Montag, 28. September 2009

Ha!

Ich habe eben das erste Weihnachtsgeschenk probe genäht.
Ich kann Euch sagen: das sieht toll aus, ist sehr praktisch und vor allem verdammt schnell zugeschnitten UND genäht! Möglicherweise wird nun mein ganzes Umfeld mit *D*i*n*g*s* beschenkt.

Das absolut blöde ist nur: ich kann´s Euch nicht zeigen...
Soll das jetzt tatsächlich bis Dezember so gehen..???

Sonntag, 27. September 2009

Dat Wasser vun Kölle

"Als unse Vatter do bovven de Welt jemaat
Do hät hä et schönste Fleckche Ääd he an d'r Rhing jelat
Dann nohm hä die Kölsche an de Hand un sat
Dat es jetz üch - et jelobte Land
He künnt ihr klüngele, bütze, singe un fiere
Ävver halt' mer all die Sache Öm Joddeswelle en Ihre
Un maat och nit nur ei Deil dovun kapott
Denn ihr weißt, ich sin alles
Un dann nemm ich et üch widder fott" *


Ich hab´s ja mit den gestrigen Fotos schon erwähnt - der Rhein zieht sich zurück. Momentan liegt der Pegel bei 1,20 Meter - Tendenz fallend.
Seit ich denken kann, wohne ich direkt am Fluss und mindestens 1x im Jahr sehe ich ihn über das Ufer treten. Meist ist das ein harmloses Hochwasser, aber ich kann mich auch gut an zwei Wasserstände erinnern, die tatsächlich den Alltag bestimmten.
Im Dezember 1993 stieg der Rhein so hoch an, dass selbst Straßen überflutet wurden, die nicht direkt am Wasser liegen. Viele Keller und Erdgeschosse von Wohnhäusern wurden überspült und auf den Straßen wurden Stege aufgebaut, damit man trockenen Fußes von A nach B kam.
In der Nacht auf den 1. Weihnachtstag half ich zusammen mit einigen Freunden einem Bekannten, sein Geschäft auszuräumen. Er hatte ein Fotolabor - das eigentliche Ladenlokal im Erdgeschoss, Dunkelkammer und sämtliche teuren Maschinen und Instrumente im Keller. Was haben wir geschleppt und geschuftet, um schneller zu sein als Vater Rhein, der unaufhörlich stieg. Wir kamen alle von der Weihnachtsfeier bei unseren Familien, waren entsprechend "aufgehübscht" und wuchteten in der Abendgarderobe die schweren Sachen in Sicherheit.
Als wir am nächsten Morgen gegen 8 Uhr fertig waren, stand das Wasser schon in den Startlöchern und so tippelten wir im Anzug und Cocktailkleidchen über die Stege - und sahen wahrscheinlich herrlich doof dabei aus! ;-)

Die Schäden dieses Hochwassers waren gerade alle beseitigt, sämtliche Wohn- und Geschäftshäuser waren entschlammt und renoviert worden - und dann kam genau ein Jahr später, im Januar 1995, das Wasser zurück - diesmal lag der Pegel mit 10,69 Metern noch mit 7 Zentimetern über dem Höchststand von 1993.

Davon sind wir momentan weit entfernt. Seit Wochen schon wird der Wasserstand immer niedriger, die Fahrrinne immer schmaler und die Schiffe dürfen inzwischen nur noch mit halber Ladung fahren.

Das Bootshaus hat nur noch wenig Wasser unterm Kiel, ob es bald ganz auf dem Trockenen liegt?


Normalerweise geht das Wasser bis kurz vor die Bäume, inzwischen können Frau Schmitt und ich prima über das Flussbett spazieren.



Richtig komisch wird es dann, wenn man auf ein Warnschild stößt, das wohl irgendwer vergessen hat wegzuräumen... ;-)


* Nix verstanden? Dann hier die Übersetzung: .

"Als unser Vater da oben die Welt machte,
da hat er das schönste Fleckchen Erde hier an den Rhein gelegt.
Dann nahm er die Kölschen an die Hand und sagte
Das gehört jetzt Euch - das gelobte Land.
Hier könnt ihr klüngeln (dafür fällt mir keine direkte Übersetzung ein. Im Ursprung bedeutet es soviel wie "Beziehungen pflegen und sich gegenseitig helfen - eine Hand wäscht die andere"), küssen, singen und feiern,
aber haltet mir all die Sachen um Gotteswillen in Ehren
und macht auch nicht nur ein Teil davon kaputt.
Denn ihr wisst - ich seh alles
und dann nehm ich es euch wieder weg.
.

Womit die Theorie, dass wir Menschen mit all unserer Technik viel zu sehr in das natürliche Geschehen eingreifen und viele Naturkatastrophen selber schuld sind, untermauert sein dürfte..!

Samstag, 26. September 2009

Raus aus der Hütte...

