Freitag, 21. September 2012

Neue Herbstkollektion / Teil 2

Damit keiner denkt, ich säße während meines Urlaubs nur faulenzend in der Gegend rum, hier ein paar Gegenbeweisbildchen - es sind neue Seifenschalen entstanden!





Ja, diese beiden hier sehen sich recht ähnlich. Zum einen, weil ich die Blümchen liebe - zum anderen, weil noch ein paar rosa Blüten "weg mussten". Unten also die Mädchen-Ausgabe! :)


Wer Lust auf "Schmitt´s für Zuhause" hat, findet die Schalen im Lädchen.
Und es werden weitere folgen, die hier schon stehen. Wenn nur die elendige und so in die Schulter gehende Schleiferei und Poliererei nicht wäre.... Uff!



Sonntag, 16. September 2012

Die neue Herbst-Kollektion

... bringt bequeme Pelzstiefelchen in erdigen Schlammfarben.

 Erhältlich am Brühler Berggeistsee - exklusiv direkt am Ufer!


Freitag, 14. September 2012

Eifeltage

Endlich Urlaub!
Seit einer Woche und einem Tag genieße ich das süße Nichtstun, bzw. nur das zu tun, wozu ich Lust habe. Urlaub!!!
Aus diversen Gründen leider ohne große Reise, aber eine kleine tut´s auch!
So waren Frau Schmitt und ich bis gestern in der Eifel. Wieder mal habe ich das Gästezimmer meiner Freunde belagert und ein paar schöne Tage verbracht.

Ein erster Ausflug in die "Tiefen der Nordeifel" führte uns auf das Schloss Schmidtheim in Dahlem, wo Elke Pistor und Jacques Berndorf im Rahmen des Krimifestivals "Nordeifel-Mordeifel" aus ihren
Krimis lasen.

Von Elke, bzw. einem ihrer Romane, habe ich hier schon mal berichtet.Sie schreibt tolle, spannende Krimis und versteht es auch wunderbar und sehr humorvoll, diese bei ihren Lesungen lebendig werden zu lassen.


Das Schloss war eine sehr schöne Kulisse für diesen Nachmittag. Während fleißige Helferlein im Schlosshof für kühle Getränke und leckere Waffeln sorgten, lasen Elke Pistor und Jacques Berndorf im bis auf den letzten Platz besetzten ehemaligen Schweinestall. Und genossen wie die Zuhörer in der Pause die Spätsommer-Sonne.

Dass man nicht weit fahren muss, um tolle Entdeckungen zu machen, bewies das Dörfchen Aremberg bei Adenau (Ahreifel). Gemessen an seiner Einwohnerzahl (die um die 250 liegt) ist es ein Mini-Örtchen - dafür gibt es aber viel zu sehen! Wir haben uns zunächst die Ruine der Höhenburg angesehen, der man heute noch ansieht, dass sie im Mittelalter eindrucksvolle Ausmaße hatte. Die Festung wurde Ende des 17. Jahrhunderts von französischen Truppen zerstört und später wieder neu aufgebaut.
Aber auch das hielt leider nicht lange - heute steht nur noch der ca. 1850 erbaute Aussichtsturm, den Ihr im Bild unten rechts sehen könnt.
Auf dem Weg rund ums Dorf fanden wir eine herrliche, oft unberührte Berg- und Tal-Landschaft vor - und immer wieder tolle Häuser. Nicht immer sahen sie noch besonders wohnlich aus, aber den alten
Glanz ließen sie noch erkennen.
Im Ort selber gab es verwinkelte Gassen, viele Fachwerkhäuser und hübsch dekorierte Höfe und Fenster. Leider wirkte alles ziemlich ausgestorben - was bei der geringen Einwohnerzahl nicht ganz verwunderlich ist.

Ganz besonders fasziniert hat uns die mitten im Ortskern liegende Sankt Nikolaus-Kirche. Von außen eher unscheinbar, ist sie innen geradezu pompös im barocken Stil ausgestattet. Tolle Deckengemälde und hübsche, alte Bodenfliesen werden von Buntglasfenstern erhellt.
Wenn die "armen" Hunde nicht draußen hätten warten müssen, wären wir sicher noch länger sitzen geblieben an diesem schönen, ruhigen Ort.

