Dienstag, 30. August 2011

Einarmiges Heben

Spannende Mitteilungen haben wir heute beim Mittagsspaziergang gefunden.
Da war meine Neugier natürlich geweckt!!!


Und lange musste ich auf des Rätsels Lösung nicht warten! ;)
Auf dem Rückweg zum Büro war die Bank umringt von Supersportlern, bewaffnet mit Sportgeräten Tupperdosen und Prosecco-Flaschen. Damit das Schild seine Berechtigung findet, hatten sie alle ihre Fahrräder mitgebracht!!
Grund genug für Paparazzi Nicht-Schmitt, durch die Buchenhecke die neue Kamera auszuprobieren! ;))

Prost Mädels!

Montag, 29. August 2011

Die Würfel sind gefallen!

Ihr müsst zugeben: vom Aufbau eines Spannungsbogens versteht Frau Nicht-Schmitt was!!! ;)
Ja, man muss nur höllisch aufpassen, dass die Spannung nicht allzu weit herausgezögert wird und dann schlagartig in gähnende Langeweile umkippt!
Daher jetzt und hier, live und in Farbe, DIE ENTSCHEIDUNG!

Die Wohnung, die ich mir letzte Woche angesehen habe und die möglicherweise das neue Heim hätte werden können, habe ich abgesagt. Nicht, weil sie mir nicht gefiel. Nö, eigentlich war sie sogar ganz hübsch und gemütlich. Aber sie hat sich nicht so 100%ig in mein Herz geschlichen. Was u.a. sicher auch an der Vernunft liegt, die ich ausnahmsweise mal habe walten lassen.
Die Wohnung war frisch renoviert, aber alle Zimmer in apricot gestrichen. *würg* Da hätte ich also nochmal den Pinsel schwingen müssen. In allen Zimmer gab es Holzdecken - schön kieferbraun natürlich. Auch ein riesiger (und sicher nicht unpraktischer) Einbauschrank war in einem fiesen Braun lackiert. Es gab allerdings die Erlaubnis der Vermieterin, beides fachmännisch weißeln zu lassen, was ich auch unbedingt getan hätte. Wären aber weitere Kosten gewesen.
In die vorhandene Einbauküche hätte wohl auch mit viel good will meine Spülmaschine nicht hineingepasst und die lasse ich nicht freiwillig zurück! Es kamen ein paar Kleinigkeiten hinzu, die ich unbedingt hätte ändern wollen, was wieder Zeit und Geld gekostet hätte. Obendrauf dann noch die Maklergebühren.

Nachdem ich dann alles mal (nicht nur finanziell) gegengerechnet habe, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass dieser Umzug mir nicht unbedingt die gewünschte Veränderung bringen würde. Das zusätzliche dritte Zimmer wog die nicht wirklich ideale Lage, die im Haus wohnende, 87-jährige Vermieterin und halt die Arbeit, Zeit und Kosten, die so ein Umzug mit sich bringt, nicht auf. Ich hätte mich nicht zwangsläufig verbessert mit dieser Wohnung und daher habe ich beschlossen, nun erst mal in der momentanen Wohnung zu bleiben.
Ich habe mir ja in den letzten Monaten einige Wohnungen angesehen, Anzeigen gewälzt etc. Damit ist nun erst mal Schluss, weil ich mal wieder zur Ruhe kommen will.
In 3 Wochen habe ich Urlaub und den werde ich zur Renovierung nutzen. Vielleicht fällt mir dabei die ein oder andere Sache ein, die ich anders machen kann, um mich wieder heimischer in den eigenen vier Wänden zu fühlen!?! Ja, ich freu mich drauf!! :)


Montag, 22. August 2011

Was will ich eigentlich???


Seit mindestens einem Jahr schaue ich immer mal wieder nach Immobilienangeboten, um eine passende Wohnung zu finden.
Nicht, dass ich jetzt keine hätte - nö, eigentlich ist die akuell bewohnte auch recht nett, und dennoch bin ich nicht so wirklich zufrieden. Habe das Gefühl, weiterziehen zu müssen, neues ausprobieren zu wollen.

