Mittwoch, 21. August 2013

Ach Menno... seufz...

Mädels, merkt Ihr was?
Klar, Ihr seid ja nicht blöd!

Hier ist tote Hose.
Schicht im Schacht.
Ende Gelände.

Momentan mag ich einfach nimmer.
Nicht bloggen und auch viel zu selten andere Blogs lesen.
Schreiblust und Phantasie sind gemeinsam auf Urlaub und ich habe den Eindruck, sie machen ein echtes Sabbatical draus. Nicht mal ´ne Karte schicken die.

Und während die beiden sich ´nen faulen Lenz machen, turn ich hier so durch meinen Alltag, blind geworden für blogtaugliche Fotos, taub für blogtaugliche Geschichten. Ich leb einfach so dahin. Mir ist nicht langweilig oder so. Im Gegenteil. Aber es scheint mir kaum was von dem Erlebten schreibenswert. Okay, Frau Schmitt und ich haben Urlaub gemacht. Sehr schönen Urlaub, wenn auch viel zu kurz. Ich habe einen sehr süßen Schwiegersohn bekommen, ohne je ein Kind in die Welt gesetzt zu haben. Über vergessene Geburtstage und das Gedächtnis allgemein könnte ich philosophieren. Und ich könnte natürlich erzählen, wie ich mit Til Schweiger geknutscht habe und dabei fast im Otto-Maigler-See abgesoffen bin. Aber bevor diese Geschichte so richtig spannend wurde, klingelte der Wecker. Schade, die hätte ich Euch gerne erzählt!

So aber verkünde ich hier nun erst mal ganz offiziell eine kleine Pause. Ich habe keinen Schimmer, wie lange die gehen wird und ich kann nicht versprechen, dass ich nicht doch ab und zu mal hier reinschneie und meinen Senf zu manchen Dingen abgebe.
Wer gar nicht auf mich verzichten mag (ich könnt´s ja verstehen!), verbimmselt sich mit mir bei Faceb**k, da geb ich häufiger mal ein Lebenszeichen ab (entweder selber suchen oder kompletten Namen bitte per Mail erfragen).

Ich wünsch Euch was.
Natürlich nur das Beste!
Bis bald!!



Montag, 29. Juli 2013

Cuarenta y tres

Ich glaube, heute gibt´s den.


Den ganzen Tag! ;)

Freitag, 19. Juli 2013

Erfrischung gefällig?

Ha, ich werd ´nen Teufel tun, hier jetzt über die Temperaturen zu meckern!
Wir haben lange genug über den nicht vorhandenen Sommer geschimpft, nicht wahr! Nun wird genossen - und zwar in vollen Zügen.
Auch (!) wenn es bis zum Urlaub noch ein bisserl hin ist und es Tolleres gibt, als die sonnigen Tage im Büro zu verbringen... *seufz*

Ich mach was anderes: ich mach Euch erfrischende Gedanken und Anblicke!

Voilá - die poolsmaragdtürkiswolkenlostropischstrahlende Sommertasche!

Das heitere (und auch etwas größere) Pendant zur  allseits beliebten, braunen Canvastasche (für die es schon wieder einige Anfragen gibt und die sicher bald auch mal wieder in einer Neuauflage erscheint. Aber momentan muss ich Farbe unter der Nadel haben!!) - ideal für Strand, Schwimmbad und Stadtbummel.
Innen gibt es bei dieser Ausführung eine kleine Tasche für Schlüssel, Geldbeutel etc. Und damit man die Hände frei hat beim Eis schlecken, gibt es zusätzlich zu den Henkeln einen Schultertrageriemen.



Die Tasche gibt es mit zwei (dezent) verschiedenen Innenfuttern hier (klick).

Habt ein sonnig-entspanntes, ganz erfrischendes Wochenende!!!

Sonntag, 7. Juli 2013

Afiyet olsun!

Bei sehr sommerlichen Temperaturen habe ich gestern mit zwei netten Mitstreiterinnen einen Ausflug in die türkische Küche gemacht. Essen kann ich ja (leider) immer, kochen gehört dagegen gar nicht so sehr zu meinen Leidenschaften. Dennoch fand ich das Kursangebot der in Köln lebenden Türkin Fatma sehr interessant: ein Kochkurs in ihrer privaten Küche. Da bin ich doch dabei!

