Montag, 30. November 2009

Köstlichkeiten

Das Wochenende stand ja - wie schon beschrieben - ganz im Zeichen der Kalorienzufuhr.
Um Euch ein bisserl den Mund wässrig zu machen, gibt´s hier einen kleinen visuellen Eindruck.


Und damit sich jeder vorstellen kann, was für eine Arbeit das war, gibt´s im Hintergrund noch einen Eindruck vom Küchenchaos! ;-)
Volker hat die Bilder gemacht und bei der ersten Vorspeise witzelte er noch, dass er hoffentlich bei jedem Gang daran denkt, zu fotografieren. Als er beim Zwischenganz hektisch von seinem Stuhl aufsprang, wusste ich, was er meinte!
Beim Hauptgang - genialste, oberköstlichste Lammlachse mit Blattspinat, Rosmarinkartoffeln und Rotwein-Jus - mussten wir den Teller nach seinen ersten Bissen dann auch erst mal wieder fototermintauglich herrichten! Hihi!
Nochmal herzlichen Dank an alle Beteiligten für diesen leckeren und schönen Abend!

Sonntag, 29. November 2009

Das Adventssonntags-Event

Heute nachmittag habe ich mich dann doch noch daran gemacht, die Plätzchen-Produktion zu starten. Neun Sorten stehen auf meiner To do-Liste, geschafft habe ich heute vier (wobei zugegebenermaßen Variante 4 erst zur Hälfte fertig ist!).

Zuallererst habe ich meine Lieblingskekse gemacht - seit Jahren das Muss zur Weihnachtszeit! Ohne geht gar nicht!

Nougatsterne - soooo lecker!!!

Ich hatte Euch ja nicht nur um Eure Lieblingsrezepte gebeten, sondern auch selber eines versprochen, hier also die berühmten Nougatsterne:

Zutaten:
Je 100 g Mehl und Speisestärke, 50 g Zucker, 1 TL Backpulver, 100 g kalte Butter, 100 g Nußnougat (schnittfest), 100 g Halbbitter- oder Vollmilchkuvertüre.

Mehl, Speisestärke, Zucker und Backpulver auf die Arbeitsfläche häufen. Butter und Nougat klein schneiden und zugeben. Mit einem großen Messer alles durchhacken. Rasch zu einem festen Mürbeteig verkneten. In Klarsichtfolie wickeln und 1 Stunde kalt stellen.

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Teig auf bemehlter Arbeitsfläche ca. 4 mm dick ausrollen. Sterne ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Im Ofen auf der mittleren Schiene 10-12 Minuten backen. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. (Dazu mein ultimativer Tipp: durch die Speisestärke sind die Plätzchen im noch heißen Zustand total bröckelig und fallen schon beim anschauen auseinander. Lieber ein paar Minuten warten und schon mal ein bisserl abkühlen lassen, bevor man sie vom Backblech nimmt!)

Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und die Nougatsterne mit den Spitzen in die Kuvertüre tauchen. Auf Kuchengitter trocknen lassen. (Ganz ehrlich: ich bin zu unmotorisch und ungeduldig, jede einzelne Spitze in die Schoki zu tauchen. Schneller gehts mit einem Backpinsel, mit dem ich kurzerhand den halben Keks mit Kuvertüre "bemale". Schöner ist natürlich die andere Variante..!)

So, und was wird das?

Rosmarin-Rauten! Dieses Rezept habe ich von Uli bekommen, Ihr findet es in den Kommentaren zu diesem Post. Obwohl ich Rosmarin liebe, konnte ich ihn mir in Plätzchen nicht wirklich vorstellen. Uli hat mir also kurzerhand letzte Woche ein paar Probeplätzchen gebacken und schon hatte ich ein neues Suchtmittel! Die sind soooo lecker!!!


Weiter ging es mit Florentinern nach einem Rezept von Barbora. Schnell und unkompliziert gemacht - und das Ergebnis ist köstlich!! Vielen Dank nochmal, Barbora!


So, und nun könnt Ihr sehen, dass ich ein bisserl "gepfuscht" habe. Na ja, nicht wirklich, nur sind die Nougatsterne in diesem Jahr recht herzig und auch rund geworden! ;-) Im Bild unten eines der kleinen Florentinerchen.
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Nun werde ich mich noch daran machen, Plätzchenvariante Nr. 4 mit Marmelade zu bestreichen, zu einem Doppeldecker zusammenzukleben und mit Schokolade und Haselnuss zu verzieren.
Der Rest der Liste muss warten! Und die Küche will ja auch noch aufgeräumt werden!!