Stattdessen ging es dann weiter an den Freilinger See.
Wegen des nicht gerade zum baden einladenden Wetters trafen wir nur ein paar wenige Angler, ansonsten herrschte auch hier eine himmlische Ruhe.
Den See hatten wir in einer knappen Stunde umrundet, danach setzten wir uns einfach noch ein Weilchen auf einen Steg und guckten den Fischen beim schwimmen zu. 



Im Keller eines Fachwerkhauses in Blankenheim entspringt die Ahr. Damit der Fluss nicht geklaut wird, wird die Quelle hier hinter Gittern gehalten.... Fast unglaublich, dass aus solche einer Pfütze ein 85 Kilometer langer Fluss wird, der dem größten Rotweinanbaugebiet Deutschlands seinen Namen gibt.

Auch hier findet man einen sehr hübschen Ortskern mit vielen alten Fachwerkhäusern. Ganz besonders ist mir dieses toll bemalte Haus einer Galerie ins Auge gefallen - ist das nicht eine tolle Fassade?!


Sehr gelacht haben wir über den vorwitzigen Weimaraner, der die Ankunft unserer Hunde misstrauisch und laut meckernd bellend aus seinem Wohnzimmerfenster beäugte. Da fehlt doch nur noch das Gobelin-Kissen im Fensterrahmen, nicht wahr?!


Nun sind Frau Schmitt und ich wieder daheim und werden es uns die restlichen Urlaubstage auch noch nett machen. Ich möchte die Zeit unbedingt nutzen, um auch mal wieder mit dem fotografischen Auge durch meine eigene Stadt zu bummeln. Nur ist momentan leider absolut nicht das Wetter / Licht dafür, aber es soll ja wieder besser werden.
Außerdem stehen einige Ölflaschen in den Startlöchern, um zu Weihnachtsseife verarbeitet zu werden. Die Fähre, die uns vom Nachbarort auf die andere Rheinseite bringt, wo wir mal ein bisserl durch die Felder streifen wollen, wartet auf uns und es stehen noch ein paar Besuche bei lieben Freunden auf dem Programm.
Langweilige wird es also garantiert nicht!

Freitag, 7. September 2012

Zuhause gesucht!

Wer das Unikum Eve kennt, weiß, dass sie nicht nur ein riiiesiges Herz hat, sondern die Dinge auch anpackt! Heute geht es aber nicht um eine Aufräumaktion in ihrer Horror-Scheune oder um die Verschönerung ihrer Dielen-Treppe - heute geht es um ganz arme Kreaturen.


Wer mehr erfahren möchte, schaut sich ihren aktuellen Post an.
Es wäre doch toll, wenn sich ein schönes, liebevolles Zuhause für eine der Fellnasen finden würde!


P.S. Ich kenne die Argumente für und gegen den "Import" von Hunden aus dem Ausland und weiß, dass sie wahnsinnig viel Diskussionsstoff bieten. Ich möchte hier aber nicht darüber diskutieren. Denn ich finde, auch der Tierschutz ist ein Thema, bei dem wir endlich die Grenzen in unseren Köpfen einstampfen müssen!

Dienstag, 4. September 2012

Buchtipp: "Gegen einsam"

Manuel ist 30, ein Postbeamter ohne besondere Kennzeichen und einsam. Er hat keine Freunde, keine Hobbies, sein Leben plätschert langweilig vor sich hin. Er sieht sich selber als einer unter vielen, der keinerlei Beachtung von außen erfährt. Was für ihn die logische Schlussfolgerung seiner Durchschnittlichkeit bedeutet.
Als er liest, dass ein Mensch durchschnittlich 17.000 Gegenstände besitzt, versucht er, aus dieser Mittelmäßigkeit auszubrechen, indem er 34.000 Dinge besitzen will. Ab sofort verbringt er seine freie Zeit mit der Suche und dem Kauf meist vollkommen unnötiger Dinge - was ihn eher noch einsamer anstatt glücklicher macht und horrende Löcher in seinen Geldbeutel reisst.

Maja langweilt sich nicht nur in ihrem Job als Steuerberaterin, auch ihr Leben erscheint ihr nicht ausgefüllt. Ihre sozialen Kontakte beschränken sich auf eine taubstumme alte Dame und eine Kollegin, die sie nicht mal so wirklich mag. In ihrer Freizeit besichtigt Maja WG-Zimmer und jede Zusage, die sie aufgrund ihrer extrovertierten, nach außen hin "taffen" Art bekommt, erfüllt sie mit Stolz und Bestätigung. Auf die Idee, in ein solches WG-Zimmer tatsächlich einzuziehen, kommt sie nie.