Also meine Freundin Andrea "unter´n Arm gepackt" und auf nach Köln-Porz! Dort lernten wir in Fatmas kleiner, aber sehr gemütlicher Küche nicht nur unsere Kochlehrerin, sondern auch die weitere Teilnehmerin Isabel kennen. Alle vier hatten wir einen tollen, sehr kurzweiligen und leckeren Nachmittag, an dem viel gelernt, gequasselt und gelacht wurde.

Fatma hat uns sehr herzlich empfangen und zunächst konnten wir uns bei Kaffee und türkischem Tee alle ein wenig beschuppern. Dann ging es ganz entspannt an die Zubereitung mehrerer kleiner Gerichte - allesamt nette Buffet-Kleinigkeiten und Partymitbringsel.


Es wurde geschnibbelt, geraspelt...


... geknetet und gerollt...

... und nach etlichen Tassen Tee, dem Verrat kleiner Tips & Tricks für die Zubereitung, vielen netten Anekdoten aus dem Alltag aller Teilnehmer und immer größerem Appetit auf die hergestellten Köstlichkeiten, hatten wir uns eine schöne Auswahl divereser Leckereien zusammengebrutzelt.
War das lecker!


Es gab Kisir (türkischen Bulgur-Salat), einen ganz außergewöhnlichen Kartoffelsalat (der mit dem deutschen in nichts zu vergleichen ist!), einen geradezu grandiosen Möhrensalat, Linsenfrikadellen und "Zigaretten-Börek" (die ihren Namen von der Form, nicht vom Geschmack haben!).
Zum Nachtisch servierten wir einen ... oh Gott, wenn ich jetzt "Pudding" sage, wird Fatma mich in der Luft zerreissen und sehr bestimmt sagen "Das ist kein Pudding! Ich mag gar keinen Pudding!!"... aber zur Erklärung für Euch sage ich es doch: einen Pudding. Schokoladig. Mit Kuchenboden. Köstlich!

Und weil ich Euch ja nicht nur neugierig machen will, gibt´s jetzt und hier auch das tolle Möhrensalat-Rezept (wobei die Mengengaben sehr "ungefähr-lastig" sind!!  Als Beilage reicht es für 4-6 Personen, kommt halt auf den Hunger an!)

Türkischer Möhrensalat

Ca. 5 große Möhren grob raspeln und in Olivenöl bissfest anbraten. Ein bisschen abkühlen lassen. Währenddessen einen Becher türkischen Joghurt (10% Fett) mit zwei gepressten Knoblauchzehen verrühren und mit Salz abschmecken. Über die geraspelten und gebratenen Möhren geben und gut verrühren. Zum Schluss noch eine Hand voll glatte Petersilie unterheben und... genießen!! Läkka!

Mir hat dieser Kurs großen Spaß gemacht und ich werde sicher mal wieder einen machen und mich in die weiteren Geheimnisse der türkischen Küche einweihen lassen. Vielen Dank, liebe Fatma, für Deine herzliche Gastfreundschaft und diesen schönen Nachmittag!

Wer sich selber mal in Fatmas Küche wiederfinden und schlemmen will, schaut auf ihrer Facebook-Seite nach den Terminen, die immer wieder aktualisiert werden.

Mittwoch, 3. Juli 2013

Abwechslungsreich ist das Blogger-Leben

Das schöne (schönste?) am bloggen ist ja die Tatsache, dass man viele, viele Menschen kennen lernt, die man höchstwahrscheinlich ohne die Elektronik nie getroffen hätte. In den Jahren seit ich mich hier "rumtreibe", sind mir so nette Menschen begegnet und aus manchen - zunächst flüchtigen - Begegnungen sind intensivere Kontakte, tolle Bekanntschaften und auch Freundschaften entstanden, die ich nicht mehr missen möchte.
Nicht alle liebgewonnenen Blogger konnte ich bisher auch persönlich kennen lernen, ich arbeite dran! ;) Zu meiner großen Freude waren aber die Menschen, die ich dann tatsächlich mal live und in Farbe treffen konnte, nieniemalsnicht eine Enttäuschung! Im Gegenteil - man trifft sich und hat einfach nur das Gefühl, sich schon ewig zu kennen. Es entstehen keine peinlichen Gesprächspausen, weil es häufig ja die gemeinsamen Interessen sind, die einen zueinander geführt haben und durch zig Blog-Posts, in denen man sein Gegenüber schon virtuell "kennen gelernt" hat, gehen die Themen nicht aus.

