Mittwoch, 27. März 2013

Mittwochs-Splitter

Ich muss die ganze Zeit an den jungen Mann denken, der gestern abend so verzweifelt seinen Hund im Grüngürtel suchte. Anderthalb Stunden war der schon weg und als wir ihn trafen, fing es schon an zu dämmern. Im Dunklen hat man ja irgendwie gar keine rechte Chance mehr, das Tier zu finden...
Der Grüngürtel ist zwar ein echtes Hundeparadies, weil er sehr weitläufige Wiesen und ein paar Waldwege drumherum hat, aber leider grenzt er dort, wo wir den suchenden Hundehalter gefunden haben, an allen vier Seiten an stark befahrene Straßen, inklusive Autobahn. Scheiß Situation...

Ich war in Kölns touristenfrequentiertestem Café... gruselig!
Gar nicht gruselig waren dagegen der angebotene Kuchen (yummie!!) und die Toiletten. Hammer! Da musste ich doch gleich die Kamera zücken, auch wenn das Bild das Ganze nicht halb so gut wiedergibt.

 
Die Türen zu den einzelnen Toiletten waren aus durchsichtigstem Glas und zunächst mal habe ich mich geweigert, da reinzugehen. Ich will doch nicht, dass mir jeder beim pinkeln zuschaut! Meine Freundin Daggi, die den ganzen Spaß schon kannte, hat mir dann den Trick gezeigt: einfach abschließen und im Nullkommanix verwandelt sich das klare Glas in Milchglas. Will ich auch!

Noch ein Trick gefällig? Voilá: die Schwebenden aus dem Morgenland.
Jau, alles nur ein Trick - aber ein toll anzusehender, oder?!!


In unserem Mittagsspaziergangspark wird der Weiher saniert. Dringend nötig, wenn man mich fragt. Das Wasser ist eine einzige Brühe, seit einem Jahr warnt ein Schild vor Blaualgen (für Hunde können die sehr schnell sehr tödlich sein) und wenn der Reiher auch mittendrin nur bis zu den Knien im Wasser steht, fragt man sich schon, wie hoch der Schlamm inzwischen ist... Bäh!

Nun soll ein Großteil des Wassers abgepumpt werden, den Rest soll die Sonne und die natürliche Verdunstung bringen. Wenn der Schlick dann frei liegt, wird darauf Raps angebaut, bei dessen Ernte der Schlamm gleich mitentfernt werden soll. Spannend!

Dass es höchste Zeit wird, zeigt ein Blick aufs Ufer. Nachteil an der ganzen Sache: sie wird monatelang dauern und so lange sind die Wiesen am Ufer gesperrt... Menno! Hoffen wir, dass die Leute wenigstens draus lernen und nicht mehr kiloweise ihr altes Brot "für die süßen Entchen" im Weiher entsorgen!




Manchmal (leider viel zu selten) bekommt man Post, die einem die Tränen in die Augen treibt. Vor Rührung. Und Freude!
Danke, Danke, Danke!!


Heute mittag auf dem Wochenmarkt leuchteten mich aus der Ferne hübsche Shirts in allen möglichen Sommerfarben an.
Nichts wie hin!
Leider stellte sich aus der Nähe heraus, dass man sie auch als Einkaufstüte verwenden könnte, soviel Plastik steckte da drin. Also stattdessen ein paar echte Sommerfarben gekauft!


Und weil ich daher nun doch selber für die Frühjahrsgarderobe sorgen muss, habe ich den Karfreitag zu meinem persönlichen Tag der Nähmaschine erklärt und schon mal ein paar Vorarbeiten geleistet.


Sonntag, 24. März 2013

Ihr habt´s so gewollt..!

Ab sofort im Schöppchen: neue Einkaufstaschen!

