Sonntag, 27. Mai 2012

Kleinlaut

Das hier abgebildete Hundetier hasst Nässe.
Nicht nur die im Wassernapf (niemals zuvor habe ich einen Hund getroffen, den man nur mit Trick 17 zum trinken verleitet!), sondern auch und ganz besonders Wasser am Körper.
Für einen Keks lässt Frau Schmitt sich schon mal dazu herab, die Zehen im Rhein nass zu machen - Pfützen werden großräumig umlaufen und Regen... der geht gar nicht!

Es kommt aber vor, dass ein Vollbad sich nicht vermeiden lässt. Und zwar immer dann, wenn hund sich ganzkörperparfümiert. Vorzugsweise indem sie sich in Tierkadavern wälzt oder jauchzend übers Güllefeld hops.

Und wenn sie dann in der Wanne steht und genau weiß, was auf sie zukommt, ist sie der bravste Hund der Welt! Sozusagen in Schockstarre!

Was genau so lange anhält, bis sie aus dem fiesen Nass gehoben und auf dem Balkon zum trocknen aufgehängt abgestellt wird...

Freitag, 25. Mai 2012

Die Stadt

Vor zwei Wochen war ich auf einem Konzert von Tommy Engel. Der Name ist vielleicht nur den Kölnern und Umliegenden bekannt - Tommy Engel war früher Sänger bei den Bläck Föös (eine der bekanntesten kölschen "Mundart-Bands") und ist inzwischen seit vielen Jahren solo und nicht weniger erfolgreich unterwegs.

Ich würde mich nicht als Fan bezeichnen. Ich mag seine Stimme, ich mag die Art, wie er das Publikum unterhält - aber insgesamt höre ich diese Art von Musik vorzugsweise bei mehreren Kölsch und um die Karnevalszeit herum (wobei ich Herrn Engel damit großes Unrecht tue - er ist weitaus mehr als ein Karnevals-Musikant!!).
An den meisten kölschen Liedern stören mich häufig diese leicht überheblichen Texte. Glaubt man ihnen, ist der Kölner an sich stets bestens gelaunt, hat immer ein Witzchen auf den Lippen, ist sehr kontaktfreudig, trinkt zum Frühstück schon Bier, hat ´nen Riesen-Schlag bei Frauen, hält seine Stadt für den schönsten Nabel der Welt und sich selbst für unglaublich tolerant und weltoffen.

Ich seh das ganze ein bisschen kritischer. Klar, ich liebe meine Stadt und es bräuchte schon echte Argumente, mich hier weg zu bekommen. Aber auch hier gibt es wie überall schlecht gelaunte Dumpfbacken, stinkende Ecken hinterm Hauptbahnhof, kleingeistige Pingel und miese Verkehrsplanung (hehe!). Wenn man mitbekommt, welch unlustige Bürokratie in manchem Karnevalsverein herrscht, hat man schon keine Lust mehr auf Frohsinn und Heiterkeit. Und Toleranz, liebe Mitbürger, bedeutet nicht, beim CSD auf der Straße zu schunkeln und sich andertags über die Nachbarin mit den pinken Haaren aufzuregen!

Kommen wir zurück zu Herrn Engel - der sang nämlich bei diesem Konzert, zwischen all den fröhlichen Liedchen, ein mir bis dahin unbekanntes von Trude Herr. Und ich ? Gänsehaut!!!
Das war doch genau mein Text!

Und weil der mir seitdem nicht mehr aus dem Kopf geht, stelle ich ihn Euch vor. Mit Übersetzung! :)

Zuerst das ganze in musikalisch (und bitte: guckt nicht auf die Frisur von dem Mann. Und die dicken Backen. Das Filmchen hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel...!)



Grau die Stadt, und grau ist der Strom,
Blood is rut, und alt is der Dom,
Minsche krümmen sich ehlend für Nuut,
Prunk un Stöz, im Dreck litt Brut.

Grau die Stadt, und grau ist der Strom,
Blut ist rot, und alt ist der Dom
Menschen krümmen sich, elend vor Not
Prunk und (Arbeitslosen-) Stütze, im Dreck liegt Brot.

Mohl se dr schön, von mir us in Gold,
mohl se dr heil, dann drächste kein Schuld,
mohl dat se dir et letzte noch nemmp,
mohl se rich, und alles stemmp

Mal sie dir schön, von mir aus in gold,
mal sie dir heil, dann trägst du keine Schuld
mal dass sie dir das letzte noch nimmt
mal sie reich und alles stimmt.

