Sonntag, 30. Oktober 2011

Atemlos


Wenn einem auf atemberaubende Weise gezeigt wird, was man alles NICHT kann (und nie können wird... hehe), dann ist das Cirque du Soleil.

Danke!!!

Sonntag, 23. Oktober 2011

Hexenküche

Das Wochenende war kurz.
Viel zu kurz.
Eigentlich habe ich die ganze Zeit nur in der Küche gestanden - etwas, das ich normalerweise hasse wie die Pest! Diesmal hat´s (bis auf die Aufräumarbeiten!) Spaß gemacht!

Ich habe etwas neues ausprobiert: Seifen sieden.
Eine Sache, die mir schon länger durch den Kopf geisterte, weil ich immer total begeistert bin, wenn eine neue Lieferung von meiner einzigen und absolut bevorzugten Seifendealerin im Briefkasten liegt.
Nun bin ich also losgezogen und habe alle nötigen Zutaten eingekauft: diverse Öle, Ätznatron, destilliertes Wasser, ätherische Öle und - ganz wichtig! - eine Schutzbrille.

Et voilà - hier die Ergebnisse:


Es ist nicht alles so geworden, wie ich mir das vorgestellt habe. Der Seifenleim hat bei einem Rezept ganz schön rumgezickt, das Deckweiß, das den Leim etwas heller machen soll, hat sich nicht vollständig aufgelöst (okay: ICH habe es nicht richtig aufgelöst...) und das eine Rezept, das ich im Ofen (anstatt kalt) weiterverarbeitet habe, hat ganz schön Zeit gekostet.
Aber ich freue mich trotzdem über meine schönen neuen Seifchen - sie duften köstlich und wenn ich sie nach der Reifezeit endlich anwaschen darf, werden sie hoffentlich auch einen wunderbaren Schaum abgeben!

Vor Bines tollen Seifen habe ich nun noch viel mehr Respekt, als ich ihn eh schon hatte! Ich weiß nun, wieviel Arbeit, Geschick und Know-how in diesen kleinen Stückchen steckt - einiges davon fehlt mir noch... Weshalb sie auch keine Konkurrenz von mir zu befürchten hat!!!

Dienstag, 18. Oktober 2011

Die schönsten Männer sind immer… schwuhuul… kicherkicher

Wie es sich für Frau von Welt, die nie niemals nicht auf einem Bauernhof residieren möchte und Kühe nur so lange sssssüüüüß findet, wie sie sich hinterm Zaun befinden, gehören der gestrige und wohl auch ein paar zukünftige Montagabende dem Trash-TV.

Frau Bause sucht mal wieder Frauen für ihre Bauern – und Frau Nicht-Schmitt ist dabei! Hey, das lasse ich mir doch nicht entgehen. Herrliche Landschaftsaufnahmen, wogende Weizenfelder in der Natur, heimelige Wärme an Muttis Herd („Mähr Mähl! Du brausch mähr Määäähl!), dazwischen fleißige Landwirte auf der Suche nach dem großen Glück, das in Form von sonnengebräunten Sonnenstudio-Mitarbeiterinnen und strähnchenblonden Bügelperlenverarbeiterinnen daher kommt.
Romantik pur! 
Wen kümmert da der gelegentliche Fremdschäm-Faktor, wenn man mit ansehen muss, wie erwachsene Frauen sich penetrantestens an schüchterne Alt-Bauern heranmachen oder wenn Bauer Heinz laut überlegt, ob er seine Auserwählte später noch umtauschen kann, sollte sie letztlich doch nicht seinem Beuteschema entsprechen?! 
Es ist doch sehr fürsorglich, wenn Bauer Franz seiner potentiell künftigen Lebensgefährtin in den ersten 10 Kennenlern-Minuten nicht nur sagt, sondern auch sehr anschaulich zeigt, dass er einen Leistenbruch hat. Und dass Petras Augen gleich schwärmerisch funkeln, als ihr Rinderwirt erzählt, seine Zukünftige müsse schnell sein wie eine Nähmaschine – na, das hat doch Potential, oder?! („Ich habe das ein bisschen zweideutig verstanden. Das hast Du auch so gemeint, ja?!“)

