „Der Tod schreibt mit“ ihren zweiten Cornwall-Krimi veröffentlicht.
Im Mittelpunkt stehen die wache, ein wenig eigensinnige Mabel Clarence und ihr Arbeitgeber Victor Daniels, der kauzige Tierarzt des Dorfes, dem Mabel den Haushalt führt.
Der Vergleich zu Agatha Christies „Miss Marple“ und deren Gehilfen Mr Stringer bietet sich hier geradezu an und lässt sich kaum von der Hand weisen. Da gibt es die pensionierte, clevere Dame aus gutem Hause mit der detektivischen Leidenschaft, den freundschaftlichen Gefährten, der einen sensiblen Kern unter seiner ruppigen Schale versteckt und natürlich den Inspektor, dessen Aufgabe es eigentlich sein sollte,  den Mordfall aufzuklären, der aber offensichtlich zu borniert dafür ist.
Die Geschichte spielt in der hübschen Landschaft Cornwalls und hier fehlen die teils recht verschrobenen Dorfbewohner ebenso wenig wie die nachmittäglichen Teestunden mit Scones und Clotted Cream.
Es kommt dem Leser also alles irgendwie bekannt vor, dennoch ist „Der Tod schreibt mit“ ein kurzweiliger Kriminalroman, der auch ohne Blutvergießen und wilde Verfolgungsjagden für Unterhaltung sorgt.

Dem geübten Krimi-Leser ist recht bald klar, wer den armen Schriftsteller ins Jenseits befördert hat, dennoch hält die Geschichte einige Überraschungen bereit und Mabels Weg der Aufklärung wird amüsant beschrieben.
Die Sprache des Romans ist einfach und geradlinig, die Charaktere werden anschaulich und detailliert beschrieben und man entwickelt schnell Sympathien (und auch Antipathien).

Mir hat das Lesen Spaß gemacht – was nur ein wenig genervt hat, waren die häufigen Rückblicke auf den ersten Band der neuen Cornwall-Reihe („Der Tote von Higher Barton“). Anfangs waren sie sicherlich nicht unsinnig, um einen Einblick ins Geschehen zu bekommen; wenn ich den bekommen habe, interessiert es mich als Leser aber nicht mehr sonderlich, dass Mabel schon im ersten Kriminalfall beinahe gestorben wäre. Dass sie das nicht ist, weiß ich ja allein dadurch, dass es einen zweiten gibt!

Ich bedanke mich sehr beim Goldfinch-Verlag und bei BloggDein Buch für die Bereitstellung des Leseexemplars!

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Wer nun neugierig geworden ist und das Buch selber lesen möchte, hinterlässt bitte einen Kommentar - ich verlose mein Exemplar gerne unter den Interessierten!
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Freitag, 10. Mai 2013

Dirty Seven!

Happy Birthday, Püppi Knackwurst!!


7 Jahre... und immer noch eine Walzer- Wälzer-Königin..!


Montag, 6. Mai 2013

Die herrlichste Art von Zeitverschwendung*

Eine wunderbare Urlaubswoche liegt hinter mir, in der einfach alles gepasst hat!
Zeit zum ausruhen und abschalten (und das war verdammt nötig!), Zeit mit lieben Freunden, Zeit für schöne Bücher, Zeit, der Natur beim wachsen zuzuschauen, sich von der Sonne kitzeln zu lassen, neue Eindrücke und schöne Erinnerungen zu sammeln.
Und das alles einen Katzensprung von Köln entfernt!

Frau Schmitt und ich waren in der Eifel, wieder mal. Das stets mit weiten Türen geöffnete Gästezimmer bei den Lieblings-Freunden schreit geradezu danach, ein paar Tage Auszeit einzulegen - und wir haben es wie immer sehr genossen!


Wir sind durch wunderbare Landschaften gewandert und ich glaube, ich habe einige Male sehr laut und wonnig aufgeseufzt beim Anblick der erblühenden Natur. Der Frühling ist für mich einfach die schönste Jahreszeit!


Ein Tagesausflug hat uns in die Wolfsschlucht im Brohltal und auch nach Monreal geführt.
So urig und idyllisch ich diese Örtchen mit ihren Fachwerkhäusern und engen Gassen auch finde, irgendwie komme ich mir immer vor, wie in einer für Touristen gehegte und gepflegte Lego-Landschaft.
Zum Glück war Monreal trotz des herrlichen Wetters an diesem Tag überhaupt nicht überfüllt und so fühlte ich mich tatsächlich um ein paar Jahrhunderte zurück versetzt.


Den Maifeiertag zelebrierten wir mit lauter pferdeverrückten Leuten, natürlich jeder Menge Pferden, einer ebenso großen Menge Hunden und noch viel mehr Grillwürstchen.
Ein Heuballen als Tisch, ein kühles Bier und die Sonne im Nacken - herrlich!!


Das am 1. Mai bereits eine Woche überfällige Fohlen kam dann natürlich erst am 2. Mai. Sehr rücksichtsvoll, von der Mama, uns nicht beim essen zu stören! ;)
Wie man sieht, hat das Warten sich gelohnt - Sunny ist ein traumschönes Stütchen mit ellenlangen Beinen.



Hach, es waren tolle Tage, die meist bei schöner Abendsonne im Garten endeten. Natürlich vergingen sie wie immer viel zu schnell - wie gut, dass der Weg nicht weit ist und wir immer wieder  hinfahren können!




*Der Titel ist von den "Sch*rzenjägern" geklaut, er passte so herrlich! :)