In dieser Stadt jitt et Jode un Schlächte,
Schwache und Starke, met jet in dr Mau,
Ärme und Riche, und Linke und Rächte,
einer is brav, dr andre schlau.

In dieser Stadt gibt es Gute und Schlechte,
Schwache und Starke mit Kraft in den Armen.
Arme und Reiche und Linke und Rechte,
einer ist brav, der andere schlau
.

Alt, die Stadt, doch innerlich jung,
schwer vergeff, und doch hätt se Schwung,
schrief, he liggen die Lück in dr Sood,
schrief, he jit et Lück mit Moot.

Alt, die Stadt, doch innerlich jung
schwer vergiftet, und doch hat sie Schwung.
Schreib, hier liegen die Leute in der Gosse,
schreib, hier gibt es Leute mit Mut.

Alles stemmp, und alles stemmp nit,
schlag ene Ärme, dann biste in quitt,
Klüngel is e krank Sediment,
wer drüfer laach, die Stadt nit kennt.

Alles stimmt und alles stimmt nicht,
schlag einen Armen, dann bist du ihn los.
Vetternwirtschaft ist ein krankes Sediment,
wer darüber lacht, kennt die Stadt nicht.

Mir fiere vaterstättische Feste,
Karneval fiere sojar schon uns Pänz,
mir sinn im fiere noch immer de Beste,
dat met dr Heiterkeit nemmen mir änz.

Wir feiern vaterstättische Feste,
Karneval feiern sogar schon unsere Kinder.
Wir sind im feiern noch immer die Besten,
Das mit der Heiterkeit nehmen wir ernst.

Kölsch heißt Bier, katholisch is kölsch,
Paafe un Puffs, Jeschwüre dr Zick,
Rotz un Wasser kriesche nur mir,
dr Kresch is noh,die Hoffnung wigg.

Kölsch heißt Bier, katholisch ist kölsch,
Pfarrer und Bordelle, Geschwüre der Zeit.
Rotz und Wasser heulen nur wir,
der Krieg ist nah, die Hoffnung weit.

Pänz sin frech, un Kinder han Jlück,
schlimm die Stadt, doch ich kumm zurück,
vill is mieß, un dat bin ich satt,
ich messe nur die Lück us dr Stadt.

Kinder* sind frech und Kinder** haben Glück,
schlimm die Stadt, doch ich komm zurück.
Vieles ist mies und das bin ich satt,
ich messe nur dke Leute aus der Stadt.

Lück met Jewesse und Lück met Jewehre,
Fremde un Türke, dr Tünnes un Schäl,
Schloppkrade, Hillije un stulze Prolete,
Liebe mät jong, un Neid mät jel.

Leute mit Gewissen und Leute mit Gewehren,
Fremde und Türken, der Tünnes und Schäl***,
Hafenarbeiter, Heilige und stolze Proleten,
Liebe macht jung und Neid macht gelb.

Ob söß oder better, Du muß üverläve,
jot oder schläch, et is ming Stadt.

Ob süß oder bitter, du musst überleben,
gut oder schlecht - es ist meine Stadt.


* Pänz heißt übersetzt nichts anderes als Kinder**, in diesem Text soll durch die unterschiedlichen Bezeichnungen auf die sozialen Unterschiede hingewiesen werden. Pänz = die einfachen (frechen) Arbeiterkinder, Kinder = die (glücklichen), die in der besseren Gesellschaft aufwachsen.

*** Tünnes und Schäl sind zwei Figuren aus dem Kölner Hänneschen- (Hännes´chen!) Theater. Tünnes stellt den gemütlichen, humorvollen und pfiffigen Kölner dar - Schäl den ausgekochten, aber trotzdem liebenswerten Tunichtgut.



Mittwoch, 23. Mai 2012

Mittwochssplitter

Nachdem ich am Sonntag auf dem Rückweg aus dem Schwarzwald insgesamt 3 Stunden im Stau stand, habe ich aktuell eine gewisse Empfindlchkeit gegen zu langes rumsitzen im stehenden Auto auf vollen Straßen entwickelt. Wundert´s da jemanden, dass ich heute morgen im Kreis hätte kotz... schreien mögen, als ich für eine Strecke von 200 Metern 15 Minuten brauchte?

Heute auf dem Wochenmarkt gab es nicht EINE Erdbeere zu kaufen. Und nur dafür war ich doch überhaupt da hin gegangen und habe erfolglos drei Stände abgeklappert. Ob es daran liegt, dass dieser Tage im TV berichtet wurde, dass sich inzwischen auch holländische Erdbeeren, deren Bauer einen deutschen Pass hat,"deutsche Erdbeeren" nennen dürfen? (und dürfen die das wirklich??)

