Mittwoch, 29. August 2007

Fundsache

Am Ufer des Rheins fand ich gestern abend einen Krebs, von dem ich Laie mal behaupten würde, dass er und seine Familie nicht unbedingt häufig in unseren rheinischen Gefilden zu finden sind. Sein Körper hatte einen Durchmesser von ca. 6 cm, hinzu kamen noch sehr lange Beinchen und natürlich die Scheren. Die Suche bei Google hat ergeben, dass es sich wohl um eine Süßwasserkrabbe handelte.

Das arme Tier lag mehr tot als lebendig direkt am Uferrand, direkt neben sich eine leere Rotweinflasche. Die hat aber meines Erachtens nichts mit dem Zustand des Krebses zu tun. Mein vorsichtiges Antippen mit einem Stöckchen wurde nur sehr schwach beantwortet. Da das (rettende?) Wasser doch noch ein paar Zentimeter weit weg war, habe ich den Krebs mit zwei Zweigen in den Fluss geschoben - in der Hoffnung, dass er hier wieder etwas lebendiger wird.

Heute morgen aber habe ich festgestellt, dass der Krebs leider verendet ist. Das seit Wochen bestehende Hochwasser geht stetig zurück und so saß er heute morgen wieder auf dem Trockenen. Und das hat er nicht überlebt...



Leider hatte ich keine Kamera dabei, so muss ich nun auf ein ergoogeltes Bild zurückgreifen.

Arme Irre....!

Beim heutigen Mittagsspaziergang treffen wir auf Emil und sein Frauchen. Beide sind furchtbar nett und während die Hunde miteinander toben, halten wir Mädels schon mal gerne ein Schwätzchen. Wie (fast) üblich habe ich keine Ahnung, wie die nette Frau heißt. Sie heißt für mich "Frau Emil", so wie in meinem Kopf die Besitzerin von Henry "Frau Henry" heißt und das Herrchen von Sam "Herr Sam".
Emil und Schmitti spielen also nett vor sich hin, Frau Emil und ich unterhalten uns über Wetter, Hundesitter und sonstiges.
Nach einem Blick auf die Uhr sage ich zu meinem Hund "So, Frau Schmitt, Zeit für uns zu gehen!" Und Frau Emil antwortet "Schade, aber dann sehen wir uns ja bestimmt bald mal wieder!".
Und im weggehen denke ich so bei mir, dass Frau Emil nun bestimmt meint, ich sei bescheuert... Sie hat mich nämlich noch nie nach dem Namen meines Hundes gefragt und mir ist aufgefallen, dass sie Schmitti schon mal mit so was ähnlichem wie "Schiiieni" angesprochen hat. Möglicherweise denkt sie also, mein Hund heißt "Jeanny" und ich habe einen an der Mütze, weil ich sie - also Frau Emil - jetzt mit "Frau Schmitt" angeredet habe...
Konfus...! ;)