... rein in den Sonnenschein!
Wir haben mal wieder "Strandtag" gemacht.
Und da der Rhein im Augenblick sehr wenig Wasser führt, hat´s momentan sehr viel Strand!



Kennt jemand diese Pflanze? Die gibt es hier reichlich - wird bis ca. 1,60 Meter hoch, hat viele, viele lange grüne Blätter und wunderschöne Blüten.
Einziger Nachteil: sie stinkt zum Himmel! Ich kann gar nicht beschreiben, an was mich der Geruch erinnert... aber ich finde ihn gräßlich!!
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Freitag, 25. September 2009

Quittegelber Freitagsfüller

Bevor hier Gerüchte entstehen, dass ich mittlerweile von "meinen" Mücken gefoltert und geknebelt wurde und deshalb den Weg zum PC nicht mehr schaffe, möchte ich doch nochmal schnell ein Lebenszeichen von mir geben! ;-)

Ja, die Mücken sind weiterhin da, inzwischen wohl die zweite Generation, sozusagen Mücken 2.0. Ich bade nun jedoch jeden Abend erst mal in der Autan-Lotionsflasche, bevor ich ins Bett gehe und seitdem kommen sie mir nicht mehr allzu nah. Ich habe sie also nicht wirklich besiegt - sie mich aber auch nicht!!

Viel passiert ist diese Woche nicht.
Ich habe gestern abend endlich die Brombeeren, die ich bei Paps im Garten geerntet und dann eingefroren habe, zu Gelee verarbeitet - damit es nicht zu langweilig schmeckt, habe ich dem Saft noch einen guten Schuss Rotwein zugefügt. Lecker!!

Außerdem habe ich Quitten geklaut.

(Foto: Susanne Schmich)

Die sind nun am Wochenende fällig und werden zu Gelee verarbeitet. Habe ich noch nie gemacht (also Quittengelee, nicht Obstklau!), aber die Früchte an diesem fremden Baum sahen zu verführerisch aus, ich will´s also unbedingt mal ausprobieren!

Und weil ich die ganze Woche so schreibfaul war, gibt´s heute mal noch den 1. Es war ein blonder Jüngling namens Andreas, der mir meinen ersten „richtigen“ Kuss gab. Seitdem stehe ich auf brünette Männer.

2. Auf die morgendlichen Spaziergänge, wenn der dicke Nebel über den Feldern und über dem Rhein liegt und von der Sonne angeleuchtet wird, freue ich mich in dieser Jahreszeit am meisten.

3. Die Wahlen am Sonntag sind wichtig und ich bin sehr gespannt, wie sie ausgehen werden. Ich bin froh, in einem Land leben zu dürfen, in dem ich die Freiheit und das Recht habe zu wählen und einigermaßen sicher sein kann, dass die Ergebnisse nicht „geschönt“ werden. Jeder, der dieses Recht nicht nutzt, ist ein Superduperriesenrindviech!

4. Es braucht manchmal verdammt viel Mut und Kraft, um ehrlich mit dir zu sein.

5. Äusserlichkeiten können auf den ersten Blick ganz schön verblenden.

6. Die letzte Person, die ich umarmt habe war meine Nachbarin Josta, die mir mit leckerem Brot aus der Einkaufsvergesslichkeit und einem leeren Abendessensteller geholfen hat..

7. Was das Wochenende angeht, heute abend freue ich mich auf die mögliche Fertigstellung des Bindings meiner Patchworkdecke (endlich?!) , morgen habe ich einen langen Herbstspaziergang und – ganz klassisch – den Besuch der Badewanne geplant und Sonntag möchte ich mit Heidi und Peter... ach neee Hans zum Alm-Abtrieb gehen! In Köln!!! ;-)

Montag, 21. September 2009

Von Julie bis.. ääh... im September

Da ich das Wochenende eher still vor mich hinkränkelnd verbracht habe, hatte ich wenigstens Zeit, mal wieder eine Julie zu nähen. Ich liebe diesen Schnitt und bin immer wieder überrascht, wie anders die Tasche mit verschiedenen Stoffen jedes Mal aussieht. (Es gibt bei Flickr eine "Julie-Gruppe", wo man sich traumschöne Stücke ansehen kann - hier)

Ich muss aber auch gestehen, dass ich das Nähen dieser Tasche immer sehr zeitaufwändig empfinde. Schrägband anfertigen, aufnähen, die Gummis einziehen, Taschenhenkel verschönern, hier ein bisserl Getüddel, dort noch ein Innentäschchen... da ist man schon gut beschäftigt!
Na ja, das Ergebnis belohnt dann ja auch immer!