Das Geburtstagsgeschenk für Patenkind 2.0 sollte eine Nackenrolle für das neue Sofa im neuen Jugendzimmer werden. Der Faulheit halber (keine Lust auf selber rechnen) wurde flugs ein Schnitt aus einem T*l.da-Buch dafür kopiert. Ich schwöre: ich habe mich genau an die Maße gehalten. Warum trotzdem eher ein unförmiger Zugluftstopper mit ausufernden Längenmaßen daraus wurde, weiß wohl nur Frau T.i.l.d.a alleine...

Geburtstagsgeschenk Nr. 2 für eine unglaubliche Frau kommt heute abend unter die Nadel. Allerdings traue ich mich nicht so recht.... Wird sie mich verdammen, wenn sie die absolut untypischen Farben sieht???

Bei Nachbars sind nicht nur die Kinder laut. Was (Asche auf mein Haupt) schon mal extrem nerven kann, wenn man zu arbeiten hat. Anhaltendes Geschrei lässt mich aus dem Fenster gucken. Kind (ca. 4) im Fahrradsitz auf dem Hollandrad, Papa daneben, mit anderen Nachbarn quatschend. Laut. Man hat schließlich bei der Unterhaltung eine ganze Straßenbreite zu überwinden.  Kind plärrt. Frau Nicht-Schmitt rollt die Augen gen Himmel und wandert zurück an ihren Schreibtisch. Nach 10 Minuten plärrt Kind immer noch. Erneuter Blick aus dem Fenster und ...oh! Papa nutzt die Zeit an der frischen Luft, um dem Kind im Fahrradsitz (auf dem Bürgersteig!) die Fußnägel abzuknipsen. Sage noch einer, Männer seien unkreativ und nicht multitasking-fähig.

Wo kann man sich eigentlich beschweren, wenn nach insgesamt über 3 Jahren Riesenbaustelle vor der eigenen Haustür drei neue Parkplätze entstehen, von denen einer als Behindertenparkplatz und zweie als reine Ladezone für "Gewerbetreibende und Anwohner" (nicht für dauerhaftes parken bestimmt) deklariert werden?
Im "Einzugsgebiet" gibt es vier kleine Lädchen, zwei davon eigentlich von den neuen Parkplätzen schon wieder so "weit" entfernt, dass die Kunden zu faul sind, um vor unserem Haus zu parken.
Was es nicht gibt, sind ausreichend Parkplätze. Im Gegenteil.Wollen Sie Kettensägen-Massaker live erleben, kommen Sie mal hier hin und beobachten Sie Autofahrer auf der Suche nach einem Stellplatz!
Diese Ladezonen empfinde ich daher als einen echten Schlag vor´n Bug für gebeutelte Anwohner. Ich will das nicht! Aber wer, bitteschön, ist dafür zuständig?

Montag, 21. Mai 2012

Die schnellste Geschlechtsumwandlung der Welt

Dass Online-Übersetzer nicht das Gelbe vom Ei sind, ist bekannt.
Dennoch wollte ich dem besten Chef von allen (der in manchen Dingen echt hinterm Mond gleich links lebt) mal demonstrieren, wie (schlecht) diese Dienste funktionieren.

Sein trockener Kommentar beim Blick auf die "Übersetzung":
"Können die auch Online-Botox?"


Spannend ist, dass Nadine nur in Verbindung mit ihrem Nachnamen "übersetzt" wird - und das auch nur, wenn das Komma hinten dran steht. Nimmt man das kleine Komma weg, wird aus Jeff wieder Nadine.Irgendwie ja logisch. ;)

Sehr schön finde ich auch die Übersetzung von einsatzbereit in use again! *kicher*

Donnerstag, 17. Mai 2012

Mondlicht bei schönstem Sonnenschein

Wenn Pferde nicht so verdammt groß wären, hätte ich wahrscheinlich ein entspannteres Verhältnis zu ihnen.
Hunde können mir nicht groß genug sein (mein eigener war mit gut 30 cm Schulterhöhe ein Kompromiss, den ich inzwischen sehr praktisch finde..!), aber so groß, dass sie Dir mal locker über die Schulter gucken, sind sie ja eher selten. Die (Körper-) Sprache der Hunde kenne ich, die kann ich gut einschätzen - das fällt mir bei Pferden sehr schwer. Ich finde sie wunderschön anzusehen und (meistens) sehr elegant - aber zum Draufsitzen sind mir definitiv meine Beine zu kurz.

