Mittwoch, 27. Februar 2008

Endlich Fotos!

Es hat etwas gedauert und es ist nur ca. ein Viertel der kompletten Sammlung - aber sicherlich doch sehenswert für einen ersten Eindruck. Wer sich also mal ein paar New York-Bilder ansehen möchte, klicke hier oder rechts unter den Fotoalben. Wer alles sehen will, melde sich an zum Dia-Abend!
In den einzelnen Einträgen direkt aus Big Apple gibt es nun auch ein paar Bilder. Ja, ich war fleißig! ;-))

video

Dienstag, 26. Februar 2008

Nightmare on Elm Street

Hier noch eine kleine New Yorker Anekdote, über die wir uns immer wieder abkugeln können:

An unserem vorletzten Tag in Big Apple regnete es wie aus Eimern. Als brave Touristen versuchten wir zwar trotzdem, unser Outdoor-Programm durchzuziehen, waren aber nach wenigen Stunden trotz (geklautem) Regenschirm ziemlich nass und entsprechend mies gelaunt. Also beschlossen wir, das Wachsfigurenkabinett von Madame Tussaud in der 42. Straße aufzusuchen, um beim Anblick von George Clooney wieder warm zu werden.
Allerdings waren wir bei unserem Entschluss nur zu dritt - Inge, Julia und ich. Katrin entschied sich für ein anderes Vergnügen: zum gefühlten 458. Mal ging sie in dieser Woche shoppen.

Bei Madame Tussaud wurden wir mit einem Aufzug in den 9. Stock hochgefahren. Der Liftboy wünschte uns viel Spaß und schon standen wir als Partygäste mitten unter den Osbournes, Teri Hatcher, Robin Williams, Jennifer Lopez und jede Menge weiterer Stars. Für mich war es der erste Besuch in einem Wachsfigurenkabinett und ich fand es toll!
Vorbei an Will Smith, dem Dalai Lama, sämtlichen amerikanischen Präsidenten und weiteren Berühmtheiten kamen wir auf unserem Rundgang eine Etage tiefer. Alles war hier ziemlich dunkel, ein bisserl gespenstisch. Johnny Depp begrüßte uns als Käpt´n Jack und ein paar Schritte weiter war ein Raum durch einen Vorhang abgeteilt, durch den ein bläuliches, unheimliches Licht fiel. Ich wäre nicht ich, wenn meine Neugier mich nicht gezwungen hätte, ihn zu lupfen... zur Belohnung fiel mein Blick wenige Zentimeter hinter dem Vorhang auf eine junge - leider tote - (Wachs!-) Frau, der ein Beil im Kopf steckte. Wie gesagt: das Licht gab nicht viel her, aber man konnte ringsum eine Menge "getrocknetes Blut" erkennen. Ich sags Euch: das war schon ziiiemlich gruselig!

Da Inge und Julia anderweitig beschäftigt waren und von meiner Entdeckung nichts mitbekommen hatten, ging ich lässig zu ihnen rüber und fragte scheinheilig "Ob es da hinter dem Vorhang noch weiter geht?" Wie gewünscht ging Inge direkt auf den Vorhang zu, schob ihn zur Seite, erschrak sich kurz beim Anblick der Leiche und ging dann weiter in den Raum. Ich hinterher, gefolgt von Julia.
Wie aus dem Nichts tauchte plötzlich ein echter Mensch aus Fleisch und Blut auf - verkleidet als Freddy Krueger. Fies, narbig und mit dem klassischen Serienmörder-Blick. Er quatscht unsere Vorhut Inge an und mir stellen sich die Haare an allen Körperstellen auf. Hinter mir höre ich Julia schreien und sehe sie weglaufen.
Die Vernunft in meinem Kopf sagt "Britta, ganz ruhig. Das ist ein Schauspieler. Der tut nix. Der will nur spielen!"
Die Memme in mir schreit "Scheiß auf die Vernunft. WEG HIER!!!"
Ich gehorche ihr, nehme die Beine in die Hand und folge ebenfalls schreiend Fräulein Julchen, wobei ich sie fast noch überhole. Wir halten erst an, als wir in einem hell erleuchteten Raum landen, dann sehen wir uns für den Bruchteil einer Sekunde in die Augen und beginnen schallend zu lachen. Von Inge weit und breit nichts zu sehen.
Stattdessen fällt uns ein kleines, etwa 7-jähriges Mädchen auf. Es versteckt sich hinter einer Art Tresen und schaut uns mit vor Angst weit aufgerissenen Augen an. "Is he coming????" fragt sie uns entsetzt. Vor lauter Lachen schaffen wir es nicht mal, sie zu beruhigen - das überlassen wir den Eltern, die uns halb kopfschüttelnd, halb grinsend anschauen.