Dies also meine Herbst-Ausgabe - schwarz, grau und beerig (ja, Uli, ich habe mir Deine Trendtips zu Herzen genommen!!). Mit dem schwarzen und dem gestreiften Stoff konnte ich endlich mal wieder ein klein wenig von meinem Ebay-Superschnäppchen-Berg abbauen - wirklich sichtbar ist das im Stoffschrank allerdings nicht! ;-)
Ein kleines Engelchen höre ich gerade an seinen Werken sitzen und rufen "Hahaaaa, da erkenne ich doch noch einen Stoff!"
Ja, Stephi, macht sich prima im Futter und auf den Henkeln, was?!
Und zum Glück ist von dem Pünktchen-Grau immer noch genug da, dass ich ihn bald endlich mal seiner ursprünglichen Bestimmung zuführen kann!

Innen habe ich eine Reißverschlusstasche, eine Handytasche und einen Schlüsselkarabiner mit eingebaut. Was mich bei dem Reißverschluss geritten hat, weiß der liebe Himmel - er ist jedenfalls so grottenschlecht eingenäht, dass ich mich gar nicht traue, davon Detailfotos zu zeigen. Ich glaube, das muss ich nochmal üben..!
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Meine grippalen Infekt-Erscheinungen reduzieren sich nun so langsam - heute läuft die Nase mehr als sonst, aber Halsschmerzen und Fieber haben sich verabschiedet.
Ebenfalls verabschieden konnte ich in der vergangenen Nacht vier weitere Mitglieder der Superhero-Mückenfamilie. Leider gibt es immer noch mindestens einen - vermutlich angeheirateten - Cousin, der sich wacker hält und resistent scheint gegen meine Hausschuh- und Haarspray-Attacken (dafür saß meine Frisur nachts nie besser!!).
Gegen 2 Uhr habe ich mich ermattet ergeben, mir mein Deckchen geschnappt und es mir auf dem Sofa bequem gemacht.
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Dumm nur, wenn man (außer im Bad) in der ganzen Wohnung keine einzige Tür hat. Alles offen ist ja schön und gut - gibt aber nicht nur Mücken die Möglichkeit der Verfolgung, sondern auch dem Hundetier. Frau Schmitt war so hocherfreut über meine nächtliche Anwesenheit (normalerweise schlafe ich eine Etage über ihr und sie traut sich die Treppe nicht hoch), dass sie es sich nicht nehmen ließ, mich mit ihrem Pelz und stinkigem Atem ihrer Gesellschaft auf dem Sofa zu beglücken. Im Duett mit dem blöden Blutsauger nervte sie mich irgendwann in den Schlaf - der nach ca. 1 Stunde wieder beendet war, weil mir die Stirn juckte wie verrückt. Ein weiterer Mückenstich... und kaum zu Ende gedacht den nächsten in der Augenbraue entdeckt..!
Als ich dann endlich so richtig wachgekratzt war, habe ich mir ein Eis aus dem Tiefkühler geholt und die abends aufgenommene Lindenstraße geguckt... So bringt man die Nächte auch rum!

Sonntag, 20. September 2009

Schon wieder Sonntag...

... Finale eines sehr durchwachsenen Wochenendes.

Seit Donnerstag schon habe ich mich irgendwie grippig gefühlt - Kratzen im Hals, die Nase ein bisserl zu, Kopfschmerzen, leicht erhöhte Temperatur... nichts dolles, aber ich war einfach groggy.
Meine gestrige Verabredung mit Daggi habe ich daher abgesagt, zu sehr habe ich mich nach Ruhe, Sofa und Gesundschlafen gesehnt.

Letzeres verleidet mir seit - ungelogen! - einer Woche eine Mückenfamilie in meinem Schlafzimmer. Eine Mücken-Großfamilie! Eine sportliche Mücken-Großfamilie - vermutlich Olympia-Sieger im Schnellflug, die statt Turnhöschen Harry-Potter-Tarnkappen tragen.
Jedenfalls sind fast alle Versuche, wieder Herr über mein Schlafzimmer zu werden, bisher größtenteils fehlgeschlagen.
Kaum ist das Licht aus, summt es um meinen Kopf herum so laut und heftig, dass ich glaube, den Flügelschlag der Viecher in meinem Gesicht spüren zu können. Licht wieder an - sofort herrscht Ruhe und die Blutsauger sind nicht zu sehen. Jede Nacht in der letzten Woche bin ich irgendwann vor lauter Gejucke aufgewacht und hatte vor lauter Gekratze Schwierigkeiten, wieder einzuschlafen. Das schlaucht ganz schön!

