Mittwoch, 30. März 2011

Früühüüüling

Zugegeben, heute ist es schon wieder recht bedeckt in Kölle und die Temperaturen lassen auch zu wünschen übrig. Trotzdem ist der Frühling mittlerweile überall sichtbar, riechbar, spürbar - ist es nicht herrlich!!?!?!

So juckte es mir auch am Wochenende in den Fingern, ein paar frühlingsfrische Stöffchen zu verarbeiten und da ich diese Idee *klick* immer schon mal ausprobieren wollte, sind nun also ein paar neue Tischsets in der Mache.
Leider sind bisher nur drei "Rohlinge" entstanden, weitere (na gut, mindestens noch einer!) sollen am kommenden Wochenende folgen. Vielleicht schaffe ich es dann auch tatsächlich, alle vier fertig zu stellen?!
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Ein Blick auf die Seite von Oh, Fransson! lohnt sich allemal - die tollsten Sachen findet man dort und wirklich prima verständliche Anleitungen. Nur für die Wanna-Have-And-To-Do-Liste ist das nicht so toll... *lach*
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Hier noch ein paar Eindrücke vom Frühling in der City, aufgenommen in der gestrigen Mittagspause. Ist doch kein Wunder, wenn man anschließend zurück am Schreibtisch "Es grünt so grün" vor sich hinsummt, oder?! :)




Samstag, 26. März 2011

Goldesel im Keller?


Diese feige Sau armselige Flachpfeife, die an meinem parkenden Auto den Spiegel abgefahren hat - komplett abgefahren! So abgefahren, dass tatsächlich nur ein paar einsame Drähte am Wagen baumelten! - und sich dann so erbärmlich aus dem Weg gemacht hat, ohne wenigstens eine Telefonnummer zu hinterlassen, kann sich verdammt glücklich schätzen, dass ich wahrscheinlich nie ihren Namen erfahren werde!!!

Freitag, 25. März 2011

Ostergrasgrünes Rautenmuster

Endlich - und pünktklich zur schal-losen Zeit! - ist mein Schal fertig geworden.
Einen ähnlichen hatte ich bei Dawanda gesehen und gleich schrie es in mir wieder "Haaaaaaben!!!". Als notorischer Selbstüberschätzer habe ich natürlich gedacht "Pah, das kannste auch selber machen!", Wolle gekauft und losgelegt.

Dumm nur, dass mir ständig andere Sachen in die Quere kamen, die es zu tun galt und so wuchs der grüne Schal nur sehr langsam.
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Ich wollte ihn unbedingt mindestens 1,80 Meter lang haben und so wurde die Strickerei ständig auf den ebenso langen Esstisch gelegt und jedes Stück weniger Tischplatte kräftig bejubelt! :)
Gestern abend habe ich dann endlich den letzten Faden vernäht und obwohl die Sonne ja seit Tagen lacht, musste ich den Schal heute morgen doch wenigstens zum Hundespaziergang ausführen.
Tja, was soll ich sagen... er wird nun wohl doch bis mindestens Mitte November im Schrank verschwinden... *schwitz* .

Auch ein notorischer Selbermacher?
Dann so:

Maschenzahl teilbar durch 6
1. Reihe: * 1 M li, 5 M re, ab * stets wiederholen, die Rückreihe "im Negativ" stricken
3. Reihe: * 1 M re, 1 M li, 3 M re, 1 M li
5. Reihe: * 2 M re, 1 M li, 1 M re, 1 M li, 1 M re
7. Reihe: * 3 M re, 1 M li, 2 M re
9. Reihe: * 2 M re, 1 M li, 1 M re, 1 M li, 1 M re
11. Reihe: * 1 M re, 1 M li, 3 M re, 1 M li

Die Reihen wiederholen, bis die gewünschte Länge erreicht ist.

Den fertigen Schal habe ich dann komplett mit 2 Reihen festen Maschen und abschließend Pikots (Mausezähnchen) umhäkelt.

Viel Spaß!

Mittwoch, 23. März 2011

Klarstellung

Ich habe lange überlegt, ob ich zu diesem Thema überhaupt etwas schreiben oder es doch lieber (mit kopfschüttelnder Verwunderung) auf sich beruhen lassen soll.
Leider hat es im Bloggerland aber ziemliche Wellen geschlagen und da manches – aus meiner Sicht – nicht richtig wiedergegeben wurde, möchte ich hier meine Sichtweise einfach mal klar stellen.