Als Inge wieder wohlbehalten und untot zu uns stößt, setzen wir unsere Suche nach George Clooney fort - leider umsonst. Er war es den New Yorkern wohl nicht wert, ausgestellt zu werden...

Donnerstag, 21. Februar 2008

Alles hat ein Ende...

Für alle die, die aufgrund der längeren Pause befürchtet haben, dass der Flieger es nicht von New York nach Düsseldorf geschafft hat, sei hier die Entwarnung gegeben. (Und jenen, die eben dieses gehofft haben, muss ich hiermit leider die Hoffnung rauben..!)

Wir sind wohlbehalten zurückgekehrt nach Good Old Germany - wenn auch leicht übermüdet und mit zerquetschten Knien!

Wem ist es noch nicht passiert? Kaum hat das Flugzeug eine bestimmte Höhe erreicht, meint der Vordermann seinen Sitz mit Schmackes nach hinten schmeißen zu müssen. Im besten Falle wird man vorher durch einen fragenden Blick darauf aufmerksam gemacht, aber anscheinend wird diese Phrase so langsam aus dem Flieger-Knigge gestrichen und man kümmert sich nicht mehr um die Mitreisenden.

So erging es mir jetzt also auf dem Rückflug. Noch vor dem Start fielen Inge und mir Mutter und Sohn (ca. 70 bzw. 50 Jahre alt) auf, die in der Reihe vor uns saßen uns sich nicht gerade beliebt bei ihren Vorderleuten machten, indem sie beim Umblättern ihrer Zeitungen ständig deren Haare mitzogen und die Seiten auf den Köpfen der Leute ablegten. Natürlich grinsten wir zwei uns eins, als die beiden gebeten wurden, dies zu unterlassen.
Ja, da konnten wir noch grinsen... Wenige Augenblicke später wurde uns von dem ödipalen Pärchen dann eine Körpernähe aufgezwungen, die wir uns selbst bei Zahlung einer angemessenen Summe nicht gewünscht hätten. Ohne sich auch nur mal zu uns umzudrehen, wurden die Rückenlehnen in die tiefste Position geknallt - was sich natürlich so auswirkte, dass wir, die wir gerade in unseren Sitzen saßen, uns kaum mehr rühren konnten.

Als höfliche und zuvorkommenden Menschen haben wir erst einmal den Mund gehalten. Als Muttchen sich dann aber jedes Mal angezickt zu uns umdrehte, wenn wir unsererseits (zugegebenermaßen nicht gerade leise, und das in voller Absicht) in unserer Zeitung blätterten und Sohnemann mir für jede Bewegung, die ich ausübte und die in seinem Rücken landete einen Blick zuwarf, der einem Tötungsversuch gleich kam, war dann auch unsere Höflichkeit an die Grenzen gestoßen. Als ich erneut die Beine übereinander zu schlagen versuchte, drehte Muttersöhnchen sich zu mir um und brüllte "Stop pushing my seat!!!"

Oh, oh, man sollte mich niemals ungerechtfertigterweise anbrüllen... Innerlich kochend, aber noch in eingermaßen normaler Lautstärke erklärte ich ihm, dass ich ihn sicherlich nicht anstoßen würde, wenn er seinen Sitz in eine normale Position bringen würde. Und dass ich ihn ganz bestimmt auch nicht anstoßen würde, wenn er vorher mal gefragt hätte, ob es mir was ausmachen würde, wenn er seinen Sitz verstellt. So sähe ich mich aber leider gezwungen, den mir geklauten Raum auf meine Art zurückzuerobern. Wohlgemerkt: das alles in englisch, und komischerweise fielen mir die dollsten Vokabeln in meiner Wut ein!

Es folgten Beschimpfungen à la "Bitch" (von ihm) und "unpolite arschloch" (von mir) - Drama, Drama, Drama!!! Plötzlich meinte ein weiterer Mitreisender sich einmischen zu müssen (gleiches Alter wie Vordermann und auch mit seiner Mami unterwegs) und mich (mich!) als infantil und unhöflich bezeichnen zu müssen - obwohl er gar nicht die ganze Sachlage mitbekommen hatte. Und das rief dann auch die Stewardess auf den Plan - wahrscheinlich hatte es sich inzwischen rumgesprochen, dass in Reihe 23/24 eine Prügelei anstand. Das Mädel, dass aussah wie Lisa Plenske zu ihren schlimmsten Zeiten, machte mich (mich!) dann darauf aufmerksam, dass sie nichts tun könne, da jeder Passagier berechtigt sei, seinen Sitz in die von ihm bevorzugte Stellung zu bringen. Spätestens bei dem darauffolgenden Grinsen des schmierigen Kerls vor mir begriff ich dann, dass sein Deutsch nicht so schlecht sein konnte, wie er vorgegeben hatte. Oh, ich hätte ihm vor Wut meine Wasserflasche über den Kopf prügeln mögen. Kennt Ihr das, wenn man soooooooo wütend ist und sich nicht abreagieren kann, dass der ganze Körper einen regelrechten Adrenalin-Stau bekommt? Grrrrrrrrrrrrmpfffffffff.....!!!