P.S. Die Lostrommel habe ich natürlich nicht vergessen! Ich muss aber erst mal backen, dann gibt es eine Gewinner-Ziehung!!!

1. Advent

Ich - nein: wir! - wünschen Euch allen einen schönen 1. Advent!


Als Kind fand ich ja den 4. Advent immer den wichtigsten - schließlich war es dann nicht mehr weit bis zum Heiligen Abend und die Zeit zog sich doch wie Kaugummi..!
Heutzutage bin ich immer schon fast erschrocken, wenn die Adventszeit beginnt - schwupps ist der 27. Dezember und alles ist vorbei..! Geht Euch das auch so?
Ich hoffe, wir alle werden in diesen 4 Wochen die Muße haben, diese schöne Zeit auch tatsächlich zu genießen. Uns kleine Auszeiten gönnen, die wir mit unseren Lieben, mit einem Gläschen Rotwein, einem schönen Buch, einem heißen Kakao und ein paar leckeren selbstgebackenen Plätzchen verbringen.
Apropos selbstgebacken: die Zutaten stehen bereit, aber ich fürchte, das wird heute nix mehr. Vielleicht am späten Nachmittag, mal sehen. Schade eigentlich!
Dafür war das gestrige Dinner superköstlich und ich habe den ganzen Abend sehr genossen! Es gab herrliche Sachen zum essen und trinken und es war eine sehr gemütliche, lustige Tischrunde!
Nochmal ganz herzlichen Dank an Anne und Bea, die dieses Wunderwerk vollbracht haben!!!

Samstag, 28. November 2009

Kleine Kalorienmännchen...

... sind auf diesem Bild verborgen.



Feige wie sie sind, haben sie sich natürlich versteckt, aber spätestens wenn die Plätzchen fertig sind, werden sie ungefragt zum Vorschein kommen.
Dann sitzen sie wieder nächtelang im Schrank und nähen die Klamotten enger. Spielverderber, die!

Ich lass mir aber die Laune von denen garantiert nicht verderben - und gehe jetzt zum langerwarteten 7-Gänge-Dinner, zu dem ich heute abend eingeladen bin! Yummie! ;-)

Montag, 23. November 2009

Bilder vom Markt

So, nun ist er vorbei - der Sonntag, auf den wir zu dritt lange hingearbeitet haben.
Weihnachtsbasar in einer schönen alten Hofanlage in Wachtberg - toll organisiert von den ortsansässigen Vereinen und liebevoll bestückt von sehr unterschiedlichen Aussstellern.

Es hat großen Spaß gemacht. Das gegenseitige "unter die Arme greifen" beim Verkauf unserer Waren, die Kommunikation mit den anderen Ständen und vor allem mit unseren Besuchern. Viele waren sehr interessiert und voll des Lobes. Einige handarbeiteten selber und erkannten lächelnd den ein oder anderen Stoff oder Schnitt wieder.
Nicht jeder hat (natürlich) gekauft, aber ich denke, im großen und ganzen können wir zufrieden sein.
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Ich habe Euch ein paar Bilder gemacht - leider ganz am Anfang, als das Licht noch sehr "omaküchenneonfarbig" für den Aufbau war. Aber sie verschaffen doch einen Überblick über unser Angebot.


Die selbst aufgesetzten Liköre von Susi fanden reißenden Absatz. Und da wir auch einen kleinen Probier-Ausschank hatten, ging es in unserer Ecke recht lustig zu! ;-)




Am Abend haben wir müde, aber glücklich und nach Spekulatius stinkend duftend den Stand abgeräumt und sind wieder heimgefahren.
Den Tisch fürs nächste Jahr haben wir schon reserviert! :-)

Freitag, 20. November 2009

Indien, Chaos & Weihnachtsmarkt

Nachdem ich es gestern endlich geschafft habe, einen großartigen Roman zu Ende zu lesen, möchte ich Euch den heute gerne vorstellen. Dieses Buch hat mich nicht nur sehr berührt, sondern mir auch einen interessanten Einblick in Indiens Zeit unter Indira Ghandi und dem damit verbundenen Ausnahmezustand vermittelt - von dem ich ehrlich gesagt vorher nicht allzu viel Ahnung hatte...