Erst sehr gute Freunde, die seit Jahren Pferde haben und denen ich fest vertraue, wenn sie mir versichern, die Tiere seien mir wohlgesonnen, haben es erreicht, dass ich mich inzwischen locker und ohne Zaun dazwischen in eine Herde stellen und alle Tiere beschmusen kann. Ich habe inzwischen gelernt, dass Pferde wahre Clowns sein können und über so ein warmes, weiches Pferdemaul zu streicheln, das ist schon etwas besonders schönes. Auf meine Füße passe ich allerdings immer noch höllisch auf - schon mal so einen Huf auf den zarten Zehen gehabt??

Heute bin ich mit großer Vorfreude in den Stall gefahren - wusste ich doch, dass mich ein süßes Fohlen erwartete! Und Fohlen - ja, die haben genau meine Größe! :)

Et voilà - das ist sie:

Clair de lune


8 Tage alt, zuckersüß und kein bisschen schüchtern! Auch wenn es auf den Bildern so auschaut, als hinge die Lütte nur an Mamas Rockzipfel - das täuscht! Es war nur so, dass diese Momente meine einzige Chance waren, einigermaßen brauchbare Fotos von der Süßen zu machen. Wenn sie nämlich nicht gerade um ihre Mama herumhüpfte, fegte sie mit den Hunden über die Weide oder fand es viel spannender, uns Menschen genauer unter die Lupe zu nehmen. 


Da wurde an Schnürsenkeln geknabbert, das Köpfchen tief in die Kameratasche gesteckt, Jeansknöpfe begutachtet und wenn stillstehen gar zu langweilig war, ging es wieder mit tolpatschigen Bocksprüngen über die Wiese. Eine wahre Herausforderung für den Amateur-Fotografen! :)


Leider ist es mir nicht gelungen, die Augen von Clair vor die Kamera zu bekommen - die sind nämlich etwas ganz besonderes. Die Kleine hat blaue Augen, sehr hellblaue sogar (ihre Wimpern sehen sogar so aus wie die eines berühmten Tennisspielers, der Kinder in Besenkammern zeugt).
Ich hab nicht wirklich die Ahnung davon, habe mir aber sagen lassen, dass sie aus einer ganz besonderen Kreuzung entstanden ist, die das gewollt campagnerfarbene Fell hervorgebracht hat. Wenn Clair ausgewachsen ist, sollen die Augen haselnussbraun sein - lassen wir uns überraschen!

Donnerstag, 10. Mai 2012

Dienstag, 8. Mai 2012

Buchtip: "Nathalie küsst"


Der Inhalt:
Nathalie und François sind ein Paar wie aus dem Märchenbuch, mit Feingefühl und Geschmack. Doch eines Tages kommt François nicht vom Joggen zurück, eine Blumenhändlerin überfährt ihn.
Die schöne Nathalie muss fortan allein durchs Leben gehen, sich der Neugier der Kollegen und der Avancen ihres Chefs Charles in der schwedischen Firma, in der sie als leitende Angestellte arbeitsbesessen über der Akte 114 brütet, erwehren. Als der unscheinbare Quotenschwede Markus ihr Büro betritt, packt sie ihn unvermittelt und küsst ihn. Markus, konsterniert, geht aufs Ganze, eine Liebesgeschichte beginnt, wie sie purer, zärtlicher und empfindsamer nicht sein kann. Während in der Firma die Gerüchteküche brodelt und Charles zu brutalen Maßnahmen greift, begeben sich Nathalie und Markus auf die Flucht in den Garten der Großmutter, zurück zu den Ursprüngen von Kindheit und der gemeinsamen Lieblingssüßigkeit PEZ - und lassen sich von der Liebe überraschen.



Meine Meinung:
Seitdem ich von diesem Roman des mir bisher unbekannten Autors David Foenkinos gehört habe, stand er auf der Leseliste und ich habe mich sehr auf die Geschichte gefreut, als ich das Buch endlich in den Händen hielt.
Und dann… Enttäuschung! So hatte ich mir das nicht vorgestellt!