Arschloch und Mutti nutzten ihren Vorteil, indem sie 6 Stunden lang lässig und synchron die Rückenlehne vor- und zurückfliegen liessen und sogar probierten, im Liegen zu essen (was ihnen leider, leider nicht gelang!). Um wenigstens ein bisserl Luft abzulassen, konnte ich nicht anders, als ca. 1 Stunde nach unserer Auseinandersetzung nochmal kräftig mit meinem Knie in die Lehne zu treten. Natürlich ließ ich es wie einen Zufall aussehen. Infantil, ja...

Das abartigste an der ganzen Geschichte ist, dass sie beide koschere Mahlzeiten bekamen und in Düsseldorf nach Tel Aviv umstiegen, vermutlich um sich von ihren Sünden rein zu waschen. Ich kann nur hoffen, dass der liebe Gott, der ihnen ja anscheinend so wichtig ist, ihr saumäßiges Verhalten nicht mitbekommen hat - die Strafe könnte sonst hart ausfallen!!!

Mittwoch, 13. Februar 2008

Let it snow...


Wer den deutschen Winter bisher vermisst hat, setzt sich einfach in den Flieger und kommt zu uns. New York in weiss hat auch seine Reize! ;-)
Das Wetter fing gestern damit an, dass es sch...kalt wurde und ein eisiger Wind durch die Strassen wehte. Natuerlich hatten wir uns die bereits in Deutschland gekaufte All Loops-Tour fuer den gestrigen und heutigen Tag aufgehoben - und sie kraeftig verflucht! Es macht definitiv keinen Spass, mit einem Sightseeing-Bus durch die Stadt zu gondeln, wenn der Hintern am Sitz festfriert! Nichtsdestotrotz sind wir Uptown gefahren (es kam sogar die Sonne zum Vorschein und tauchte alles in truegerisch-gemuetliches Licht) und haben uns am Central Park Zoo absetzen lassen. Von dort ging es dann zu Fuss auf die 5th Avenue - und endlich wurde uns das Herz waermer: Tiffany, Gucci, Louis Vuitton, Prada... hach, da denkt man vor lauter Gucken nicht mehr ans frieren!


Abends habe ich dann mit Inge noch die kleine Shoppingtour am Times Square gemacht, waehrend die Maedels schlapp machten und schlafen wollten. Die Jugend von heute... tssss!
Um 23 Uhr Ortszeit habe ich die Kreditkarte zum gluehen gebracht - und ja: es war funny! Natuerlich haben wir gebuehrend an Euch gedacht und daran, dass bei den meisten von Euch knappe 2 Std. spaeter schon wieder der Wecker klingelt! Hihi! Irgendwie ein komisches Gefuehl!
Heute sind wir mit der Subway wieder Uptown gefahren (inzwischen ist das sooo easy - und noch vor ein paar Tagen hatten wir richtig Bammel, uns zu verfahren. Geht gar nicht!) und haben einen kleinen Spaziergang durch den Central Park gemacht.
Anschliessend waren wir im Guggenheim Museum. Ehrlich gesagt habe ich mir darunter mehr vorgestellt, aber da ich hier eh das Gefuehl habe, mir rennt die Zeit davon, war es nicht so schlimm, dass es nicht sooooo viel zu gucken gab! Als wir aus dem Museum heraus kamen, war das angekuendigte Wetter dann da: Schnee. Nicht viel, aber stetig. Und das nun schon seit Stunden, es ist also inzwischen herrlich weiss!