Stellt Euch einen Blog vor, dessen Inhaberin im Schwerpunkt ihre schönen Fotografien zeigt. Ich war und bin kein regelmäßiger Leser dieses Blogs, schaue aber zwischendurch immer mal wieder gerne rein, weil die Fotografin stets hübsche Einrichtungen, Möbel, Klamotten etc. zu zeigen hatte.
Einige Tage nachdem die Katastrophe in Japan ihren Lauf genommen hatte, klickte ich mich also mal wieder in diesen Blog und las im neuesten Post zunächst, wie schrecklich die Schreiberin die Geschehnisse in Japan fand. Die Menschen, die bei dem Erdbeben nicht nur ihre Angehörigen, sondern auch ihr gesamtes Hab und Gut verloren hatten, wurden bedauert; bzgl. des atomaren GAU wurde die Leserschaft zum Umdenken aufgefordert.
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So weit, so gut. Diesen Worten konnte ich nur zustimmen.
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Mit den Worten „Das Leben geht weiter“ (denen ich ebenfalls zustimme, wenn auch mit großem Bedauern - was aber nicht gegen die Schreiberin geht, sondern gegen die Ungerechtigkeiten des Lebens an sich) setzte sich der Post dann fort mit Fotos hübsch drapierter Motive, die die neuesten Errungenschaften der Schreiberin zeigten. Es gab neue Kleidung zu bewundern und eine schicke Handtasche und ging dann über zu der Frage, ob man sich in der kommenden Sommersaison dem Modetrend beugen und sich die Fingernägel tatsächlich mit gelbem Lack verschönern sollte.

Mir ist in diesem Moment ehrlich gesagt ein wenig die Luft weg geblieben…
Eben noch las ich von den armen Menschen, die alles verloren hatten, sah vor meinem geistigen Auge Bilder von dem Elend, das Erdbeben, Tsunami und die Zerstörung der Atomkraftwerke ausgelöst hatten und sollte nun – schwupps! – umschalten zu Kosmetik & Co.?
Nicht nur das fand ich befremdlich, sondern auch die vielen, vielen Kommentare, die unter diesem Post zu lesen waren und die zusammengefasst alle eins aussagten „Wie schrecklich, was in Japan passiert ist, aber Deine neue Bluse ist wirklich toll und ich muss unbedingt wissen, wo ich die Handtasche kaufen kann!“
Es gab nicht eine kritische Stimme zu diesem Post, was ich sehr merkwürdig fand. Will denn der gemeine Blogger tatsächlich nur shabby-weiße Oberflächlichkeiten lesen und nette Bildchen gucken?
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Also hinterließ ich erstmals in besagtem Blog einen Kommentar – einen kritischeren als meine Vorgänger es getan hatten. Ich bekomme ihn nicht mehr wortwörtlich zusammen, daher werde ich ihn hier auch nicht annähernd zitieren. Es sei nur so viel gesagt, dass meine Worte weder beleidigend noch unverschämt waren und auch keineswegs so gemeint sein sollten. Ich wollte niemandem vorschreiben, was er sagen und schreiben darf und es war ganz bestimmt nicht meine Absicht, über die Schreiberin zu „richten“. In meinem Kommentar habe ich lediglich angemerkt, dass ich die Themen-Kombination des Posts zu überdenken fände.
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Der Kommentar wurde nicht frei geschaltet, stattdessen erhielt ich von der Blog-Inhaberin einen sehr beleidigt klingenden Kommentar auf meinem eigenen Blog, aus dem zu erkennen war, dass sie nicht verstanden hatte, worum es mir ging.
Die Diskussion im Bloggerland kochte aber trotzdem hoch, es kursierten einige Halbwahrheiten zu diesem Post (der zwischenzeitlich gelöscht wurde) im Netz und prompt wurden natürlich Stimmen laut, die sich darüber mokierten, dass Kritiker wohl zuviel Zeit hätten und es doch jedem selber überlassen sei, was er in seinem Blog schreibe. Auch in Zeiten von Libyen, Japan und anderen Katastrophen sei es doch wohl nicht verboten, sich an den schönen Dingen des Lebens zu erfreuen.
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Da ich ein gerechtigkeitsliebender Mensch bin, möchte ich deshalb noch ein paar klärende Worte dazu sagen:
Nein, es ist ganz bestimmt nicht „verboten“, über schöne Dinge zu schreiben und ich bin die Letzte, die das verurteilen würde. Ich habe das Thema „Japan“ ganz bewusst nicht in meinem Blog erwähnt und auch bei mir seht Ihr Osterhasis und anderen „oberflächlichen Quatsch“ anstatt Beileidsbekundungen für Japan. Das muss jeder für sich entscheiden und ich für meinen Teil habe ich mich gegen die Thematisierung von Japan in meinem Blog ausgesprochen, weil mir sinnvolle Worte dafür einfach fehlen.
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Tagtäglich passieren schlimme Sachen auf der Welt, nicht nur weit weg, sondern manchmal auch direkt nebenan. Wenn wir aus Anteilnahme daran nichts mehr schreiben würden, gäbe es keine Blogs mehr – was ich sehr schade fände.
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Ich bin kein gemeiner Mensch, der neidisch auf andere ist. Mein Lebensinhalt besteht auch nicht aus lauter Langeweile darin, anderen Leuten Dinge zu unterstellen.
Mir ging es mit meiner Kritik einzig und allein um die Tatsache, dass bitteres Elend auf eine Stufe mit dem eigenen Konsumrausch gestellt wurde. Da fehlte meiner Meinung nach das richtige Fingerspitzengefühl – nicht mehr und nicht weniger.
Dass letztendlich aus kritisierenden Worten ein kleiner Krieg in den eigenen Reihen entstanden ist, finde ich äußerst traurig! Dass das Thema auch nach einer Woche noch heiß (und leider sehr einseitig) diskutiert wird, zeigt mir jedoch, dass ich nicht die Einzige bin, die Zeit hat, Kommentare zu schreiben…