Eine dieser Bloggerinnen ist Stephi vom Blog "Hyggelig", die ich (gemeinsam mit ihrer Familie) schon 2x in Köln treffen durfte. Als nun vor ein paar Wochen die Einladung kam, mit ihr im hohen Norden Geburtstag zu feiern, habe ich mich nicht nur sehr gefreut, sondern auch gleich zugesagt. Ehrensache!! ;)

Und so haben Frau Schmitt und ich das vergangene Wochenende in der Lüneburger Heide verbracht. Beinahe wäre es noch schief gegangen, weil mich eine blöde grippige Erkältung aus den Latschen hob, aber zum Glück ging die ebenso schnell wie sie kam!
Wir hatten sehr, sehr schöne Tage bei Stephi und ihrer Familie und haben uns sehr willkommen gefühlt in ihrem gemütlichen Haus. Die Wohnstätten von "Selbermachern" sind ja immer hochspannend und Stephi und ihre Familie haben sich wirklich ausgetobt in ihren vier Wänden und drumherum. Überall gab es was zu schauen und zu staunen - aber nie wurde es kitschig und zuviel. Sehr schön! (So, liebe Stephi, und damit dürfte jetzt auch klar sein, dass ich keine Fotos von "Ecken" gemacht habe - die ja eh nicht da waren! Hihi!)


Am Samstag haben wir eine schöne Garten-Party gefeiert, bei der ich viele Freunde von Stephi und ihrem Alltagshelden kennen lernte. Die mich übrigens mindestens ebenso nett und herzlich aufgenommen haben wie meine Gastgeber - da sage noch einer, die Norddeutschen seien kühl und unlustig. Gar nicht!!!

Am Sonntag hat Stephi sich trotz Party-Nachwehen noch die Zeit genommen, Frau Schmitt und mir ein bisschen was von ihrer Heimat zu zeigen und wir haben einen schönen Spaziergang durch Lüneburg gemacht. Sehr urige, hübsche Stadt - und besonders toll war, dass Stephi auch noch mit den ein oder anderen "Touristen-Informationen" aufwarten konnte. Vielen Dank dafür!!




Jaahaaa... erwischt! Der Himmel war (leider) keineswegs blau, ich habe ein bisschen (dilettantisch) nachgeholfen...


Es hat mir großen Spaß gemacht bei und mit Euch, Ihr lieben Hyggeligen!  Vielen Dank für Eure aufmerksame Gastfreundschaft - ganz besonders an das Fräulein Juniorin, das mir lieberweise sein Zimmer überlassen hat!

Und sonst?
  • Die Erdbeeren auf dem Balkon (erstmalig angepflanzt) machen mich happy. Ich liiiiiebe Erdbeeren und finde es toll, direkt aus dem Blumenkasten naschen zu können. Nächstes Jahr müssen es aber mehr Pflanzen sein - es ist irgendwie uncool, am Tag immer nur so 3-6 Früchte ernten zu können!


  • Ist es sehr spießig, wenn ich einer Haarspange hinterhertrauere, die vor wenigen Tagen den Geist aufgegeben hat? Ich vermiss die echt, obwohl die einfach nur hässlich und pink war, aber sie war mein Lieblings-Helferlein beim föhnen. Und immerhin war sie - wie ich nun nachgerechnet habe - ungefähr 25 Jahre alt und ein Erinnerungsstück an meine Ausbildung.
    25 Jahre... oh mein Gott... ich werde alt!!!!!!!!!
  • Ob die auf Kundenwunsch hergestellte Seifenschale und Zahnputzbecher auch so lange halten werden, bleibt abzuwarten. Grau war gewünscht, grau mit orange. Und Blümchen. Nicht so recht mein Geschmack und ich würde auch nie auf die Idee kommen, mir solche Becher ins Bad zu stellen. Aber jeder wie er mag, gelle! (hier übrigens noch ungeschliffen und unpoliert und daher sehr matt)