Meine Strichliste der erlegten Mücken war bis gestern nacht auf sechs angewachsen - jedes Mal denke ich, es war die letzte! Aber Pustekuchen: Licht aus, Augen zu.... ssssssssssssssssssss....
Heute nacht um halb fünf war es mal wieder so weit: alles juckte und so war ich fest entschlossen, vor einem siegreichen Gemetzel nicht wieder einzuschlafen. Licht an und - Schock: drei dieser Viecher hockten lässig an der Wand über meinem Kopfkissen - nur eine habe ich beim ersten Ausholen mit dem Pantoffel erwischt. Nach einer wilden Verfolgungsjagd (Frau Schmitt hatte sich derweil aufgrund ihrer absoluten Abneigung gegen alles, was laut ist, von ihrem Kissen ins Bad geflüchtet - irgendwie scheint das ihr Rückzugsort zu sein!) zeigte meine Strichliste stolze 10 an, aber irgendwie entdeckte ich immer mehr dieser scheußlichen Schmarotzer! Ich kam mir ein bisserl vor wie bei Pac Man - für jedes erlegte Monster werden drei neue geboren..!

Ich muss zugeben: ich habe es gegen 5.30 Uhr aufgegeben. Ehrgeiz gegen Müdigkeit..!
Heute nacht wird es also wohl weiter gehen - die Flasche Haarspray steht schon bereit und ich überlege, woraus ich mir auf die Schnelle noch eine Fliegenklatsche basteln könnte.
Ich möchte endlich mal wieder durchschlafen!!!

Völlig "durchgenudelt" von diesen schlaflosen Nächten war ich dann heute sehr dankbar, dass meine Schwester nicht nur einen schönen Sonnenschein-Spaziergang mit mir machte, sondern auch noch einen köstlichen Kuchen mitbrachte: Schoko-Käsekuchen - ein wahrer Schmeichler für meine geschundene Seele!!

Donnerstag, 17. September 2009

Himmelsstürmer

Mangels anderer aufregender "Schandtaten" zeige ich Euch mein neuestes Halsband - Modell Himmelsstürmer.
Ich habe endlich ein richtig tolles, himmelblaues Leder kaufen können - wie geschaffen für das Eastwind-Webband, oder?!


Und es findet sich in meinem Bortenlager ganz bestimmt noch das ein oder andere weitere Bändchen, das sich wie gemalt um das schöne Leder schmiegen wird! ;-)

Montag, 14. September 2009

Ist eigentlich Dauervollmond???

Oder warum habe ich seit Wochen zahlreichste, aber merkwürdigste Anfragen bei Dawanda, die lediglich jede Menge Zeit und Nerven kosten und null und nix einbringen???

Das ist so frustrierend...

Sonntag, 13. September 2009

Sonntäglicher Seelenschmeichler

Mein


hat mich heute mal wieder in die Eifel geführt. Mit wandern war nicht viel - seit einiger Zeit plagt mich ein entzündeter Fersensporn, der am liebsten faul auf der Couch liegt und aufmuckt, wenn er zu sehr gereizt wird.

So haben Sven, die Hunde und ich heute eher das Auto wandern lassen und sind die einzelnen Punkte, die wir sehen wollten angefahren. Zum laufen kamen wir aber trotzdem noch genug!

Erste Station war das Schloss Wachendorf in Mechernich. Eine mittelalterliche Wasserburg, in der heute Veranstaltungen aller Art stattfinden. Auch heiraten kann man im hauseigenen Standesamt.


Die tierischen Bewohner des Schlosses verkrümelten sich beim beginnenden Nieselregen unter einen riesigen Kastanienbaum. Was nicht die schlauste Idee war, weil der in halbminütlichem Abstand seine reifen Früchte auf den Boden prasseln ließ. Wir haben also zugesehen, dass wir schnell unter dem Baum wegkamen!


Weiter ging es dann zum Highlight des Tages: der Bruder Klaus-Feldkapelle in Wachendorf. Eine kleine Kapelle mitten auf dem platten Feld. Ein Eifel-Bauer hat sie aus Dankbarkeit für sein Leben und zu Ehren des Schutzheiligen Nikolaus von Flüe (genannt Bruder Klaus) errichten lassen wollen. Die Kapelle entwarf der bekannte Schweizer Architekt Peter Zumthor, bei ihrem Bau halfen viele Freiwillige mit.

Schon von weitem kann man den von außen eher unscheinbaren Bau sehen, der hauptsächlich auffällt, weil er wie ein Monolith mitten auf dem Acker steht.
Ein sandfarbener "Klotz" aus Stampfbeton, äußerlich erinnerte er mich eher an einen Bunker. In seinen Mauern Hunderte von "Löchern", die auf den ersten Blick fast wie Einschusslöcher wirken.

