Sonntag, 19. August 2012

Darum ist es am Rhein so schön

An Tagen wie diesen (schalalalala...) fragt man sich doch wirklich, warum man in seinem
Urlaub überhaupt noch verreisen soll!
Ich brauch nur vor die Haustür zu gehen und hab Sommerfeeling pur!



Noch habe ich leider keinen Urlaub, ich muss noch 2,5 Wochen warten. Dann wird´s hoffentlich immer noch so herrlich da draußen sein (okay, ich nehm auch ein paar Grad weniger!).

Und wie habt Ihr heute diesen glühend heißenTag verbracht?
Ich bin nach diesem Spaziergang tatsächlich in die Sauna gefahren...! Das ist mein persönlicher Trick 17, wenn es draußen brüllend heiß ist. Nach zwei 90°-Saunagängen empfindet man 38°C im Schatten als erfrischende Wohltat und die kalten Güsse können gar nicht kalt genug sein!

Montag, 13. August 2012

Praktikant gesucht!

Wenn ich nicht 100%ig sicher wäre, dass in diesem Büro kein Praktikant herumsitzt arbeitet, würde ich den jetzt an den Ohren in die Küche ziehen und fragen, wie es sein kann, dass es im Wasserkocher nach Brühwürstchen riecht...

Montag, 6. August 2012

Asiatische Nächte

... sind das Sommer-Event im Phantasialand in Brühl.
Noch bis zum 25. August finden sie jeden Abend ab 19 Uhr im Chinatown-Areal statt.
Die Beschreibung in der Zeitung und im Internet klang toll, also nichts wie hin.

Obwohl das Wetter am Sonntag wieder mal an den April erinnerte, hatten wir am Abend  wunderbaren Sonnenschein und blauen Himmel. So setzen wir uns im Park erst mal auf die Terrasse eines mongolischen Restaurants und genossen den Blick auf das Treiben und ein leckeres Abendessen.

Gut gesättigt bekam ich "Hummeln im Hintern" und wollte unbedingt endlich aus der Nähe sehen, was da alles geboten wurde - also hinein ins Getümmel.
Tja... und dann war ich irgendwie enttäuscht...
Zwar war das Gelände wunderbar ausgestattet und geschmückt. Überall gab es kleine Garküchen mit leckeren asiatischen Mahlzeiten und wohin man auch blickte, baumelten Lampions in den Bäumen, was zu späterer Stunde wirklich hübsch aussah.
Aber... das war´s dann auch...

Ich weiß nicht so recht, was ich erwartet hatte. Vielleicht ein paar asiatische Schönheiten inmitten der Besucher mit ein paar kleinen "Darbietungen für unterwegs".So eine Art chinesische Gaukler. Ein Feuerschlucker und so eine Gummifrau, vielleicht. Ja, es leben die Vorurteile... Sie wurden nur leider nicht bedient.

Um 22 Uhr sollte die große Abendshow mit Künstlern aus Fernost stattfinden - bis dahin vergnügten wir uns also damit, ein bisserl über das (kleine) Gelände zu schlendern (es war nur der Chinatown-Bereich geöffnet, nicht der ganze Park, auch keinerlei Fahrgeschäfte), hier einen Cocktail zu trinken, dort ein paar Kois zu streicheln und gespannt zu sein, was uns bei der Show erwarten würde.
Schließlich hatten wir mehrfach schon von Bekannten gehört, wie schön diese Asia Nights sein sollten, irgendwann musste das Schöne ja also anfangen!

Ob der um 21.40 Uhr beginnende Regen dann unbedingt als schön zu bezeichnen war, sei dahingestellt. Pünktklich 5 Minuten nach Regenbeginn hörten wir eine  Durchsage, dass die Show bei Regen leider ausfallen müsse.
Weitere 5 Minuten später beschlossen wir, heimzufahren. Es war absehbar, dass es sich nicht nur um einen kurzen Schauer handelte und auf der Bühne nichts passieren würde. Schade!

Donnerstag, 2. August 2012

Von Schlangen und Lächerlichkeiten

Die Stadt Köln ist arm dran.
Sehr arm.
Das Stadtsäckel ist leer und muss mit allen Mitteln wieder aufgefüllt werden. Nur reicht es da leider nicht, die Parkkosten in der Innenstadt so in die Höhe zu treiben, dass es einem die Tränen in die Augen treibt. Auch die vollkommen überteuerte Hundesteuer, für die der Hundehalter null und nichts geboten bekommt, hat nicht den gewünschten Effekt gebracht.
Aber in der Ideenschmiede der Kölner Stadtverwaltung sitzen ja ein paar sehr kreative Köpfe, die nicht nur die Bettensteuer auf Hotelübernachtungen erfanden (die nun dummerweise doch nicht ganz so viel einbringt wie erhofft, da sie kurz vorm kippen steht), sondern auch die Sex-Steuer ausheckten, die "die gezielte Einräumung der Gelegenheit zu sexuellen Vergnügungen in Bars, Sauna-, FKK- und Swingerclubs sowie das Angebot sexueller Handlungen gegen Entgelt, zum Beispiel in Beherbergungsbetrieben, Privatwohnungen, Wohnwagen und Kraftfahrzeugen mit Ausnahme von Straßenprostitution in Verrichtungsboxen" (na, ist das ein Deutsch?!?!!) der Vergnügungssteuer unterwirft.

Okay, beide Steuern betreffen mich jetzt nicht so wirklich.
Ich habe ein eigenes Bett und was ich darin mache, ist unbezahlbar nicht zu versteuern. Wo kommen wir denn da hin???
Blöd ist nur, dass es wohl nicht nur mir so geht und so reicht der Stadt das Geld immer noch nicht. Es muss also eine neue Idee her.
Die höchstwahrscheinlich dann geboren wurde, als einer der hellen Köpfe Karten fürs Madonna-Konzert kaufen wollte. Vermutlich ärgerte er sich darüber, dass er so lange anstehen musste. Et voilà: die Idee der Schlangen-Steuer war geboren!


Ja, richtig gelesen.
Situationen wie obige sollen in Zukunft Geld kosten. Überall dort, wo Menschen sich auf öffentlichen Wegen zu Warteschlangen formieren, will die Stadt Köln demnächst die Hand aufhalten. Sei es vorm Museum, vor der Diskothek, dem "Verkaufsschalter zur Straße hin"... ich vermute, auch die wochenendliche Schlange vor meinem Lieblingsbäcker lässt demnächst die Kasse klingeln.

9,40 Euro pro Quadratmeter und Tag soll der Spaß kosten.
Was der städtische Mitarbeiter kostet, der nun täglich mit dem Metermaß durch Köln laufen soll, ist noch nicht bekannt.