  • Für die hyggelige Tochter habe ich als Mitbringsel ein Hörbuch gekauft: "Der Märchenerzähler" von Antonia Michaelis. Empfohlen ab 14 Jahren und mit zahlreichen 5 Sterne-Rezensionen ausgezeichnet. Dummerweise erst nach dem Kauf habe ich mir dann auch mal die kritischen Rezensionen durchgelesen und dann ganz schnell noch ein anderes Hörbuch runtergeladen und verschenkt.
    Auf dem Weg in den Norden habe ich das Buch dann selber gehört und war sehr froh darüber, es nicht an ein knapp 14-jähriges Mädchen verschenkt zu haben! Keine Frage: das Buch ist gut. Sehr emotional, spannend, sprachlich wirklich toll. Aber müssen 14-jährige tatsächlich (Achtung, jetzt kommt ein Spoiler!) Geschichten von Vergewaltigung, Mord und sehr plastisch (und blutig) beschriebenem Selbstmord lesen??? Ich würde sagen, nein!!
  • Als Balkon-Blumensitter bei einer verreisten Freundin hatte ich nun ein ganz persönliches Erlebnis der besonderen Art... Komme ich auf die Terrasse, liegt da ein toter Vogel. Iiiiiibääääähhhh!
    Jeder, der mich ein klitzekleines bisschen besser kennt, weiß, dass diese Tiere mein ganz persönlicher Super-GAU sind. Adrenalin pur, wenn mir einer zu nahe kommt. Egal, ob tot oder lebendig. Wer das nicht verstehen kann, denkt mal an die Tiere / Dinge, die ihm den Atem stocken lassen. Na, besser?
    Mir war´s jedenfalls nur mit feste Zähne zusammenbeißen möglich, in Gegenwart des toten Vogels (Spatz? Fink? Grasmücke? Vogel halt!) die Blumen zu gießen, entsorgenfernen konnte ich ihn auf keinen Fall.
    Also habe ich heute eine Freundin bekniet, mir aus diesem Dilemma zu helfen und die Leiche zu entfernen. Ich glaube, ein verdächtig grinsendes Zucken um ihre Mundwinkel herum gesehen zu haben, aber egal. Bei der nächsten Spinne in der Badewanne bin ich dann wieder diejenige, die grinst!
  • Zum Schluss noch was schönes: sowas tolles kann man sehen, wenn man mal aus dem Fenster schaut. Ist der Wagen nicht superschön?!!

So. Allen, die bis hier hin durchgehalten haben, wünsche ich eine schöne restliche Woche und eine gute Nacht!! Gehabt Euch wohl! ;)

Freitag, 21. Juni 2013

Am Sonntag noch nichts vor?

Zum ersten Mal hat die Dorfgemeinschaft des Kölner Vorortes, in dem ich aufgewachsen bin, zu einem großen Garagenflohmarkt aufgerufen. Inzwischen haben sich über 100 Haushalte angemeldet und auch Frau Schmitt und ich werden dabei sein.

Im ganzen Ort werden am kommenden Sonntag - 23. Juni 2013 - ab 11.00 Uhr Vorgärten, Garagen und Höfe geöffnet und lange im Keller und auf dem Dachboden verborgene Schätze feilgeboten. Hier gibt es einen Straßenplan, auf dem die Teilnehmer verzeichnet sind.
Wer sich also immer schon mal in Köln-Weiß umsehen wollte, der nutzt die Gelegenheit für einen Spaziergang durch das Dorf mit gleichzeitigem Flohmarkt-Besuch.
Und wer die Augen aufhält nach diesem Fachwerkhaus im Ortskern, das in der Collage rechts zu sehen ist, der hat uns höchstpersönlich dann auch schon gefunden.

Ich würde mich über Euren Besuch sehr freuen!!


Garagenflohmarkt in 50999 Köln-Weiß
Sonntag, 23.06.2013 / 11 bis 17 Uhr

Wer noch ein paar Impressionen braucht - hier gibt es ein schönes Filmchen über Weiß:

 

Samstag, 15. Juni 2013

Wenn ich so an ming Heimat denke...

Lange und breite Entschuldigungen Ausreden für meine noch längere Blog-Abstinez gibt es hier jetzt nicht. Mir fallen nämlich keine ein.
Ich lass lieber ein paar Bilder da und wir schauen einfach darüber weg, dass ich hier momentan ein bisserl schwächel, ja?!

Zunächst, passend zum Post-Titel, "mein" Dom.