Unsere Zeit in New York neigt sich nun schon wieder dem Ende zu und irgendwie stimmt mich das ein bisserl traurig. Es ist schon wirklich "fucking spannend" hier und vieles so anders wie daheim. Immer wieder faellt die Freundlichkeit der Leute auf - man stelle sich mit Stadtplan auf die Strasse und zaehle bis drei - und schwupps wird man angesprochen und Hilfe angeboten.
Rasend vermisse ich allerdings meine Pueppi Knackwurst - also MUSS ich ja wieder heimkommen! Bei jedem Hund, den ich hier auf der Strasse sehe, denke ich an mein weisses Monster. Und wieder daheim werde ich ihr taeglich erzaehlen, in welchem Himmel auf Erden sie im Vergleich zu New Yorker Hunden lebt!
Die muessen naemlich vorzugsweise Maentelchen mit Pelzkragen tragen, gerne auch die passenden Schuehchen und Muetze dazu und laufen nie, nie, nie ohne Leine. Nicht auf der Strasse und schon gar nicht in den Parks. Stattdessen muessen die armen Kreaturen in Pulks zu mehreren Hunden mit einem Dogwalker durch die Strassen streifen und ahnen sicherlich nicht einmal, wie schoen so ein Leben in Koeln am Rhein sein kann...
Die Dogwalker verdienen hier richtig Knete. Pro Hund und Stunde 25 Dollar - auf der West Side. Auf der East Side der Stadt, da wo die Reichen und Grossen wohnen, gibt es nur 15 Dollar. Die Welt ist ungerecht!

Montag, 11. Februar 2008

Miss Liberty, Financial District, SoHo

Wieder eine Tageswanderung. Mit der Subway fahren wir in den Sueden Manhattans, laufen zum Pier 17 und gruessen gedanklich nochmal nach Brooklyn zu Joseph rueber. Das Wetter ist entgegen der Vorhersage herrlich, strahlender Sonnenschein begleitet uns an den Ozean und wir fuehlen uns wie im Fruehling. Mit der Staten Island Ferry fahren wir kostenlos an Miss Liberty vorbei und auch gleich wieder zurueck. An Deck pfeift ein eisiger Wind, da hilft auch die Sonne nicht viel.

Wieder am Battery Park angekommen, wandern wir hinauf Richtung Wall Street. Da Sonntag ist, sind die Strassen ruhig, von der Hektik der New Yorker Boerse ist nichts zu spueren - dennoch ist es faszinierend, durch die von Wolkenkratzern gesaeumten Strassen zu gehen.
Langsam zieht es sich zu und als wir Richtung Little Italy gehen wollen, beginnt es tatsaechlich zu... schneien!!! Also gehen wir gleich rauf nach SoHo und meine drei Maedels geraten in einen regelrechten Kaufrausch. Ich auch - nur leider gibt es die suessen Ed Hardy-Schuhe nirgendwo in meiner Groesse. Shit happens!

Von meinem Schwesterchen bekam ich heute eine SMS: Frau Schmitt geht es gut und sie scheint mich nur peripher zu vermissen. Das beruhigt mich, ich denke taeglich daran, was mein armer Wauzi wohl so machen mag..!

Gerade waren wir bei einem Koreaner essen, sehr lecker.
Kathi trifft sich mit einem Freund im Hard Rock Cafe, Julia sitzt gerade neben mir und tippt Mails an ihre Freunde, Inge geniesst wahrscheinlich die wenigen Minuten alleine auf dem Zimmer. Wir sind also alle wohlauf und beschaeftigt!
Mit einem Gruss von der 32nd Street verabschiede ich mich heute - bis bald!!!

Mit Joseph in Brooklyn

Unser Big Apple Greeter Joseph (69) holt uns vom Hotel ab und weiht uns als erstes in die Geheimnisse des Subway-Systems ein. Mit ihm fahren wir nach Brooklyn, wo er uns viele nette Ecken in der "Neighbourhood" zeigt. Joseph ist ein charmanter, sehr belesener und humorvoller Mensch, den wir gleich in unser Herz schliessen und am liebsten mitnehmen wuerden nach Koeln. Es macht Spass, mit ihm durch die Strassen zu schlendern und kleine, teils auch sehr persoenliche Anekdoten zu hoeren.
Die Brooklyn Heights begeistern uns alle durch die huebschen Haeuser und schoenen Strassen - sollten wir also jemals nach New York ziehen, werden wir dort leben wollen. Vorausgesetzt, uns laeuft auf der 5th Avenue noch einer der vielen Millionaere ueber den Weg! :-)

Mittags essen wir bei "Teresa's", einem gemuetlichen Restaurant mit polnischer Kueche.
Anschliessend fuehrt Joseph uns nach Park Slope, wo Joseph mit seiner Frau lebt. Der Besuch eines Bookstores steht ebenso auf dem Programm wie der bei seinem Friseur ("Come in, I wonna introduce you John! - John, these are my friends from Germany!"). Es ist ein wirklich schoener Tag mit vielen neuen Eindruecken. Wir lernen Josephs Nachbarn David und dessen Kinder kennen und muessen zum guten Schluss noch mit in die Bagel-Baeckerei, wo Joseph lautstark und freundlich begruesst wird und er uns wieder stolz vorstellt. Als Gastgeschenke bekommen wir koestliche Bagels und Cookies.
Wir sind fast ein wenig traurig, als wir uns von Jo verabschieden muessen - irgendwie hat man das Gefuehl, einen lieben Freund gewonnen zu haben!



