Sonntag, 28. Februar 2010

Sonntagmorgenspaziergang

Heute morgen, als die Welt noch in Ordnung war (also vor dem großen Sturm, allerdings nach 7 Uhr!!!) haben Frau Schmitt und ich einen schönen Sonntagmorgenspaziergang gemacht.
Unser normalerweise genutzter Weg war leider wieder mal wegen Hochwassers unpassierbar, daher mussten wir ein paar kleine Umwege in Kauf nehmen.

Wollt Ihr mitkommen?


Könnt Ihr Euch vorstellen, diese "Treppe" runterzukrabbeln, um über den wasserunterspülten Steg zu laufen und im vermutlich ordentlich schaukelnden Bootshaus zu frühstücken?
Hm... ich entscheide mich für "Nein, danke!"

Endlich haben wir einen passierbaren Asphaltweg gefunden. Und ich leider den falschen Kameraknopf, so dass die Bilder einen ungesunden Grünstich haben...


Die Wildgänse haben aber anscheinend einen Heidenspaß am Hochwasser - hat sich doch ihr "Wohnzimmer" ungefähr verdreifacht..!


Das Haus links ist gerade fertig gestellt worden. Ich weiß noch nicht so recht, was ich von seinem Aussehen halte, zumal die Straße ansonsten eher von alten, urigen Häusern gesäumt wird.
Aber der Kontrast zum Jesulein am Kreuz, der ist schon irre, was?!


Dieses Haus im Vordergrund ist seit einiger Zeit unbewohnt und leider nicht im besten Zustand. Ich finde es aber himmlisch - dort einziehen, das wär´s..! Man hat direkten (und unverbaubaren) Blick auf den Rhein und hintendran gibt´s einen hübschen, romantischen Garten. Schöööön!


So, jetzt ist die Kamera wieder richtig eingestellt - und das Blau des Himmels hebt sich gegen die weiße Hausfassade wunderbar ab, gelle?!


Keine zwei Stunden später zog der Himmel sich aber ordentlich zu und ein heftiger Sturm kam auf. Ich habe den Nachmittag bei meiner Freundin Uli verbracht, die ebenfalls mit direktem Flussblick wohnt, und es war schon merkwürdig, drinnen gemütlich im warmen zu sitzen, während es draußen alle Nase lang klirrte und krachte, weil wieder irgendwas vom Sturm umgeschmissen wurde. Der Rhein war aufgewühlt, wie ich ihn lange nicht gesehen habe - die aufkommenden Gischt, insbesondere wenn Schiffe vorbeituckerten, das hatte schon Nordseefeeling.
Irgendwie fühlte es sich bedrohlich und ungemütlich an - und doch auch sehr gemütlich, weil wir schön kuschelig im Trockenen saßen und uns leckeren Apfelkuchen schmecken ließen! ;)

Sonntag, 21. Februar 2010

Happy Birthday!



Das süße Mädchen, das hier seine Cousine auf dem Arm trägt, feiert heute seinen 60. Geburtstag - und ist meine Mama!
Bei einem ausgiebigen Brunch haben wir heute im Familien-, Freundes- und Kollegenkreis gefeiert und ich glaube, das Geburtstagskind hat sich sehr gefreut, dass alle seiner Einladung gefolgt sind.

1.001 gute Wünsche zum Geburtstag, liebe Mama - ich hab dich superkalifragilistisch lieb!!!!

Freitag, 19. Februar 2010

Jetzt ist es amtlich...

Heute beim Friseur.

Kundin zur Friseurin: Schauen Sie sich mal die Strähnen hier gleich am Ohr an. Sind da tatsächlich graue Haare zwischen oder sind die einfach nur hellhellblond?

Friseurin (nach knappem Blick auf besagte Stelle): Tut mir leid - grau!

Kundin (mit Entsetzen in den Augen): Ja, danke... Ihnen auch ein schönes Wochenende!

Wer jetzt den teuflischen Gedanken hat, dass ich diese Kundin gewesen sein könnte spielt ab sofort nicht mehr mit! hat leider recht. Menno...!