Als Maja und Manuel sich kennen lernen, fühlt sich jeder dem anderen irgendwie überlegen. Für Manuel ist Maja eine durchgeknallte, in seinen Augen viel zu laute, pragmatische Nervensäge, die seine Ruhe durcheinander bringt.
Maja empfindet Manuel als eigenbrötlerischen, schrulligen, nicht wirklich überlebensfähigen Charakter. Dennoch entsteht eine Art Freundschaft zwischen den beiden, die dem Leser jedoch eher wie ein Mittel zum Zweck erscheint. Beide können dem anderen etwas geben, gelegentlich schaffen sie es, den alltäglichen Trott des anderen aufzulösen - trotzdem bleibt immer ein Misstrauen und ein fast überheblicher Gedanke über die Macken des anderen bestehen.
Sie werden also sowas wie Freunde, kein Liebespaar, aber den Gedanken zuzulassen, dass der eine dem anderen wichtig ist, fällt beiden schwer.

Es ist nicht leicht, für Manuel Sympathien zu entwickeln, er wirkt zu festgefahren und fast schon depressiv, so dass man ihn manches Mal nehmen und schütteln möchte. Maja dagegen macht zunächst einen lebendigeren, lebensfroheren Eindruck. Bald aber macht sich ihr Helfersyndrom bemerkbar; es scheint sie innerlich wachsen zu lassen und ihr Kraft für ihr eigenes Leben zu geben, wenn sie Menschen helfen kann - was sicherlich auch ein Grund dafür ist, dass es sie immer wieder zu Manuel zieht.
Die Einsamkeit bleibt bei beiden bestehen, weil keiner bereit ist, sein Leben und seinen Alltag wirklich zu ändern.

Ich finde es fast unmöglich, dieses Buch gebührend in Worte zu fassen. Es ist nicht aufregend und spannend, dennoch möchte man immer weiter lesen. Es gibt keine großen Gefühle, keine Liebesgeschichte zwischen den beiden, doch mit vielen kleinen Wendungen, die zunächst belanglos erscheinen, schafft es die Autorin, den Leser bei der Geschichte zu halten.
Daniela Meisel hat zwei sehr spezielle Charaktere gezeichnet, die man manches Mal an die Hand nehmen möchte, um ihnen zu zeigen, "wie das Leben geht". Und dann kann man sich auf der nächsten Seite wieder identifizieren mit Manuels kurzer Befriedigung beim Erwerb eines neuen Gegenstandes. Kann verstehen, dass er sich klein und unwichtig fühlt, wenn selbst seine Katze ihn verlässt und lieber bei der Nachbarin wohnt. Stellt zusammen mit Maja oberflächliche Bekanntschaften in Frage, die weder das Leben noch das Herz füllen.
Und so ist auch das Buchende irgendwie einfach nur logisch...

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Herzlichen Dank an Blogg Dein Buch und den Picus Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplares!


Sonntag, 2. September 2012

Was passiert in Bremen zwischen 8 und 20 Uhr?

... fragte ich mich in der letzten Nacht, als ich mit Frau Sudda dieses Schild sah.


Was in Bremen aber zwischen 20 und 8 Uhr passiert, das kann ich nun zumindest für den gestrigen Zeitraum beantworten.
Da trafen nämlich die Damen aus dem Rheinland mit Oona und SusiP und auch mit Kind 1 und Kind 2 zu einem lustigen, leckeren Abend zum schnacken. Schöööön war das!



Auch ein kleines, weißes Fellmonster tappste den ganzen Tag brav mit und benahm sich trotz Remmidemmi, Menschenmengen, lauter Dixieland-Musik und zuwenig Auslauf ganz bravourös!
Zur Belohnung gab es heute morgen einen schönen Spaziergang bei wunderbarster Spätsommer-Sonne durch den Bremer Bürgerpark.


Der Park war toll; riesig groß und sehr gepflegt. So gepflegt, dass wir uns nur kurz trauten, die Leine abzunehmen - was ich spätestens dann nicht mehr bedauerte, als uns dieses hübsche Reh vor die Linse sprang...

Und nachdem wir dann nochmal kräftig geschmunzelt haben bei diesem Fundstück...


... ging´s dann an den Frühstückstisch zu Oona und Sudda... und dann wieder heim!

Schön war´s mit Euch, Mädels! Danke dafür!!