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P.S. Es darf in den Kommentaren gerne zu dem Thema diskutiert werden, ich persönlich habe den Post aber nur geschrieben, um meine Sicht der Dinge zu erklären und möglicherweise die Wogen ein wenig zu glätten. Daher wird dieser Post in zwei Tagen wieder gelöscht werden!

Noch was: es dürfen auch die kommentieren, die nicht mit mir einer Meinung sind!

Edit: ich habe zu diesem Post einige Mails bekommen, über die ich mich - egal ob sie pro oder contra waren - ebenso gefreut habe, wie über Eure Kommentare. Entgegen meinem Vorhaben, diesen Post nach zwei Tagen wieder zu löschen, werde ich ihn nun doch stehen lassen, weil ich finde, dass einige wichtige Worte gesagt / geschrieben wurden. Und vielleicht sind die für uns alle ein kleiner Denkanstoss..! :)

Sonntag, 20. März 2011

Hasi


Nicht nur die Wochenendsonne hat bewiesen, dass der Frühling nicht mehr weit ist!
Danke Uli!!!

Mittwoch, 16. März 2011

Die Axt im Haus erspart den Zimmermann?

Vor vielen Jahren, als ich den besten Chef von allen in einer Kölner Kneipe kennen lernte, war er gerade in seinen Job zurückgekehrt, den er auch heute noch ausübt (und bei dem ihm inzwischen die beste Assistentin von allen – nämlich ich!!! – assistiert).
Zuvor war er ausgebrochen aus dieser Branche - Schnauze voll, was Neues musste her - und ließ sich zum Masseur ausbilden. Einige Zeit war er mit seiner Praxis selbständig und natürlich war er auch der beste Masseur von allen – und ist es (leider) auch heute noch.
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Schreibtischtäter wie ich werden das kennen – der Job kann ganz schön in den Rücken gehen; bei mir ist es vorzugsweise die Halswirbelsäule, die regelmäßig aufmuckt, sich verzerrt und Nerven einklemmt. Das ist für mich dann immer ein doppeltes Dilemma: die Schmerzen, die ganz schön einschränkend wirken können, ignorieren und selber ein bisserl daran herumdoktern – oder den besten Chef von allen ran lassen. Was leider auch immer mit Schmerzen verbunden ist… Ein Griff und er hat den schmerzenden Punkt gefunden. Bohrt und knetet dann an Nacken und Schultern rum und lässt sich von meinen Schmerzenslauten kein bisschen beeindrucken. Autsch..!
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Dummerweise muss ich zugeben, dass es immer wirkt. Immer!
Wirbel werden wieder richtig positioniert, eingeklemmte Nerven frei gelegt, durcheinander geratenes wieder eingerenkt.
Aber…: autsch!!! Weil ich eine Memme bin, nutze ich den hauseigenen Masseur also eher selten; immer nur dann, wenn es wirklich nicht mehr auszuhalten ist. Ein weiterer Grund, auf seine Dienste zu verzichten, ist die Tatsache, dass ich besser damit umgehen kann, wenn mir ein fremder Mensch – solange es sein Beruf ist – weh tut. Bei dem traue ich mich nämlich nicht, so laut rumzujammern und ihm im höchsten Schmerzfall auf die Finger zu hauen…