Ich war immer so happy, dass bisher noch kein einziges graues Haare zu sehen war - zumal meine Mutter mich schon vor Jahren daran erinnerte, dass das bei ihr schon recht früh angefangen hat. Ätsch, bei mir nicht - hab ich gedacht.
Tja, irgendwann geht´s wohl doch los... ich hätte nur gerne noch die 5 Monate bis zu meinem 40. Geburtstag damit gewartet. Gerne auch 6 Monate. Oder acht. Oder zwanzig. Irgendwie war mir das wichtig, auch wenn´s eigentlich total albern ist.

Nun denn, sehen wir den Tatsachen ins Auge.

Und kaufen diese Präparate nicht mehr nur wegen der Lust auf Veränderung.
Schnief...

Mittwoch, 17. Februar 2010

Mämstliche Gaben

Beim abendlichen Heimkommen begrüßte mein Nachbar mich gestern mit neidischem Blick und überreichte mir ein blumig-buntes Päckchen mit den Worten "Du bekommst ja schöne Post!"

Ja, recht hat er - das war wirklich ein tolles Paket! Ein Trösterle von Ihrer Heiligkeit Mämstin Eve I aus Klein-Gallien. Die offensichtlich durch meinem "auf´n-Keks-geh-Post" von einer Welle Nächstenliebe überschwemmt wurde und gleich sämtliche Stimmungsaufheller, die man sich nur wünschen kann, zusammenpackte und nach Köln schickte.

Eigentlich sah das Packerl schon von außen so schön aus, dass es eine Schande war, es aufzureißen. Dummerweise war meine Neugier aber schneller - viel schneller! - und so kam flugs ein knutschsschöner Gruß zutage:


Vor kurzem habe ich Eve erzählt, dass ich Shar Peis einfach toll finde - ist es nicht herrlich, dass sie da diese süße Karte für mich gefunden hat!?!

Dann wurde weiter ausgepackt. Und da Frau Schmitt Päckchen liebt (das kommt davon, dass so mancher nette Mensch es sich nicht nehmen lässt, ihr einen leckeren Gruß zu schicken! *lach*), musste sie natürlich mit der Nase dicht dabei sein.

Aber sooooo nah??? Werte Frau Schmitt, man könnte meinen, Sie hätten keine Welpenstube genossen... *räusper* FÜSSE VOM TISCH!!!!

Füße? Tisch??? Wer?? Ich??? Da musst Du Dich irren...

... ich sitze doch hier ganz friedlich!
Auf dem Stuhl haben Sie eigentlich auch nichts zu suchen!!!
Jaaa, aber da liegt was für mich. Ein Geschenk von Felix aus Klein-Gallien! Nicht selber essen, gelle!
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So, geschafft - gesunde Vitamine naschen... äh... naschen und Zähneputzen in einem! Toll!

Fürs Fraule gab´s lauter niedliche Mädchen-Sachen - himmlische Seelentröster! Leckeren Tee, kribbelnde Brause, lustige Nudeln, fruchtigen Lippenbalm, Erinnerungen weckendes Esspapier und einen plüschig-weichen Kuschelfreund. Die leckeren Herzchen nicht zu vergessen!
Liebe Eve, auch hier möchte ich Dir nochmal ganz herzlich danken! Ich habe mich riesig gefreut und den Kamin gleich mit weißem Rauch befeuert!!!
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Zwei weitere liebe Überraschungen möchte ich ebenfalls nicht unerwähnt lassen - es gab noch mehr Überraschungspost!
Stephi hat mir eine Wärme im Winter verströmende, weil an Sommer und Griechenland-Urlaub erinnernde Karte geschickt, die nicht nur sehr liebe persönliche Worte beinhaltete, sondern auch einen sehr schönen und sehr weisen Spruch mitlieferte. Ich werde ihn mir zu Herzen nehmen, Stephi, weil er einfach so wahr ist!
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Und Gabi hat mir doch tatsächlich nicht nur ein Foto von einem ihrer neuesten Werke geschickt (wo ich drum gebeten hatte), sondern gleich das ganze "in live" - ein tolles Geschirrtuch, verziert mit einer romantischen Spitze. Soooo schön!
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Euch allen - und natürlich auch denen, die mich per E-Mail oder in den Kommentaren von meinem Winter-Blues abgelenkt haben (erfolgreich!) - ganz lieben Dank! Ich habe mich über alle Worte und Gesten sehr gefreut und es ist wunderbar zu spüren, dass "da draußen" Menschen sind, die mitfühlen und "Kopf hoch!" sagen. Danke!