Es gibt zwei Varianten - Nr. 1 in einem Türkisblau, das einen schon nur beim Anblick an Sommer, Sonne und viel Meer denken lässt:


Variante 2 ist ein wenig breiter und kommt in einem "antiken" (weil -gewollt- nicht ganz regelmäßigen) Braun daher:


Sowohl die Kleine Schwester als auch der Große Bruder sind aus einem sehr festen Canvas-Stoff genäht und werden jeweils von zwei Henkeln aus Kalbsleder getragen. Da passt was rein!

Ich wünsche Euch noch einen schönen Sonntagabend!!

Freitag, 22. März 2013

Fundstück der Woche


Ja, ja, die Schwaben...

Donnerstag, 21. März 2013

Liebes Tagebuch!

Heute morgen habe ich im Discounter meines MissVertrauens einen sehr schönen Regenschirm gekauft. Seine petrolfarbene Farbe leuchtet so toll und bringt fröhliche Stimmung in die Welt.
Gut, er ist ein bisschen schwer, der Regenschirm. Und nicht so irre handlich.
Aber dafür ist er schön groß und Frau Schmitt und ich können noch ein paar Freunde einladen, uns beim Spaziergang zu begleiten.
Außerdem war er recht günstig. Wobei ich ja glaube, dass das an einem Produktionsfehler liegt. Irgend so ein Honk hat das Ding versehentlich mit Sonnenschirm beschriftet. Was soll denn das sein??

Viele Grüße,
Deine Frau Nicht-Schmitt


Mittwoch, 20. März 2013

12:02 Uhr

... meteorologischer Frühlingsanfang...

Sieht man doch,oder?!

Montag, 18. März 2013

Wie kommt es eigentlich...

... dass ich seit Monaten keine Lust darauf habe, etwas zu nähen, wenn ich daheim bin und Zeit und Muße dafür hätte? Mir im Gegenzug aber täglich im Büro tausend Dinge einfallen, die ich unbedingt ausprobieren / nähen möchte und das am liebsten jetzt und sofort?!

Menno, kann mich bitte einer nach Hause schicken??

Samstag, 16. März 2013

Rubinrot - Der Film

Ein Nachmittag im Ruhrpott.
Frau Nicht-Schmitt führt ihre anderthalb Patenkinder (= Patentochter plus dazugehöriger Schwester) ins Kino aus. Rubinrot steht auf dem Programm - der erste Band der Edelstein-Trilogie, die die olle Tante und das halbe Patenkind verschlungen haben wie ein Durstiger in der Wüste das Wasser. (An dieser Stelle nochmal vielen Dank an Frau Anne P. aus K., die mich zum lesen dieser Bücher regelrecht gezwungen hat. Von allein wäre ich da nie drauf gekommen..!)



Das eigentliche Patenkind hält nicht viel von lesen und ließ sich somit unvoreingenommen in den Kinosessel plumpsen. Das halbe Patenkind und Frau Nicht-Schmitt sind bekennende Leseratten und waren nun natürlich gespannt, wie das Buch filmisch umgesetzt worden war.
Unser Fazit: spannend und kurzweilig, teilweise sehr nah am Buch, andere Male (und das nicht selten) Meilen davon entfernt. Besonders im letzten Drittel gab es einige Szenen, die im Buch ganz anders oder gar nicht stattgefunden haben.
Tolle Effekte, tolle Ausstattung und Kostüme (allein die Kleidung, die die Schneiderin Madame Rossini trägt, ist ein echter Hingucker!), sympathische Schauspieler.
Genervt hat mich Veronica Ferres als Mutter von Gwendolyn. Aber die nervt mich immer. Also die Ferres (muss die eigentlich ständig überall mitspielen??).