Mit der Suche kenne ich mich nun aus, allein das Finden bereitet mir Probleme!
Das liegt meist am finanziellen. 10 Euro pro kaltem Quadratmeter sind hier keine Seltenheit - gerne mehr, selten weniger. Da mein Goldesel sich strikt weigert, aktiv zu werden, schränkt das die Suche sehr ein.
Ebenfalls nicht förderlich ist die Tatsache, dass ich mich gar nicht weit weg bewegen will von der jetzigen Adresse. Ich wohn gern da - warum sollte ich also dort wegziehen? Ich will ja nur eine neue "Verpackung", keine neue Umgebung! (ja, ich fürchte, daran erkennt man auch die zwei Seelen, die in mir wohnen: Veränderung auf jeden Fall - aber bitte nur im gewohnten Rahmen! *örks*).

Nun hat der liebe Gott mir eine Maklerin geschickt, die im Nachbarort eine 3-Zimmer-Wohnung mit Balkon, Tageslichtbad, Einbauküche und Stellplatz zu vermieten hat. Zu einem Preis, der mir das Pipi in die Augen treibt - vor Freude! Die Bilder der Wohnung sehen nett aus. Hell. Viel Grün draußen. Die Zimmer ein bisserl klein, aber ausreichend. Und es sind DREI!
Das hieße, dass ich vielleicht endlich ein Zimmer hätte, in dem Gäste ebenso gemütlich nächtigen wie meine Nähmaschinen und Stoffe Platz finden.
Heute nachmittag werde ich mir die Wohnung live ansehen.
Und nun krabbeln langsam Zweifel in mir hoch... Soll ich echt? Will ich das?
Fange an, Plus und Minus gegeneinander abzuwägen...

Plus
Die momentane Wohnung ist recht großzügig. Laut Mietvertrag hat sie zwar auch nur 65 qm, liegt aber unterm Dach, wo einiges an Fläche wg. der Schrägen rausgerechnet wird. Mein Wohnzimmer hat ca. 38 qm, einen Kamin und Rheinblick. Die Küche ist recht großzügig. Das Bad auch und verfügt über Eckbadewanne und Platz für die Waschmaschine. Das Schlafzimmer liegt eine Etage höher, ein kleiner "Steg" überm Wohnzimmer führt in die Galerie unterm Dach, und bringt eine Grundfläche von ca. 16 qm mit - außer einem Bett steht hier nur ein TV und sonst nix. Fühlt sich also auch groß genug an.
Die Wohnung liegt (fast) direkt am Wasser, ich habe (meist) sehr nette Nachbarn, mit denen man bereits die ein oder andere Party gefeiert hat, die "Geschäfte des täglichen Lebens" sind nicht weit entfernt. Man wohnt ein bisserl "ländlich" (ja, hier gibt es noch Wiesen und Weiden und Wälder und Pferde und Kühe und Bauernhöfe etc.), ist aber trotzdem recht schnell in der Innenstadt. Ich bin in 5 Minuten auf der Autobahn und habe es z.B. nicht weit in die Eifel oder ins Bergische.

Minus
Die momentane Wohnung ist zwar recht großzügig und mit witzigen Details ausgestattet, aber für mich ist und bleibt es eine 1,5-Zimmer-Wohnung. Das meiste Leben spielt sich im WohnEss-Zimmer ab und wenn man in der Küche steht, hat man immer noch nicht das Gefühl, den Raum gewechselt zu haben, weil hier eine Wand auf halber Höhe eingerissen wurde, um freien Blick auf den Esstisch zu haben. Es ist also sozusagen nur eine "halboffene" Küche (und das ist ihr Glück - ich bin nämlich üüüberhaupt kein Fan von Küche im Wohnzimmer!).
Kaum, dass ich in einer Ecke des Wohnzimmers ein klitzekleines bisschen Unordnung mache, sieht die ganze Wohnung aus wie Schlunz. Wenn ich nähe, könnte man einen Einbruch vermuten, bei dem alles aus den Schränken gerissen wurde. Wehe, es klingelt dann einer..!
Der Kamin ist hässlich und nicht besonders nützlich. Das Dach ist furchtbar schlecht isoliert und all die Wärme aus dem Ofen zieht zunächst ins Schlafzimmer, um sich dann nach draußen zu verkrümeln. Ich kann auch im Winter problemlos und ohne zu frieren nackt schlafen - zu gerne würde ich aber mal ohne dicken Pulli und Socken winterabends im Wohnzimmer sitzen!

Dass das Schlafzimmer so puristisch eingerichtet ist, liegt einzig und allein daran, dass es auf zwei Seiten von oben bis unten Dachschräge hat. Es verfügt über keinerlei (weitere) Wand-Stellfläche, weil die einzige gerade Wand vom Bett besetzt ist und sowieso nicht breit genug wäre für z.B. einen Kleiderschrank.
Der steht im Wohnzimmer...