Ich habe Euch mal den Klappentext kopiert:

Man schreibt das Jahr 1975. Der Ort: Bombay. Hier treffen vier Menschen aufeinander: Dina Dalal, eine Frau, Anfang Vierzig und seit fast zwanzig Jahren verwitwet; Maneck Kohlah, ein Student aus dem Gebiet des Himalajas; Ishvar Darji, ein unglaublicher Optimist, und sein widerspenstiger junger Neffe Omprakash - zwei Schneider, die vor den unerträglichen Verhältnissen auf dem Land in die Stadt geflohen sind. Diese vier lernen sich kennen, achten und lieben und werden doch vom Schicksal wieder auseinandergerissen.Rohinton Mistry holt weit aus und erzählt von den Lebenswegen, die diese Menschen zu dem gemacht haben, was sie sind. Seine großen erzählerischen Bögen führen den Leser von den grünen Tälern des Himalaja bis in die Straßen von Bombay. Er erzählt von Rajaram, dem Haarsammler; dem geschäftstüchtigen Bettlermeister, Herr über eine Bettlerarmee; oder Mr. Valmik, einem Korrekturleser, der eine Allergie gegen Druckerschwärze entwickelt. Das Gleichgewicht der Welt läßt den indischen Subkontinent vor den Augen des Lesers entstehen - und es ist ein gewaltiges wie auch gewaltsames Bild einer Gesellschaft, die nur auf den ersten Blick fremd erscheint.

Das Buch ist recht dick, an die 900 Seiten - aber nicht eine hat mich gelangweilt.
Im Gegenteil - fast ist es erstaunlich, wie Rohinton Mistry es geschafft hat, die Geschichten dieser vier Menschen auf 900 Seiten zu "quetschen"! Sehr lesenswert!

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Dann muss ich mich heute wohl mal outen.
Jetzt, wo der Zustand, über den ich mich nur traue, ein leicht retouschiertes Bild einzustellen, zum Glück auch wieder Geschichte ist.


Dieser Esstisch war in den letzten Tagen nicht für seinen angedachten Zweck zu gebrauchen, weil die Weihnachtsmarktproduktion auf vollen Touren lief. Anfangs habe ich abends immer noch alles brav auf- und weggeräumt, um es dann am nächsten Tag wieder aufzubauen. Das war mir irgendwann zu lästig - und so wuchs das Chaos immer mehr an.
Auf dem Bild nicht zu sehen sind u.a. das daneben stehende Bügelbrett, der Stoffberg auf dem Sofa, die Fadenschnipsel auf dem Fußboden, die Fetzen von Füllwatte, die sich in der halben Wohnung verteilten und, und, und...

Ich bin weiß Gott nicht der ordentlichste Mensch, aber dieses Chaos ging mir in den letzten Tagen wirklich mächtig an die Nerven! Ich hab mich nach Feierabend kaum mehr heim getraut, weil es immer aussah wie nach einer Sturmflut..! Gräßlich!!

Gestern abend habe ich die Weihnachtsmarkt-Produktion für beendet erklärt, heute dann das Chaos beseitigt. Endlich!!! Morgen stehen zwar noch ein paar hausfrauliche Pflichten auf dem Programm, aber erst mal freue ich mich auf ein gemütliches Frühstück auf meinem aufgeräumten, leeren Esstisch!!!

Und am Sonntag geht es dann zum Weihnachtsmarkt nach Wachtberg-Ließem (gleich hinter Bonn). Freue mich über jeden, der kommt!!!

Montag, 16. November 2009

Keeeeekse!


Also gut, Ihr habt es geschafft!
Allerorts Weihnachtsvorbereitungen und Adventsstimmung schon Anfang November - jetzt bin ich auch (fast) soweit. So ganz offen ausleben kann und will ich das noch nicht, sonst habe ich nächstes Jahr nix mehr zu meckern, wenn es im August schon Spekulatius im Supermarkt gibt.
Aber langsam schleicht sich die Vorfreude auf gemütliche Abende am Kamin mit Rotwein, schönem Buch und Keksen ein.
Kamin, Rotwein und das Buch habe ich - nur mit den Keksen ist das so eine Sache... Da bin ich auf Eure Hilfe angewiesen! Also: Her mit Euren liebsten Weihnachtsplätzchen-Rezepten!
Wenn´s für die Kommentare zu lange ist, gerne auch per Mail.
Wer mir sein liebstes Rezept schickt, der landet in der Teigschüssel Lostrommel und kann mit etwas Glück ein kleines Dankeschön gewinnen.
Und natürlich würde ich im Gegenzug auch mein allerliebstes Lieblingsrezept hier preisgeben.
Also dann, ran an die Tasten!