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Man betritt die kleine, im Jahr 2007 eingeweihte Kapelle durch eine dreieckige Eisentür . Über einen sehr schmalen, kurzen Gang kommt man dann in einen Tipi-artigen Raum - winzig und trotzdem imposant!
12 Meter hohe Wände, an denen man noch die Formen der Baumstämme erkennen kann, die zur Verschalung der Betonschichten dienten. Drei Wochen lang brannte bei der Erbauung im Inneren der Kapelle ein Feuer, um den Beton auszuhärten. Der Ruß hat sich wie glänzende Lava auf den Beton gelegt.
Die Decke der Kapelle ist offen und das ist sicherlich das i-Tüpfelchen an diesem Bau. Von oben strömt das Tageslicht herein - ein gleißender Strahl in diesem ansonsten dunklen Raum.
So werden alle vier Elemente in dieser Kapelle miteinander verbunden - Feuer, Erde, Luft und Wasser. Denn wenn es regnet, bilden sich auf dem Boden, der aus einem Blei-Zinn-Gemisch besteht, natürlich Pfützen.


Einzige weitere Lichtquelle sind die oben erwähnten kleinen Löcher, die durch die Verschalung entstanden und mit Glashalbkugeln gefüllt wurden. Sie lassen nur wenig Licht herein, verleihen dem Raum aber etwas sehr mystisches.


Die Kapelle ist ein wunderbarer, meditativer Ort, der Ruhe und Gelassenheit ausstrahlt. Nach dem Besuch des Innenraums haben wir trotz nicht gerade einladender Temperaturen noch länger draußen gesessen und einfach das gerade gesehene wirken lassen.
Dort will ich ganz bestimmt nochmal hin!
Meine Fotos sind nicht gerade der Renner - wer schönere sehen möchte, klicke hier.
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Der letzte Punkt unseres heutigen Ausfluges war die Kakushöhle, ebenfalls bei Mechernich gelegen. Die Höhle und einige Nebenhöhlen befinden sich im Kartstein, einem bis 20 Meter hohen und ca. 300.000 (!) Jahre alten Kalkfelsen.
Vor 30-80.000 Jahren wurde sie von Neandertalern bewohnt, später nutzen Kelten und Römer die Höhle.
Benannt wurde sie nach der Sage des Riesen Kakus, der hier beheimatet war (und leider später von Herkules getötet wurde).
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In der Haupthöhle (die einen Durchmesser von ca. 150 Metern hat) trafen wir auf eine Kindergeburtstagsgesellschaft, die hier eine Schatzsuche veranstaltete. Die aufgeregte Geburtstagskindmutter schimpfte in einer Tour mit dem Geburtstagskindpapa, weil der das Abenteuer seines Lebens ahnte und die Kinder zu wilden und vielleicht tatsächlich nicht ganz ungefährlichen Klettereien in den Felsen anstiftete.

Schmitti und Lara fühlten sich daraufhin wohl animiert, ebenfalls ihre Kletterkünste auszutesten und das ein oder andere Mal stockte mir da auch ein bisserl der Atem..!
Auch wenn ich das gewohnt bin, da mein Hund öfter meint, er stammt von Berggemsen ab!


Faszinierende Ausblicke und Licht-und-Schattenspiele gab es in den Höhlen, aber insgesamt war es da drinnen schon verdammt düster und immer, wenn ich soviel schweres Gestein über mir habe, kommt mir zwangsläufig der Gedanke an ein Erdbeben oder ähnliche Katastrophen.
Nur weil ein Stein 300.000 Jahre dort gestanden hat, muss er nicht auch die nächsten Stunden noch da stehen, oder?

Spätestens wenn mir diese Ideen durch den Kopf geistern, wird es dann Zeit zu gehen!


Auf dem Heimweg fuhren wir durch ein sehr hübsches Dörfchen: Eiserfey.
Wunderschön und überall gab es tolle Häuser und liebevoll gepflegte Gärten zu sehen.
Mein Favorit war dieser farbenfrohe Hof.

Ein Traum, nicht wahr?!


Wer sonst noch mitgemacht hat beim Sonntags-Seelenschmeichler, könnt Ihr bei Stephi erfahren.

Samstag, 12. September 2009

12 von 12 im September

Schon wieder der Zwölfte..!
Und was hab ich heute getan?

Genäht
(ein Geschenk für einen fast 2-jährigen, dessen Mama jetzt mal ganz schnell zum nächsten Bild weiterscrollt!!! *g*)


Geputzt
(von mir auch immer wieder gerne Sisyphosarbeit genannt)



Gewaschen
(und dabei gleich die neuen Lenor-Proben getestet -lecker!!!)
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Gekauft
(seht Ihr hinten die Lila Kuh blinzeln..? *flöt*)


Genossen
(Cappuccino aus meiner Lieblingstasse - ein Mitbringsel von Starbucks in New York. Das gute Stück fasst 500 ml - also genug für eine ausgiebige Pause! Ich liebe diese Tasse, weil sie bei jedem Gebrauch die Erinnerung an New York wachruft. Es war keine Liebe auf den 1. Blick - aber dann bin ich doch extra nochmal mitten in der Nacht zum Times Square gelaufen, um sie zu kaufen, weil sie mir nicht aus dem Kopf ging! Ich weiß jetzt schon, dass ich sehr traurig sein werde, wenn die Tasse irgendwann mal kaputt gehen sollte!)