Den Abend beschliessen wir auf dem Times Square, der gar nicht weit von unserem Hotel liegt. Kinners, was fuer eine Stromverschwendung!!! ;-) Um uns wird es fast taghell, Neonreklamen soweit das Auge reicht und ein Betrieb wie auf der Reeperbahn. Wir sind wie gefesselt, koennen uns gar nicht sattsehen an dem Treiben auf der Strasse - es ist der Wahnsinn!
Wusstet Ihr, dass in den USA diese haesslichen M&M-Maennchen offensichtlich angebetet werden wie Goetter? Anders kann ich mir den riesigen, 3-stoeckigen Store nicht erklaeren, der alles, alles, alles was man sich vorstellen kann, mit dem Emblem dieser Koeppe verkauft.
Dass wir am Ende des Tages todmuede ins Bett fallen, muss wohl nicht extra erwaehnt werden!


Samstag, 9. Februar 2008

Angekommen...

... und irgendwie ist alles anders..!
Der Flug war fuerchterlich - je laenger er dauerte, desto lieber haette ich aussteigen wollen!
Endlich angekommen, dauerten dann die Einreiseformalitaeten auch wieder ewig. Der Shuttle zum Hotel kroch durch den Feierabendverkehr, meine Ohren waren seit der Landung taub... kurzum: von Spass keine Spur.
Dann die Enttaeuschung, dass doch alles viel kleiner aussieht, als man es sich vorher vorgestellt hat. Keine Ahnung, was ich mir gedacht habe - aber ein bisserl war ich enttaeuscht. Ein Ausflug nach Frankurt haette fuers erste einen aehnlichen Effekt gehabt!


Heute sind wir dann nach dem Fruehstueck um 9.00 Uhr losgewandert. Am Flatiron-Building vorbei, den Broadway entlang zum Union Square, von East Village nach Greenwich Village und nochmal zueruck ueber den Broadway zum Hotel. Ganze 6 Stunden waren wir stramm auf den Beinen - und anschliessend entsprechend k.o.!
Also erst mal rauf aufs Bett, ein bisserl abgeschaltet, ein Special ueber Anna Nicole Smith im TV geschaut ("sehr" interessant) und dann nochmal raus: kleine Shopping-Tour bei Macy's. Wo wir allerdings nichts gekauft haben, weil wir heute mittag schon jeder geile Turnschuhe erstanden haben.
Die New Yorker sind ein nettes Voelkchen. Drei Mal wurden wir heute angesprochen, als wir mit unserer Karte auf der Strasse standen. "Can I help you? Do you need a direction?" Sehr freundlich! Die Sache mit dem Essen haben sie aber gar nicht drauf. Schon nach einem Tag bin ich abgenervt von Bagel, Pizza, Burger und Co. - und dann diese staendigen bloeden Fragen "Welches Topping wuenschen Sie? American, Cheddar or Cream Cheese?" Mannomann, hier ist Essen tatsaechlich eine anstrengende Nervsache!

Morgen wird Joseph, unser Big Apple Greeter, uns im Hotel abholen und uns Brooklyn zeigen. Ich freue mich darauf und hoffe, dass die Wettervorhersagen (Regen) nicht stimmt. Heute war es jedenfalls nach anfaenglichem Grau schoen sonnig - idealstes Sightseeing-Wetter!

Dienstag, 5. Februar 2008

Gerrrrrrreizt...

Es gibt wenige Menschen, die mich permanent bedrängen dürfen, ohne dass ich es ihnen übel nehme. Spontan fällt mir nur einer ein.
Ansonsten reagiere ich nervös, gereizt, unfreundlich, unfair und leicht hysterisch auf diesen Umstand - und ich merke, dass es mal wieder soweit ist und ich gerade kurz vorm platzen bin. Ohne dass dieser Mensch besonders viel dafür kann..! Es liegt an mir. Ich bin dafür nicht geschaffen. Fragt Freud, warum.

Umso besser, dass nun eine kleine Auszeit ansteht. Zeit zum Luftholen, neue Eindrücke sammeln, Spaß haben - und vielleicht mal kurz mit ein klein wenig Heimweh an Kölle denken. Aber nur ein bisschen!!! Tschöööö, bis bald!