Was mir aber in der diesjährigen Staffel etwas gegen den Strich geht, ist Pferdeliebhaber Philip.
Okay, es ist schon ziemlich gemein, dass der einzig wirklich attraktive Bauer im Bunde auf Männer steht. Wie aber der TV-Sender bzw. dessen Moderatorin mit dem Thema umgehen… puh, willkommen im Mittelalter!
Beim Kennenlernen von Philip fällt Frau Bause ganz tief ins erste Fettnäpfchen. „Ja, Philip, du bist ja nun der erste Bauer bei uns, der keine Frau sucht, sondern einen Mann, weil er….“ Hier beginnt sie zu stottern.
Darauf Philip: „Weil er schwul ist?“
Dass Frau Bause kein „Huch!“ entfährt, grenzt an ein Wunder. Stattdessen fragt sie mit einer Stimme, die man möglicherweise eher todkranken Menschen oder weinenden Kindern vorbehält „Ääh, ja, darf ich das so sagen?“

Beim Scheunenfest stellt sie den Pferdewirt vor mit den Worten „Die schönsten Männer sind entweder vergeben oder…… schwuuuhuuul!“ und kichert dabei wie eine 13-jährige. Die hoffentlich schon aufgeklärter ist!
Die heutige Schlagzeile dann bei GMX: „Schwuler Kuss bei den Bauern“.
Jaaaa, Sensaaaation!!!! Wahnsinn! Was die sich trauen! 
Und prompt tauchen die ersten Lesermeinungen auf. Endlich gäbe es eine Gleichstellung homosexueller Paare im Privat-TV (ääähm… sind die öffentlichen da tatsächlich schon weiter??). Was für ein nettes Paar! „Wir sind ja alle so tolerant“-Parolen werden gepostet. Und natürlich darf die obligatorische Frage, wer denn hier den weiblichen Part übernimmt, nicht fehlen.

Ich kann gar nicht sagen, wie sehr mir solche Sprüche auf die Nerven gehen!
Wieviele Jahrhunderte wird es noch dauern, bis auch der letzte kapiert hat, dass es hier nichts zu akzeptieren und tolerieren gibt????

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Von oben

Thementag bei Gretelies.
Hier mein Beitrag:

Guggenheim Museum New York 2008

Dienstag, 11. Oktober 2011

Piiiieps...

Das Geraschel und Getrappel in der Dachschräge meines Schlafzimmers ist mal lauter, mal leiser. Irgendwelche Bewohner haben sich auf dem Speicher eingenistet und nutzen vorzugsweise die Seite des Daches, unter der mein Bett steht, um sich hier zwischen Dachziegeln und Wandverkleidung zu verlustigen. Es wird geraschelt, geknabbert und gehuscht und manchmal hört es sich so an, als spielen sie Mäuse-Phantasialand: wer am schnellsten vom Dachfirst bis zum Boden rutschen kann, hat gewonnen!
Ebenfalls kann Punkte ergattern, wer sich von meinem Geklopfe an die Wand in keinster Weise beeindrucken lässt. Wie viele sie auch immer sind: jeder von denen hat inzwischen einen ganzen Pott voll Bonuspunkte gesammelt!

In der ersten Nacht habe ich Reißaus genommen.
Ja, Frau Nicht-Schmitt ist ein wahrer Held, was unbekannte Geräusche im Schummerlicht angeht...
Am nächsten Tag bei Licht alles auseinander genommen, festgestellt dass kein Kleinviech es sich direktemang unter meinem Bett gemütlich gemacht hat und die Vernunft eingeschaltet. Sprich: dass Tiere auf dem Dachboden rumlaufen, heißt noch lange nicht, dass sie mich plötzlich auf meiner eigenen Matratze fesseln und knebeln!