Gekocht
(Schweinebraten für morgen = Herbstküche!)


Geföhnt
(aufgestylt für die Geburtstagsfeier eines Freundes)


Gegrinst
(Das ist Max. Früher hat er sich das Brot in die Ohren gestopft, wenn seine Mutter zu lange an ihm rumnörgelte. Einige Jahre her, aber immer noch gut für einen Lacher in unserem Freundeskreis! Heute weiß er zum Glück, dass man Brot auch essen kann!
Max hat mich heute über seine zukünftigen Berufspläne aufgeklärt: entweder Notarzt im Hubschrauber oder er möchte in einer Bücherei arbeiten. "Irgendwas wo man genug verdient, dass es für Topfpflanzen reicht!"
Ich drück Dir die Daumen dafür, Max!!
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Gegessen
(Ketchup mit Grillgut)

Getrunken
(offensichtlich leer..!)
.

Gezündelt
(Wenn man so nett am Feuer zusammen sitzt, merkt man kaum, dass es inzwischen abends doch schon fies kalt wird!)


Gewundert
(Frau Schmitt ist ja ein Angsthase erster Güte. Als ihr das prasselnde und flackernde Feuer zuviel wurde, verzog sie sich in diese Maueröffnung und kam dort später spinnenbewebt wieder heraus...)


Die komplette 12er-Liste gibt´s bei Caro! Danke Dir!

Freitag, 11. September 2009

Freitags-Füller

Oft bei Euch geschmunzelt - heute mache ich auch mal mit beim

Einmal habe ich von nachmittags bis Mitternacht vorm Fernseher gesessen, habe viel geweint und konnte das Gesehene nicht glauben. Das ist heute genau 8 Jahre her und immer noch berührt mich diese Sache sehr.

Ich stelle fest, weniger krank zu sein, seit mich Frau Schmitt bei Wind und Wetter vor die Tür zwingt. (Außerdem habe ich seitdem festgestellt, dass es in Köln viel weniger regnet, als ich vorher immer behauptet habe. Aber danach wurde ja hier nicht gefragt!)

Heute bei der Arbeit schnarcht wie immer der faule Hund unter meinem Schreibtisch, trinke ich viel zu viel Kaffee und beäuge misstrauisch meinen Rechner, der seit einigen Tagen recht altersschwach vor sich hinbrummt und immer langsamer wird. Da wird wohl bald ein Nachfolger fällig sein..!

Worum geht es bei James Bond-Filmen eigentlich??

Wenn ich einen Fehler mache, versuche ich den wieder auszubügeln.

Als ich heute morgen aufwachte, habe ich wie immer gedacht „Oh, bitte, noch fünf Minuten....!“

Was das Wochenende angeht, heute abend freue ich mich auf das Aufräumen meiner Wohnung (hat hier einer „Ironie!“ gerufen???), morgen habe ich den Geburtstagsbesuch bei einem lieben Freund geplant und Sonntag möchte ich mal wieder die Eifel erwandern – diesmal geht´s u.a. zur Bruder-Klaus-Feldkapelle in Wachendorf !
Ich bin schon sehr neugierig darauf, weil Sven mir so davon vorgeschwärmt hat. Traue mich aber nicht, danach zu googeln, weil ich mir selber die Überraschung nicht vermiesen will!! ;-)

Wer mitmachen möchte beim Freitags-Füller, klickt hier.

Donnerstag, 10. September 2009

minibib in Köln

Manche Sachen gehen ja einfach an mir vorbei und plötzlich werde ich damit konfrontiert und bin total überrascht.
So geschehen beim heutigen Besuch des Stadtgartens an der Spichernstraße.
Kaum den Park betreten, steht da ein Häuschen vor mir, das da beim letzten Mal noch nicht stand.

(Bildquelle: Stadt Köln)

Frau Schmitt und ich haben den ganzen Sommer über für unsere Mittagsspaziergänge lieber den Inneren Grüngürtel genutzt, der zwischen Vogelsanger und Aachener Straße liegt und mit einigen Vorteilen zu seinem kleinen Kollegen aufwarten kann: riesige Wiesen mit viel mehr Platz, viel weniger spielendes, spazierendes und radelndes Volk, niemand der sich über Hunde aufregt und sehr seltener Besuch des Ordnungsamtes (das sich dagegen sehr über Hunde freut. Sofern sie unangeleint rumlaufen. Weil das Geld in die Stadtkasse bringt. Zusätzlich zu den 160 Euro Hundesteuer im Jahr.)

So haben wir also das Highlight im Stadtgarten verschlafen - die minibib!