Irritiert hat mich der Darsteller des Gideon und erst wusste ich nicht so recht warum.
Also fragte ich die Mädels (übrigens 13 und fast 12) auf dem Heimweg "Sagt mal, fandet Ihr den gut?" und erhielt ein einstimmiges "Totaaaaal süß!" zur Antwort.
Ich beschloss daraufhin, dass sich der (Männer-)Geschmack offenbar von Generation zu Generation ändert. Ich fand den jedenfalls überhaupt nicht süß!
Und dann fiel´s mir dann wie Schuppen von den Augen: der sieht ja dem diesjährigen Dschungel-König total ähnlich und der ist doch wirklich nicht "süß", oder?

Der Blick von den kleinen, frisch verliebten Damen als ich diese Meinung äußerte... unbezahlbar! *kicher*

Freitag, 15. März 2013

Machmama auf Kultur

Im Rahmen der Lit.Cologne las Dieter Nuhr gestern abend in der Oper am Dom aus seinem neuen Buch "Das Geheimnis des perfekten Tages". Frau Nicht-Schmitt und ihre liebste Fotografin in der ersten Reihe dabei.
Leider wurde es der liebsten Fotografin und allen knipsenden Kollegen untersagt, ein Bild vom lesenden Herrn Nuhr zu machen, aber es gab genügend andere lohnende Objekte. So zum Beispiel den Orchestergraben, der bei dieser Veranstaltung ein bisserl was vom Wassergraben am Grizzlygehege hatte. Aus welcher Perspektive das zu sehen ist, bleibt der Phantasie des Blog-Lesers überlassen.

Ich war jedenfalls fasziniert, welch künstlerisches Chaos da unten herrscht. Wird es nicht schwierig, wenn der Dirigent sagt "Franz, Du setzt Dich mit deiner Tuba in die dritte Reihe. Gerlind, mit der Piccoloflöte gehst du nach vorne links." Aber die werden schon wissen, was sie tun!

Die Lesung an sich war nett.
Ja, nett.
Nicht "nett" im Sinne von "geh mir wech", sondern nett-nett. Herr Nuhr wirkte auf den ersten Blick recht lässig und unaufgeregt, was der gerissene Beobachter aber beim Anblick seines stets wippenden, linken Fußes und der teilweise schon stakkato-mäßig vorgebrachten Sätze anzweifeln konnte. Ich muss gestehen, mir fiel es manchmal nicht leicht, dem vorgelesen zu folgen. So rein akkustisch. Warum ist mir vorher nie aufgefallen, dass Dieter Nuhr es etwas eilig hat beim reden?
Trotzdem hat der Autor sich nicht einmal verlesen - alleine das finde ich schon eine tolle Leistung! Dass das Buch einige sehr amüsante Passagen beinhaltet, dürfte niemanden erstaunen, oder?!

Bevor wir uns in die erste Reihe setzten, wunderten wir uns draußem im Foyer über eine ellenlange Schlange. Wo wollten die hin? Alle Parkett links? Oder zum Klo? Cola kaufen?
Neugierig an den Menschen vorbei laufend, standen wir plötzlich vor einem Tisch - genauer gesagt vor einem Signiertisch. Und daran saß keine Geringere als die Krimi-Königin herself: Elizabeth George.
Nicht, dass ich sie sofort und auf den ersten Blick erkannt hätte, aber zum Glück hatten ja alle Menschen, die da so geduldig in der Schlange warteten, ein Buch der Autorin in der Hand!

Klein, zierlich, fast zerbrechlich wirkte sie - kaum zu glauben, dass diese Frau sich so tolle böse Geschichten ausdenken kann. Unermüdlich signierte sie ihre Bücher, dabei immer ein feines Lächeln auf den Lippen und gerne bereit, für ein Foto mit einem Fan auch mal einen Moment inne zu halten. Sehr sympathisch!

Ein schöner Abend war´s! Vielen Dank nochmal!!


Donnerstag, 14. März 2013

Hello Baby!

Für ein neues Menschenkind...


(nach einer Idee von hier)

... und für den großen Bruder kam auch jemand angehoppelt!
Ganz offensichtlich hat der aber zuviele Möhren gegessen...