Trotzdem sollte natürlich was passieren. Ich hab nichts gegen Mäuse, echt nicht.
Draußen. Draußen finde ich sie soooooo süüüüüß! Putzig! Total niedlich!
In der Wohnung hasse ich sie!!!!!!!!!!!
Nicht weiter erläutbare Umstände machten es mir aber erst mal unmöglich, meinen Vermieter zu erreichen. Und dann waren die Geräusche ja irgendwann auch weg. Einfach nicht mehr da. Zurück blieb Frau Nicht-Schmitt und die Frage, ob zuviel Stress, Rotwein  und Sonneneinstrahlung kratzende Geräusche unter die Dachschräge projizieren können?!?

Seit ein paar Tagen huscht es wieder. Ich habe es mir angewöhnt, meine Bettdecke immer erst mal gründlich aufzuschütteln, bevor ich ins Bett steige - Vorsicht, Porzellankiste und so... Man kann ja nicht wissen, wie die Bauarbeiten unterm Dach voranschreiten, während die Hauptmieter sich tagsüber um die Miete kümmern.
Aber nein, es huscht und kratzt und poltert immer HINTER der Wand - wat´n Glück! Ich habe mich inzwischen (fast) daran gewöhnt (solange ich das Kopfkino und den Gedanken an Mäuse / Ratten, die sich durch Rigipsplatten fressen, ausschalte) und fand es gar nicht mehr so tragisch, dass mein Vermieter auf merkwürdige Art verschwunden war. Dieser Tage hatte ich doch glatt seine neue Adresse und Telefonnummer im Briefkasten, aber hey, sooo schlimm ist das hier nicht!

Bis gestern abend.
Nach dem üblichen Plümmo-Geschüttel kommt mir ein Geräusch ins Ohr, das bisher noch nicht dagewesen ist. Es piepst...! Mehrstimmig! Und so wie es sich anhört, tatsächlich direktemang parallel zu meinen Füßen..!
Die Verlustigung hat Früchte getragen, willkommen Mäusegeneration 2.0!

Der Anruf bei meinem Vermieter erfolgte gleich heute morgen.
Bevor ich überhaupt sagen konnte, worum es ging, sprach er "Liebe Frau Nicht-Schmitt, ich bin in Athen! Können wir morgen telefonieren, da bin ich wieder in Köln."

Ja, machen wir. Auf 26 Mäuse mehr oder weniger kommt es ja jetzt auch nicht mehr an!
Bis dahin genehmige ich mir ein Tütchen davon:

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Unter die Haut und voll auf die 12

Erkenntnis des Tages:
Wenn Kopf und Bauch Tauziehen, sollte das Herz schnellstens zusehen, dass es Land gewinnt.

Gute Nacht.

Montag, 3. Oktober 2011

Schwupps... vorbei!

Fast 3 Wochen hatte ich nun Urlaub. Wie das immer so ist, dachte ich in den ersten Tagen "du hast ja noch eeeeewig Zeit!". Und wie das ebenfalls immer so ist, dachte ich in den letzten Tagen "Menno, nur noch ... Tage!"
Nu isser definitiv vorbei - in 11 Stunden werde ich wieder am Schreibtisch sitzen...
Okay, auch das muss sein. Und ich hatte (nicht nur wettermäßig) so schöne Tage, dass ich die kleine Freiheit sehr genossen habe! Zwar war diesmal keine Reise drin (das Geld dafür habe ich anderweitig auf den Kopp gehauen!), aber abwechslungsreich und toll waren die Tage trotzdem!


1) Hund beschmust, bespasst und leider auch wg. Dauerhusten betüddelt 2) Wohnzimmer renoviert... na gut, renovieren lassen 3) super lieben Besuch gehabt, der leckere Geschenke mitbrachte und für ein sehr gemütliches, lustiges und kurzweiliges Frühstück sorgte 4) Sonne am Rhein genossen 5)  Sonne am Zülpicher See genossen 6) das erste Mal in meinem Leben Rasen gemäht bei meinem Paps im Garten 7) mein neues Röckchen ausgeführt 8) eine schöne Wanderung mit köstlichem Apfelpfannkuchen als Belohnung gemacht und, und, und...

Und nu?

 Und die Damen Schmitt und Nicht-Schmitt zurück ins Büro..!!! :)