Bei der minibib handelt es sich sozusagen um eine "Außenstelle" der Stadtbibliothek, es ist das erste Bücherbüdchen Deutschlands. Jeder darf sich hier umsonst sein Lieblingsbuch ausleihen, allerdings bei jedem Besuch nur eins. Die Ausleihfrist beträgt in der Regel 2 Wochen, es hagelt aber auch keine Nachzahlungsgebühr, wenn man sich mit der Rückgabe ein paar Tage verspätet. Es gibt keine Bibliotheks-Ausweise und man muss auch seine Personalien nicht angeben - das ganze basiert auf Vertrauen und das Konzept scheint auch tatsächlich aufzugehen.
Die Organisation von Bücherausgabe und -rücknahme wird von ehrenamtlichen Helfern durchgeführt.

Die Büchersparten sind breit gefächert: neben Literaturklassikern und aktuellen Bestsellern gibt es Sachbücher und eine große Abteilung für Kinder, für die in den Sommerferien wohl auch einige Lesungen durchgeführt wurden.

Ich finde das eine großartige Idee - die Bücherei so bürgernah. Ohne Kosten. Ohne erhobenen Zeigefinger bei Nichteinhaltung der Regeln. Und so schön gelegen unter den dicken Ahornbäumen im Stadtgarten. Das ist doch eine tolle Sache, um den Leuten das Lesen wieder näher zu bringen, oder?!

Wollen wir hoffen, dass das Konzept sich bewährt und die Bücherei nicht irgendwann ohne Bücher da steht, weil niemand sie zurück bringt. Das wäre schade!

Mittwoch, 9. September 2009

Dienstag, 8. September 2009

Norman Rockwell

Angeregt durch meinen Stoff-Einkauf habe ich mal wieder in meinem Bücherregal gestöbert - irgendwo musste da doch eine Biographie über Norman Rockwell stehen.

Ich lese wahnsinnig gerne Biographien - es ist irre, was manche Leute in ihrem Leben so alles erlebt haben! Tolle Dinge, aufregende und schöne Erfahrungen und manchmal leider auch Erlebnisse, von denen man als Leser lieber gar nichts wissen wollte. Oft sieht man die Protagonisten nach dieser Lektüre in einem ganz anderen, neuen Licht!

Da ich mich auch ein bisserl für Malerei interessiere, steht natürlich auch das ein oder andere Buch über pinselschwingende Künstler in meinem Schrank. Zwar bin ich deswegen immer noch kein Experte auf diesem Gebiet, aber ich finde es spannend, ein wenig über die Hintergründe der Künstler und ihrer Werke kennen zu lernen.

Aus meinen Buch über Norman Rockwell möchte ich Euch also heute ein paar seiner Bilder zeigen, die ich einfach schön finde, weil sie oft so alltägliche Situationen widerspiegeln und mit so liebevollen Details gemalt sind.

Norman Rockwell war schon zu Lebzeiten (1894-1978) ein in Amerika recht bekannter Maler, weil er viele, viele Titelbilder für die "Saturday Evening Post" illustrierte. Die von ihm gemalten Gesichter sind oft sehr ausdrucksstark - was vielleicht nicht zuletzt daher rührt, dass Rockwell häufig Freunde, Verwandte oder Nachbarn als Vorbilder für seine Werke nahm.

Erinnert Ihr Euch z.B. an das Bild "Die Schwätzer", das ich mit meinem Stoff vorgestellt habe? All diese Leute sind Nachbarn von Rockwell. Was ihm niemand glaubte, bis er mit Fotos den Gegenbeweis antrat. Um dem ganzen die Spitze zu nehmen und seine Nachbarn nicht als böse Klatschmäuler darzustellen, setzte er auch ein Porträt von sich und seiner Frau zwischen all die Gesichter.

Auch für dieses Bild - "Tattoo Artist" - saß ein Freund Rockwells Modell für den Tätowierer. Und sind er und der Matrose dem Maler nicht wunderbar gelungen? Seht Euch allein die Socken an! *lach*


Das folgende Bild nennt sich "The Runaway" (Der Ausreisser) - eins der Motive, für die Norman Rockwell nach dem Weltkrieg besonders geliebt wurde. Freche Lausbuben und niedliche kleine Mädchen in einer harmlosen, glücklichen Welt. Für "geschundene Nachkriegsseelen" sicherlich Balsam.


Dass Rockwell in der Zeit, in der viele dieser "Heile Welt-Bilder" entstanden, privat sehr zu kämpfen hatte, sieht man seinen Werken nicht an. Seine Frau wird alkoholabhängig, er selber neigt zu tiefen Depressionen - und ein Stück weit scheint der Maler sich in seinen Bildern in diese glückliche Welt zu retten, in der die Großen den Kleinen helfen und alles liebreizend und unproblematisch zu sein scheint.