(abgewandelt nach einer Idee von hier)



Mittwoch, 13. März 2013

Me meckernd am Mittwoch

Pah, dieses blöde gelbe Ding da am Himmel, das gerade ganz harmlos einen auf  Frühling macht, nur um sich im nächsten Moment wieder lachend und eine lange Nase machend hinter den Wolken großen Brüdern zu verstecken, kann mir für heute auch gestohlen bleiben.
Wo war es denn, als mir heute beim Morgenspaziergang die Haare einfroren und ich aussah, als hätte ich weiße Baumwollfäden an der Mütze hängen? Wo war es denn, als die Nebelsuppe so feucht und pampig wie olle Erbsensuppe war?
Erst als ich im Auto saß und vor mich hin schlitterte, 2x fast im Vordermann hing und geschmeidig über die rote Ampel rutschte, weil jeder Bremsversuch fehl schlug, kam das blöde Teil grinsend hervor.

Kalte Füße, kalte Hände, Rotznase, knirschendes Eis unter den Schuhen - ich habe keine Lust mehr!!!

Mittwoch, 6. März 2013

Mittwochs-Splitter

  • Seit dieser Woche ist es abends auf dem Heimweg vom Büro fast noch hell. Na gut, sagen wir´s so: es beginnt erst zu dämmern, wenn ich mich auf den Heimweg mache. Gestern  abend habe ich sogar meine allabendliche Hundespaziergangs-Begleitung tatsächlich mal wieder in Farbe gesehen - Hurra!
    Ich liebe diese Tage, an denen es wieder mehr Licht hat und das kommende Grün fast schon greifbar ist. Wenn ich einen persönlichen Feiertag küren könnte, dann wäre das der letzte Sonntag im März - der Tag, an dem die Uhr endlich wieder auf Sommerzeit umgestellt wird!
  • Dass ich es irgendwie verschludert habe, für einen Kundentermin einen Tisch zu reservieren, fällt mir erst auf, als der wieder storniert werden soll und das Restaurant die Buchung vergeblich sucht. Puh, Glück gehabt!
  • Frau Nicht-Schmitt und das weiße Felltier gehen gerne an einem Büdchen (gesamtdeutsch: Kisok) einkaufen, wo der Inhaber so hundeverrückt ist, dass er stets Hundekekse parat hat und die großzügigst verteilt. Nachdem der Hund 3-15 Kekse bekommen hat, drückt der Mann auch dem Fraule regelmäßig noch 3-15 davon in die Hand mit den Worten "Wie wollen Sie sonst den Hund hier wegbekommen?" Wo er recht hat...
    Dieser Tage waren die Hundekekse aus.
    Pech für Frau Schmitt, aber hey, das Leben ist kein Ponyhof. Dachte das Fraule, bis Herr Kiosk-Besitzer alternativ eine Scheibe Schinken von seinem persönlichen Frühstücksbrötchen zog.... 
  • Du bist zu nett für diese Welt, wenn Du auf belebter Straße einem einbiegenden Auto Einfahrt gewährst, das dann zum Dank vor dir her kriecht, bis die nächste Ampel endlich auf rot umgeschlagen ist. Grrrrmpf...
  • Irgendwie finde ich es ... befremdlich..., wenn ich in der Reisekostenabrechnung eines Kollegen, die er mir zur weiteren Bearbeitung in die Hand drückt, eine Quittung über einen String namens "Paris Paris" finde...
  • Der hier ist fertig! Foto folgt. Irgendwann. Weil:
  • Wer sich beim Friseur nicht punktgenau ausdrückt, bekommt ungewollt eine Meg Ryan-Gedächtnis-Frisur verpasst. Na ja, irgendwann wächst es ja wieder... schnief...


    • Hund genießt die ersten Sonnenstrahlen. Tut es ihm gleich - morgen soll der Zauber schon wieder eine Pause machen!