Zunächst einmal finde ich den Schreibstil des Autoren sehr… französisch. Ein bisschen abgehoben, ein bisschen arrogant, viel Poesie, wenig klare Worte. Manche Sätze musste ich glatt 2x lesen, weil entweder meine Gedanken vor Langeweile abschweiften oder ich den Text einfach nicht auf Anhieb verstanden hatte.
Zwischen all der Poesie ein paar Versuche, lustig zu sein – was sich dann ungefähr so liest:

„Er bedauerte, so lange Beine zu haben, ein äußerst unergiebiges Bedauern.
(Fußnote: Kurze Beine kann man nicht mieten.)“


Da es im ganzen Buch nicht einmal ums mieten ging, sind solche flapsigen Sprüche mittendrin eher unsinnig – ebenso wie die Mini-Zwischenkapitel, die den Leser mit uninteressantem Füllstoff versorgen (oder interessiert irgendjemanden ernsthaft der Türcode von Markus Wohnung, die langatmige Erklärung dazu, wie eine Fischallergie zustande kommt  oder eine Auflistung von Fußballergebnissen? Mich nicht! Jedenfalls nicht, wenn ich den – wichtigen – Zusammenhang nicht erkennen kann.)

Zu den Hauptprotagonisten habe ich keinerlei Bezug gefunden.
Nathalie wirkt sehr unnahbar, unentschlossen und manchmal sehr „von oben herab“. Markus neben ihr wie der bemitleidenswerte Dorftrottel, der nun auch endlich mal ein Stück vom Kuchen abbekommen möchte. Man nimmt ihnen ihre Zuneigung nicht ab, auf mich wirkt ihre „Liebe“ eher wie ein nüchternes Experiment. Auch die als so innig und romantisch beschriebene Beziehung von Nathalie und Francois kam bei mir als solche nicht an. Irgendwie hatte ich ständig so ein typisches Yuppie-Pärchen (sagt man heute noch so?) vor Augen, dem es wichtig ist, schön und reich zu sein und in einer gut ausgestatteten Wohnung über den Dächern von Paris zu leben und intellektuelle Bücher zu lesen.

Mich hat dieser Roman überhaupt nicht überzeugt – leider! Der Klappentext las sich vielversprechend, meines Erachtens hätte man aus der Geschichte sehr viel mehr machen können!

Nichtsdestotrotz geht natürlich ein Dankeschön an „BloggDein Buch“ und den Verlag C.H.Beck für die Bereitstellung des Leseexemplars!

Donnerstag, 3. Mai 2012

Neues auf dem Sofa

Vor einiger Zeit wollte ich mal wieder lässig die gute Hausfrau in mir an die Oberfläche kommen lassen und stopfte gut gelaunt sämtliche Kissenbezüge und auch ein paar cremeweiße Vorhänge in die Waschmaschine. Die gute Laune schwand schlagartig, als ich später die Waschmaschinentür wieder öffnete... die berühmte rote Socke (von der ich nicht mal wusste, dass ich sie besitze) hatte sich unbemerkt zu der hellen Wäsche gemogelt und... na ja, den Rest könnt Ihr Euch denken!

Entfärben war mir bei den gemusterten Kissen zu riskant und so wanderten die Bezüge unter tränenreicher Verabschiedung in der Mülltonne. Der Vorsatz, schnellstmöglich neue zu nähen, war geboren - und er wurde gehegt und gepflegt, nur mit der Ausführung war das so eine Sache... (neben dem Tütchen Zeit suche ich momentan auch einen Online-Shop für Motivation - jemand eine Adresse??)

Umso besser, dass Avandeo nun die wunderbaren Kissen des schwedischen Design-Labels Eightmood ins Programm aufgenommen hat! So gibt es seit kurzem nicht nur zwei selbstkreierte neue Kissen auf meinem Sofa, sondern auch ein sehr orientalisch angehauchtes aus Skandinavien.  


Die Auswahl bei Avandeo ist riesig und fiel mir weiß Gott nicht leicht - eins schöner als das andere! Nun ist das Modell "Pinto" bei mir eingezogen und ich liebe es!! Prall gefüllt mit weichen Daunen ist es herrlich kuschelig und eine tolle "Kopfablage" zum neudeutschen chillen, fernsehen, lesen etc. Wenn mal keiner drauf liegt, macht es sich sehr edel auf meinem Ex-Junggesellen-Sofa.

Vermutlich, weil Eightmood seine Pappenheimer Kunden kennt, gibt es auf dem Label der Firma als kleinen Gimmick ein leckeres Rezept für einen heißen Kakao. Ja, so gefällt mir das! :)


Wer auch unbändige Lust auf hübsche Gemütlichkeiten hat, sollte unbedingt mal bei Avandeo reinschauen. Bis zum 31.05.2012 gibt es mit dem Code "SPRING7" einen Rabatt von 7% auf alle Heimtextilien,
Bad- und Wohnaccessoires aus dem Sortiment!