Aber nicht immer sind Rockwells Bilder Lebensfreude pur. Anfang der 1960er Jahre engagiert er sich mit Freunden für die Bürgerrechte und Rassenintegration, seine Bilder erählen von farbigen Kindern, die mit Rassenhass konfrontiert werden oder auch von Rockwells Protest gegen den Vietnamkrieg.

Norman Rockwell war ein Illustrator und als solcher entwarf er auch Zeitungsanzeigen - wie z.B. diese hier für McDo***´s. Ebenso warb er aber auch für Rabattmarkenkataloge oder Ratenzahlungspläne! Insgesamt gab es kaum ein Bild in seiner Laufbahn, das nicht einen kommerziellen Zweck erfüllte.


Alle Bilder habe ich dem Buch "Rockwell" von Karal Ann Marling entnommen. Es ist im Taschen-Verlag erschienen und jedem der auch ein bisserl Interesse an Kunst, Design, Biographien oder einfach nur schönen Bildbänden hat, kann ich die Homepage des Verlages wärmstens empfehlen. Zu wirklich tollen Preisen bekommt man bei Taschen die herrlichsten Bücher!
(Leider ist sowohl der Verlag als auch die Buchhandlung gleich bei mir um die Ecke... ich habe also einige Taschen-Bücher im Schrank stehen! *lach*)

Sonntag, 6. September 2009

Sonntäglicher Seelenschmeichler


Der Tag war vollgestopft bis oben hin. Nicht viel Zeit und Muße zum Seelchen pflegen.
Da kam der Kinobesuch am späten Nachmittag gerade recht - endlich mal einfach nur da sitzen und berieseln lassen.

Natürlich nicht ohne die obligatorische Tüte Popcorn!


Endlich habe ich "Maria, ihm schmeckt´s nicht" gesehen und was soll ich sagen? Der Film hat mir nicht wirklich gefallen!
Klassisches Problem, wenn man erst das Buch liest (oder sich, wie in meinem Fall, zig Mal das Hörbuch anhört) und sich dann den Film dazu anschaut. Ich fand vieles aus dem Zusammenhang gerissen. Vieles nur oberflächlich angeschnitten. Die Liebenswürdigkeit von Antonio blieb größtenteils auf der Strecke. Auch das eigentlich liebevolle Verhältnis zu seinem Schwiegersohn.
Maren Kroymann, die ich als Schauspielerin ganz großartig finde, hatte eine Rolle, die nichts von ihr abverlangte. Außer rumzicken vielleicht. Passte nicht.

Die im Buch so schön beschriebenen Rückblicke, die von Antonios Leben in Deutschland und Italien erzählen, erklärten für meinen Geschmack zu wenig die Hintergründe. Und Christian Ulmen mag ein talentierter Schauspieler sein - ich mag ihn als Typ nicht so wirklich.

Tja, und daher muss der Rieseneimer Popcorn als Seelenschmeichler herhalten! ;-)

Samstag, 5. September 2009

Minibörse

Gestern abend / heute nacht habe ich die (Maschinen-)Quilt-Arbeiten an meiner Decke abgeschlossen, aber die rechte Lust für das Binding fehlte mir heute morgen.

Kein Wunder, wisperten doch die neu gekauften Stöffchen aus meinem Schrank unaufhörlich und drängten sich regelrecht auf zur Verarbeitung. Dem musste ich einfach nachgeben und so ist eben eine erste Minibörse nach dem Tutorial von Stellaluna entstanden.


Ich hätte das Motiv für den Umschlag ein wenig höher ansetzen müssen und überhaupt ist die Klappe ein wenig zu lang. Merke ich mir also für das nächste Mal!

Obwohl ich auch für die Fächer einen relativ festen Stoff genommen habe, werde ich den beim nächsten Versuch noch durch Vlieseline verstärken. Jetzt ist es mir noch ein bisserl zu "labbelig".


Insgesamt finde ich die kleine Börse aber wirklich niedlich und gerade richtig zum Ausgehen. Es passt das nötige Geld hinein und hat auch Platz für die ec-Karte, die ich sicherheitshalber immer gerne dabei habe.
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Heute und morgen ist bei uns ein schönes Fest, das sich "Kultur in der Sackgasse" nennt. Hier stellen ortsansässige Künstler ihre Werke aus - da sind Maler dabei, Fotografen und Kunsthandwerker, es wird Schmuck ausgestellt, Handarbeiten sind zu sehen und oft sehr witzige Kunstobjekte. Außerdem gibt es immer ein gutes Bühnenprogramm mit tollen Bands, es gibt viele Aktionen für Kinder und natürlich jede Menge lecker Kölsch und Essen!
Heute abend spielt eine Band, die zu einer "Zeitreise in die Welt der Neuen Deutschen Welle" einlädt - das ist doch was für mich, die ich mit dieser Musik aufgewachsen bin.
So werde ich also gleich mit meinen Mädels mal in die Sackgasse ziehen - und dabei gleich meine neue Minibörse einweihen!