Der Rheinblick ist in den letzten Jahren ziemlich zugewachsen und nur noch im Herbst / Winter zu sehen. Als nebenan gebaut wurde, hat der freundliche Gärtner auch gleich ein paar Birken gepflanzt, und zwar genau dort hin, wo unser Rheinblick war. Im Laufe der Jahre sind die Mistviecher ganz schön gewachsen!
Hinzu kommt ewiger Baulärm. Seit 7 Jahren wohne ich nun dort und IMMER wird irgendwo in der Nachbarschaft gebaut. Das bedeutet Lärm und stetigs Geholper durch Baustellen. Man könnte hoffen, dass nach Abschluss der aktuellen Straßenbauarbeiten endlich Schluss ist, aber so ein Träumerle bin ich nicht. Gegenüber gibt es ein großes Fabrikgelände; die Firma ist seit einigen Jahren fast pleite und hat ordentlich Produktion und Mitarbeiter abgebaut. Über kurz oder lang wird ganz bestimmt auch dort der Bagger vorfahren.

So, was wiegt nun mehr?
Pro oder Contra?
Und was - verdammich nochmal - will ich denn nun?
Ich hoffe, ich werde es heute abend wissen!

Sonntag, 21. August 2011

Der Hund...


wird auch immer dekadenter...

Montag, 15. August 2011

Begegnungen

"Es sind die Begegnungen mit Menschen,
die das Leben lebenswert machen."

lautet ein Zitat von Guy de Maupassant, das mir am vergangenen Wochenende mehrfach durch den Kopf ging. Neben den Begegnungen mit lieben Freunden, die mir die regenreichen Tage mit einem Saunabesuch, ausgiebigem Hundesitterservice und der Vorstellung ihres neuen (und seeehr lustigen!) Katzenbabys versüßt haben, gab es auch Begegnungen anderer Art.
Lustig, herzerwärmend... und auch sehr erschreckend. Fangen wir mit letzterer an:

Zwei Mädchen, ca. 8-10 Jahre alt, turnen auf dem Supermarkt-Parkplatz über die Einkaufswagen, die zusammengekettet auf Nutzer warten. Sie hüpfen um die Wagen herum, klettern auf sie drauf, testen welche von beiden am schnellsten drüber laufen kann. Sie quieken dabei recht laut rum (Mädchen halt!) und sekündlich besteht die Gefahr, dass mindestens eine der jungen Damen auf die Fresse fällt über ihren Übermut stolpert. Ein älterer Mann, der seinen Einkaufswagen zu dieser Schlange zurückbringt, bittet die Mädchen, nicht weiter auf den Wagen rumzuturnen, da das nicht ungefährlich sei.

Eins der Mädels schaut ihm keck und offen ins Gesicht und fragt lauthals "Hey, Opa, was ist? Soll ich dich anzeigen wegen Missbrauch??"

Nicht nur dem Mann, sondern auch mir, die ich fünf Meter entfernt von der Szene an meinem Fahradschloss rumfummelte, fiel die Kinnlade runter. Aber sowas von. Und ganz tief!
Er hat sich umgedreht und ist gegangen.
Ich habe heftig nach Luft geschnappt... und bin auch gegangen.
Was soll man da auch tun?

*~*~*~*~*~*~*


Lustig dagegen waren meine Besucher-Studien in der Sauna.
Nicht ganz freiwillig habe ich einige Gesprächsfetzen aufgeschnappt, aus denen man sich ein buntes Bild der anderen Saunagäste malen kann. Da war zum Beispiel dieses Pärchen, das wohl gerade erst eins werden wollte. Lange gekannt haben sie sich jedenfalls noch nicht - oder warum sonst sagt er zu ihr "Ich seh schon, wir haben den gleichen Humor!" Das klang nach erstem Date und aus alter Erfahrung darf Frau Nicht-Schmitt Euch ganz am Rande auch gleich mal den Tip des Tages geben:

Nie niemals nicht beim ersten Date in die Sauna gehen!!!!
Mehr möchte ich zu dem Thema nicht sagen! (außer dass Ihr mit allen Spekulationen, die ich nun ausgelöst habe, falsch liegt!! Hihi!)