Sonntag, 14. Februar 2010

Im Sommer noch nix vor?

Dann habe ich hier eine Anregung für Euch - wer teilnimmt, gewinnt eine persönliche Kennenlern-Woche mit mir! *kicher*

Vom 3. bis 10. August 2010 findet in Brudersdorf in Mecklenburg-Vorpommern ein Mal- und Zeichenkurs des Künstlers Hermann Spörel statt.

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(Der folgende Text stammt nicht von mir, sondern vom Flyer:)

Hermann Spörel, 1950 in Wiesbaden geboren, schloss 1979 sein Kunststudium an der Universität der Künste Berlin mit dem 1. künstl.-wissenschaftl. Staatsexamen sowie der Auszeichnung als Meisterschüler ab. Seither arbeitet er als freischaffender Künstler in Berlin.
Seine Ausstellungen und Stipendien führten ihn u.a. nach Wien, Edinburg, Mantua, New York und San Francisco.
2007 erhielt er den GEHAG FORUM Förderpreis für Stadtbildmalerei.

Auch für diesen Sommer hat Hermann Spörel erneut einen Mal – und Zeichenkurs geplant, der den Teilnehmern in einem wunderschönen Ambiente Einführung und Anleitung zum kreativen bildnerischen Gestalten bietet.
In einer kleinen Gruppe geht Hermann Spörel auf die Erfahrungen und Fähigkeiten jedes einzelnen Teilnehmers ein, gibt Hilfestellung und Anregung beim Arbeiten mit dem Pinsel, der Zeichenkohle, der Tuschefeder, der Pastellkreide. In einem intensiven Kurs entstehen Acrylbilder, Freihandskizzen, Aquarelle und Pastellzeichnungen vor Ort und nach der Natur.

Wo:
In der Nähe von Demmin (Mecklenburg-Vorpommern) in einem großen, liebevoll umgebauten ehemaligen Pfarrhaus mit blühendem Garten und alten Bäumen in einem kleinen, ursprünglichen Dorf.

Wann:
3. (Anreise) - 10. August 2010 (Abreise)

Unterricht:
6 Tage, jeweils 3 Stunden vormittags und 3 Stunden nachmittags.
Entweder im Freien vor Ort oder bei Regen in einer Atelier-Remise, in der Scheune, im Haus.

Material:
Zeichenpapier, Leinwand, Farben, Pinsel, Kreiden kaufen die Teilnehmer vorher mit Hermann Spörel in Berlin ein. (Das entfällt natürlich für die Nicht-Berliner!)

Unterkunft:
Sehr stilvoll eingerichtete Einzel-/ Doppelzimmer.
Bettwäsche ist vorhanden.

Verpflegung:
Die Teilnehmer kaufen gemeinsam ein und gestalten die Mahlzeiten nach eigenen Vorstellungen. .
Freizeit:
In der Nähe befindet sich ein kleiner, sehr sauberer Fluss zum Schwimmen. Die ländliche Umgebung lädt zu Ausflügen und Spaziergängen ein.

Kosten:
Unterricht 350.- €
Material ca. 30.- €
Unterkunft 20.- € / Nacht
Verpflegung = je nach Appetit und Laune

Kontakt: Hermann Spörel / Belziger Strasse 25 / 10823 Berlin
030 / 406 36 134 / hermannspoerel@freenet.de /
http://www.hermann-spoerel.de/

Na, hat jemand Lust?
Ich bin auf jeden Fall dabei und ich fänd´s toll, mit der ein oder anderen Bloggerkollegin um die Wette zu pinseln! :)

Freitag, 12. Februar 2010

12 von 12 - Februar 2010

Für die heutigen 12er gewähre ich Euch einen Blick durchs...