Donnerstag, 12. November 2009

12 von 12 im November

Puh, 12 von 12 im Novembergrau... nicht gerade die leichteste Aufgabe!
Hier also der unspektakuläre November - ein "stinknormaler" Arbeitstag!

Los geht´s erst mal mit Frühstück. Kaffee und Frischkäsebrot mit dem weltbesten Schwarzbrot von der Bäckerei Zimmermann auf der Ehrenstraße. Lecker!
Wir haben einen Kunden, ebenfalls gebürtiger Kölner, der mittlerweile leider weit weg wohnt. Zur Linderung des Heimwehs bekommt er 1, 2 Mal im Jahr ein Päckchen mit diesem von ihm ebenfalls geliebten Schwarzbrot von uns!


Stilleben mit Schere


Auch dämliche Aufgaben gehören leider zum Tagesgeschäft.
Für einen anderen Kunden machen wir immer zum Jahresende den Werbemitteleinkauf. Diesmal ist u.a. der iPod Shuffle dabei und durch dusselige Umstände, die hier den Rahmen sprengen würden, muss es das 2008er-Modell sein. Kaum zu glauben, aber da es seit einigen Monaten ein Nachfolgemodell gibt, war das "alte" Ding in ganz Deutschland nicht mehr zu bekommen - jedenfalls nicht in der Menge, die ich brauchte.
Also in England bestellt - und total zerkratzte und verklebte Verpackungen erhalten... *grrrr*
Ratet mal, wer dann da heute mit Waschbenzin den Schmodder von den Dosen abschmirgeln "durfte"... *nochmal grrrr*


Dann endlich Mittagspause. Und neben all dem nassen Grau, das heute vorherrschte doch tatsächlich auch noch ein paar schön blühende Blümchen gefunden!


Frau Schmitt ist ja eher der Schönwetter-Hund - nasse Pfoten gehen gar nicht. Entsprechend der Blick... Als wenn ich was für´s Wetter könnte!


Nicht mehr lange und auch die letzten Blätter sind weg!

An faulen, grauen und nassen Tagen wie heute gönnen wir uns dann wenigstens den kleinen Luxus des Aufzugfahrens, um wieder ins Büro zu kommen!


Schweinegrippe is everywhere. Verstärktes Händewaschen ist angesagt.


Am Nachmittag kam tatsächlich für ein paar Sekunden sowas ähnliches wie die Sonne raus. Hier der Beweis!


Kurz vor Feierabend: Hinterhofimpressionen bei "Nacht"


Das Fenster zum Hof ;-)


Und dann endlich: Heimweg!!


Danke an Caro und Chad für die Auflistung!!!

Montag, 9. November 2009

Der hat´s drauf!!

Heute morgen hat mir eine Freundin (*winkewinke*) ein tolles pdf geschickt mit Bildern eines beeindruckenden Künstlers.
Hier ein kleiner Vorgeschmack:


Irre wie das menschliche Auge sich täuschen lässt, was?!
Klickt mal H I E R auf die Seite des Künstlers - da gibt´s noch mehr tolle Sachen!

Samstag, 7. November 2009

Im Trend: Narkose

Um einen Zahn ärmer, aber wieder guten Mutes will ich Euch doch endlich berichten, wie toll all Eure gedrückten Daumen und guten Wünsche geholfen haben.
War nämlich gar nicht soooo schlimm beim Zahnarzt!! Jedenfalls im Nachhinein nicht - vorher habe ich mich wieder mal angestellt wie auf dem Gang zum Schafott. Ich hatte schon zwei Stunden vor meinem Zahnarzttermin ein eklig flaues Gefühl im Bauch, was auch nicht unbedingt besser wurde als die erste Betäubungsspritze kaum Wirkung zeigte... Also die zweite gleich hinterher - man gönnt sich ja sonst nix.

Mein liebes Schwesterlein hat mich nicht nur begleitet zum Händchenhalten, sondern hat es sich auch tatsächlich nicht nehmen lassen, ihrer ehemaligen Chefin bei meiner Behandlung zu assistieren. Sehr schön! Da macht Zähneziehen ja fast noch Spaß! ;-)
Nochmal lieben Dank für Deine Unterstützung, Schwesterherz!!!