Zur absoluten Erheiterung des Saunatages hat ein anderes Pärchen beigetragen.
Beide sitzen in ausladenden Rattansesseln im Sauna-Garten und lesen die Tageszeitung, die grundsätzlich als erste mit der Leiche spricht. Plötzlich schaut sie hoch und fragt "Schätzchen, willst du uns nicht mal unser Salätchen holen?" Woraufhin Schätzchen aufspringt und kurze Zeit später mit zwei Fertigsalaten, die er in seiner Saunatasche gehortet hat (die widerum in einem Garderobenschrank auf ihn wartet), wiederkommt.
Später geht man schwimmen. Zurück aus dem kühlen Nass will Schätzchen wieder etwas aus seiner Tasche holen, kommt aber nicht weit, weil sie meint "wenn du eh gehst, kannst du ja meinen Badeanzug mitnehmen". Sprachs und rollt sich am zentralsten Punkt des Gartens den nassen Einteiler von den speckigen Hüften. Schätzchen trottet weiter, nun mit dem nassen Badeanzug unterm Arm.
Da ruft es lauthals hinter ihm her: "Moppelchen, vergiss nicht mir meinen Bademantel mitzubringen!"

Das war der Moment, in dem auch ich um ein Badetuch gebeten habe.
Um kräftig draufzubeissen - sonst wäre das Lachen sehr laut aus mir rausgeplatzt!!

*~*~*~*~*~*~*

Auf meiner abendlichen Hunderunde treffe ich gelegentlich einen sehr freundlichen Mann mit einem lustigen, ein wenig überfütterten Labrador. Schokobraun ist der, hat einen riesigen Kopf mit aufmerksamen Knopfaugen. Der Hund ist immer angeleint und kommen andere Hunde vorbei, schaut er zuerst hoffend sein Herrchen an und dann dem potentiellen Spielkamerad sehnsuchtsvoll hinterher. Er mag andere Hunde, kommen sie zu ihm gelaufen, werden sie freundlich begrüßt und neugierig beschnüffelt. Man kann sehen, dass es ihm in den Pfoten juckt, mit dem anderen über die Wiese zu toben - leider aber traut der nette Mann sich nicht, den Hund abzuleinen. "Vielleicht läuft er weg", ist seine Angst.
Ganz ehrlich? Hunde sind leider dumm. Treudumm. Sie können die blödesten Erfahrungen machen, nix zu essen bekommen und verprügelt werden - leint man sie ab, werden die wenigsten pfeilartig auf Nimmerwiedersehen davonschießen. Warum also sollte das ein gemütlicher Schoko-Labbi machen, der eine sichtbare Bindung zu seinem Schweineöhrchengeber hat?
 
Als Frau Schmitt und ich dem Mann mit seinem Hund zum wiederholten Male begegnen und sein Labbi sich vor Freude vor Schmitti auf dem Boden kugelt, ermuntere ich den Mann, seinen Hund abzuleinen. Das Spiel ist viel freier und unbeschwerter ohne Leine und aus vorherigen Begegnungen weiß ich, dass der Hund sehr freundlich und nur die Nervosität seines Herrchens das Problem ist.
Vielleicht können wir Zweibeiner es beide kaum glauben, als er tatsächlich den Karabiner vom Halsband löst. Auch sein Hund schaut überrascht aus und rennt dann zusammen mit Frau Schmitt kreuz und quer über die Wiese.
Ein Pfiff und er ist zurück bei seinem Herrchen, schaut ihn fast lachend an und rennt wieder los. Im Kreis, Zickzack, mit heller Freude. Die weiße Knackwurst aufgeregt bellend hinterher. Freiheit!!! ;)
Der Mann strahlt, sein Hund auch. Ich sowieso!! ;)

Dienstag, 9. August 2011

Das Bücherregal...

... wurde aufgefüllt.
Hier geht´s lang!

Mittwoch, 3. August 2011

Ich hätte da....

... was abzugeben!

.... nichts mehr abzugeben! ;)


(Klick aufs Bild führt zum Ebay-Kiosk!)

Mit dem Code "Frau Schmitt" gebe ich nochmal 5 Euro Blogger-Rabatt! ;)

Montag, 1. August 2011

Was vom (Geburts)Tage übrig blieb...


Ich sach nur

Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke

an alle persönlichen, telefonischen und schriftlichen Gratulanten, an alle Freudemacher, an alle Besucher, an alle Kuchen- und sonstige Leckereien-Mitbringer, an alle (beide) Location-Zur-Verfügung-Steller - kurz: an Euch!!!!