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Seit einigen Tagen muckt der Halswirbel wieder auf. Versteckt sich aber feige und strahlt Taubheit in zwei Finger. Anscheinend arbeitet er sich von unten noch oben hoch, denn inzwischen sind fiese Schmerzen in der Schulter hinzugekommen. Je nach Bewegung möchte ich laut aufjaulen. Profane Dinge wie Kaffeetasse aus dem oberen Küchenschrank holen oder Haare waschen / fönen erfordern höchste Konzentration – keine hektischen, unüberlegten Bewegungen bitte!
Heute Nachmittag habe ich klein beigegeben. Eingesehen, dass der Spaß sich nicht von alleine verziehen wird und ein Fachmann ran muss.
Also informierte ich den besten Chef von allen darüber, dass ich morgen später ins Büro kommen werde, weil ich mir erst mal ein Tütchen Mitleid beim Doc abholen will.

Feeeeehler!!!
Denn: zack! – Auftritt des besten Masseurs von allen: „Soll ich mal gucken?“
„Da gibt´s nichts zu gucken!“
„Komm, ich guck mal, wo der Schmerz her kommt.“
„Wehe Du tust mir weh!“
„Ich will doch nur mal gucken.“
„Wehe..!!!!“

Und schon piekst ein fachmännischer Daumen direktemang in das Schmerzzentrum.

„Aaaaaaaaaaaaaah……!!!!!“
„…..“
„Ich hasse Dich!“
„….“
„Das tut weeheee!!!“
„….“
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Nach einigen WehLAUTen und „…“, in denen Schulter und Nacken professionell durchgeknetet werden, muss ich zugeben, dass der eingeklemmte Nerv leise „Hurra!“ flüstert. Laut jubeln kann er natürlich noch nicht, aber wenn er könnte, würde er sich sicherlich bedanken für das kleine Lichtlein am Ende des Tunnels.
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Nach einigen Minuten ist der Spuk vorerst vorbei und der beste Chef von allen erteilt noch ein paar wunderbare Ratschläge für die Fortsetzungs-Therapie, die da wären: mit purem Eis kühlen („diese Kühl-Kompressen sind absoluter Mist!“), Termin beim Chiropraktiker und dann… dann kommt der Knüller!
„Du brauchst regelmäßige Massagen, um die Muskeln zu lockern. Das kommt sonst immer wieder! Machen wir hier! Der Schreibtisch ist ja groß genug!“

Ja, nee, is klar..!
Da kennen wir uns soooo viele Jahre und er glaubt ernsthaft, ich lege mich freiwillig auf einen Ikea-Tisch, um mich piesacken zu lassen. Pffffff….

Donnerstag, 10. März 2011

malZeit...

... für ein leckeres Glas Wein in gemütlichem Ambiente!.
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Meine "Hundefreundin" Gisela macht heute ihren langgehegten Traum wahr und eröffnet das Weinlokal "malZeit" im Kölner Süden.

Damit sie und ihre Mitarbeiterinnen immer passend gekleidet sind, gibt´s natürlich ein Handmade-Geschenk: Schürzen mit ihrem Logo. Freezer-Papier sei Dank ging das auch ohne Stickmaschine! :)
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Liebe Gisela, nach all der Aufregung, dem Nervenkitzel und der Arbeit vor der Eröffnung wünsche ich Dir einen wunderbaren Start in Deine neue Aufgabe, stets ein volles Haus und zufriedene Gäste, die den Besuch in Deinem wunderhübschen Lokal genießen! Viel Erfolg und Spaß!!!
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Und wer sich auch mal durch ihre reichhaltige Weinauswahl und köstliche Leckereien probieren will, findet hier die Adresse: klick!

Mittwoch, 9. März 2011

Donnerstag, 3. März 2011