... also einen Blick in meine vier Wände und oute mich damit als Chaosqueen. Ein bisserl peinlich ist es mir, aber es hilft ja nix - das bin ich! Und wir sind ja unter uns! ;-)

Ich zeige Euch heute die Ergebnisse meiner freitäglichen Hausfrauenpflichten - die allwöchentliche Beseitigung der Heidenunordnung, die ich in schöner Regelmäßigkeit von Samstag bis Donnerstag produziere.
Ich kann echt nix dafür - jedes Mal nehme ich mir vor, immer alles gleich wieder wegzuräumen, aber dann habe ich hier noch eine Idee, die sofort umgesetzt werden muss, dort etwas furchtbar wichtiges im TV zu schauen oder ich bin einfach viiiel zu müde.
Selbst wenn ich gar nicht zu Hause bin, entsteht Unordnung... keine Ahnung, wer das immer macht!

Wenn Ihr ein wirksames Rezept dagegen habt, immer her damit!!!

Fangen wir also an - im Schlafzimmer. Auf der Ablage rund ums Bett Bücher, gelesene und ungelesene. Taschentücher, Handcreme, ein Anti-Mückenstich-Stift (zugegeben: momentan total überflüssig!), drei Wecker, dicke Socken und, und, und...
Wie Ihr rechts seht, habe ich heute sogar die Betten frisch bezogen!!! :-)


Auf dem Couchtisch im Wohnzimmer stapeln sich Stoffe, Kaffeetassen, Stick- und Nähzubehör. Wer genau hinschaut kann sehen, was meine Mama zum Geburtstag bekommt! *lach*
Wieder rechts: Tisch und Sofa (das neue!) wieder hindernisfrei zu sehen (der Balken ist nicht zur Vertuschung gedacht, der ist halt einfach da, wenn man von oben runterschaut!)
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Küche: Frühstücksgeschirr, die Teekanne von gestern abend, hier ein Glas, dort eine Tasse - und immer wieder die Frage: wohin mit dem schmutzigen Geschirr, wenn die Spülmaschine noch nicht ausgeräumt ist???
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Den Esstisch, der u.a. auch als Nähtisch dient, kennt Ihr ja schon in einem viel schlimmeren Zustand. Aber gut, aufgeräumt ist auch das nicht! Rechts dann aber.


Der Schreibtisch sieht heute relativ harmlos aus. Aber ich hab alles brav aufeinander gestapelt und die Tischplatte geputzt, seht Ihr das???
(Apropos sehen: Stephi, kommt Dir was bekannt vor??? *kicher*)


Eigentlich wäre ich Euch jetzt noch Bilder vom Bad schuldig, aber da sieht´s noch aus wie Hund leider habe ich jetzt schon alle zwölf Bilder. Beim nächsten Mal vielleicht! ;)
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12 von 12 - wie immer gesammelt von Caro und Chad. Danke dafür!

Montag, 8. Februar 2010

Ich geh mir selber auf´n Keks

... und deshalb ist es hier momentan auch recht ruhig.
Damit ich Euch nicht auch noch nerve. Mit meinem Spät-Winter-Blues...

Gebt mir noch ein, zwei Kilo Taschentücher Tage Zeit, dann meld ich mich zurück. Möglicherweise lachend..!

Montag, 1. Februar 2010

So´n Pech..!

Bester Chef von allen steht brummelnd in der Küche und befüllt die Kaffeemaschine. Nachdem er feststellen musste, dass keiner freiwillig und freudestrahlend vom Stuhl aufspringt und in die Küche rennt, wenn er ganz nebenher bemerkt, dass er totale Lust auf einen Kaffee hätte, klagt er jetzt der Maschine sein Leid:
"Das ist ja wie bei mir zu Hause!"

Ja, manchmal kann er einem echt leid tun!