Tja, ich war kaum aus der "Narkose erwacht", da hat Frau Schmitt beschlossen, dem nicht nachstehen zu wollen - sie kam dann heute an die Reihe.
Am Anfang der Woche hat sie bei einem Spaziergang vermutlich in eine kleine Scherbe oder ähnliches getreten, jedenfalls hatte sie eine klitzekleine blutende Wunde in der Tatze und humpelte nun mal mehr, mal weniger. Ich habe geguckt, gefühlt, gequetscht - gesehen habe ich nichts. Die Hoffnung, dass sich das Problem von selber wieder gibt, habe ich dann heute morgen kurzerhand begraben, nachdem sie auf dem Spaziergang wieder recht lustlos neben mir her hoppelte.
Der Tierarzt war sich auch sicher, dass noch was in der Pfote steckt, fand aber auch nichts. Also wurde das Prinzesschen in einen tiefen Schlaf gelegt und er konnte mal so richtig schön in der Pfote rumbohren. Zum Vorschein kam ein klitzekleiner Splitter, kaum größer als ein Stecknadelkopf, der sich schon recht tief in die Tatze gebohrt hatte.
Als es dann als bezahlen ging, hätte ich mich auch gerne nochmal in Tiefschlaf begeben - wieder 100 Euro weg... Kleine Ursache - großer Wahnsinn, oder?!

Zu Hause war dann erst mal ausschlafen angesagt.


Bis etwa 18 Uhr lag sie auf ihrem Kissen, schaute mich mitleidheischend an und weigerte sich beim Versuch, sie draußen mal pinkeln zu lassen, auch nur einen Schritt zu gehen.
Hach, was hat sie mir leid getan...
Bis meine Nachbarin an der Tür klingelte und diese oscarreife Schauspielerin vor lauter Neugier und Vorfreude von ihrem Platz springen und zur Tür rasen konnte... Molière war ein Dreck dagegen!! ;-)

Den "freien", sprich hunde-ruhigen Nachmittag habe ich genutzt, weiter an meiner Weihnachtsmarktproduktion zu arbeiten. Besonders viel ist es noch nicht und soeben habe ich festgestellt, dass ich für das heutige Vorhaben - TaTüTas - anscheindend zu blöd bin. Eigentlich sehen sie ganz gut aus - so lange bis ich Taschentücher reinstecke. Da muss ich noch dran tüfteln!


Wünsche Euch einen schönen Abend!

Freitag, 6. November 2009

Wenn der Postmann 3x klingelt...

... dann bringt er d a s.

Mittwoch, 4. November 2009

Weihnachten wohin man schaut

Es lässt sich ja nicht übersehen - bis Weihnachten ist´s nicht mehr lange. Ob hier in den Blogs oder draußen in den Geschäften - überall kommt so langsam der winterliche Glamour zum Einsatz.
Ist es denn tatsächlich schon wieder so lange her, dass wir barfuß und in Shorts im Sand gesessen und Grillwürstchen-Wettessen gemacht haben???
Kinners, die Zeit, die rast...!

Im neuen Strauss-Prospekt habe ich eben eine schöne Deko entdeckt - na, wär das nix?? ;-)


Ansonsten zähle ich die Stunden bis zu meinem persönlichen Tiefschlag des Jahres. Am Freitag nachmittag habe ich eine Zahn-OP... und mir gruselt jetzt schon davor.
Ein Backenzahn scheint seinen Freiheitsdrang geltend zu machen und schickt die Wurzel schon mal vor, die sich nun so langsam nach außen ins Zahnfleisch bohrt. Weh tut das gar nicht, also bitte kein unnötiges Mitleid diesbezüglich.
Weh tun wird´s erst, wenn der Zahn gezogen wird und die Wurzel endlich ans Tageslicht darf... autsch!
Bis vor einem halben Jahr arbeitete meine kleine Schwester in dieser Zahnarztpraxis und hielt mir immer brav Händchen, wenn irgendwas unangenehmes auf dem Plan stand. Leider ist sie inzwischen in einer anderen Praxis... aber weil ich im Vorfeld schon so schön gejammert und geschlottert habe, opfert sie tatsächlich ihren freien Nachmittag und wird mich zur OP begleiten!
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Ich komme mir zwar einerseits ein bisserl albern vor, dass ich nicht ohne meine kleine Schwester zum Zahnarzt gehen kann - aber die Angst ist eigentlich größer als die Schmach!!! ;-)

Montag, 2. November 2009

Soooo lecker!!!

Wenn man noch am Montagnachmittag dem besten Chef von allen von dem köstlichen Menue, das man am Samstag serviert bekommen hat, vorschwärmt und nicht nur einem selber, sondern auch dem Zuhörer das Wasser im Mund zusammen läuft... dann war es richtig gut!

Nochmal ein herzliches Dankeschön an die großartige Köchin und ihr fleißiges Helferlein! :-)