In der (vor)letzten Woche fand in Köln der Eucharistie-Kongress, "das große Fest des Glaubens", statt. Da muss ich dann gleich gestehen, dass mir die Sache mit dem Glauben verdammt schwer fällt (darf man in diesem Zusammenhang überhaupt fluchen? Und ist "verdammt" schon ein Fluch?). Ich würde gerne. Ehrlich. Ich bin manchmal regelrecht neidisch auf die Menschen, die sich auf ihren Glauben verlassen und so fest auf Gott vertrauen (wobei Neid wohl auch keine besonders hoch gehandelte christliche Eigenschaft ist...).
Ich krieg´s nicht hin, die Gründe würden hier den Rahmen sprengen.
Dass ich trotzdem an einem Programmpunkt des Eucharistie-Kongresses teilgenommen habe, lag an einer faszinierenden Licht-Installation im Kölner Dom (Hier könnt Ihr näheres erfahren). Und an einer sehr aufmerksamen und lieben Freundin, ohne die ich verlorenes Schäfchen gar nicht davon erfahren hätte.
Leider ist es uns nicht gelungen, diese wunderbare Lichter-Schau so richtig live und mittendrin zu erleben. Die Schätzungen darüber, wieviele Menschen in den Kölner Dom passen, schwanken zwischen 3.000 und 5.000. Wir standen leider als ca. dreitausenderste bis fünftausendzweite in der Schlange, jedenfalls wurden irgendwann die Türen geschlossen und wir... standen draußen.
Zum Glück gab es auf der Südseite des Doms, auf dem Roncalli-Platz (der ist übrigens nicht nach dem Zirkus benannt sondern nach Papst Johannes XXIII., der mit bürgerlichem Nachnamen Roncalli hieß. Ja, hier lernt man noch was!) eine große Leinwand, sehr komfortabel waren die vielen Tische und Bänke davor . Ich würde mal behaupten, dass auf dem Platz nochmal soviele Leute waren, wie auch im Dom gewesen sein müssen.
Mit ein bisschen Glück haben wir einen tollen Sitzplatz in der ersten Reihe bekommen und waren so fast live dabei. Auch das hat sich gelohnt - die Bilder, die Musik und die Chorgesänge waren wunderschön! (hier gibt es ein tolles Video, das im Dom aufgenommen wurde)
Und immer wieder schweifte mein Blick auch weg von der Leinwand hinauf zum Dom, rund um den Platz, auf den Balkon des Dom-Hotels... Ich kann nix machen - ich liebe diese Stadt einfach!
Wenn der Dom nicht so fürchterlich unhandlich wäre, könnte ich ihn pausenlos umarmen.
Und ich liebe ihn besonders am Abend, wenn er so mystisch beleuchtet ist.




Frau Schmitt hatte heute Weihnachten im Sommer.
Es gab Schweinsfuß! Eine Sache, die fürchterlich ausschaut und riecht und von der ich nie gedacht hätte, dass ich sie mal kaufen werde. Aber wenn´s den Hund glücklich macht...


Und noch ein kleines Bild, das beweist, dass ich nicht vollkommen untätig hier rumsitze, während ich nicht blogge.
Es wurde ein fimoliertes Tür- / Namensschild bestellt. Hatte ich zunächst noch locker-flockig gesagt "Klar! Kein Problem!", habe ich dann doch ein bisserl geflucht. als es an die Buchstaben-Gestaltung ging. "Den Namen kannst Du ja aus so Würstchen machen", war der Kundenwunsch.
Würstchen? Ich??? Pfffft... Entschuldigung, aber Sie sprechen mit einem Künstler, nicht mit einem Wurstfabrikant!
Nachdem ich zum x-ten Mal meine Vorstellung schöner Buchstaben wieder zusammengeknetet habe, war ich kurz davor, doch "Würstchen" zu machen. Und dann lief mir glücklicherweise so eine Tortendeko in Form eines Ausstecher-Sets über die Füße. Dem Herrn sei´s gedankt! (isser da doch, der Glaube??)


Das Schild ist ca. 30 x 10 cm groß (ja, das fällt schon auf!) und wird demnächst bei seinen neuen Besitzern ans Haus geschraubt. Ich freu mich drüber!!

Habt alle einen schönen, sonnigen Sonntag!!

P.S. Der einheimische Wettergott hat unser Hochwasser leider nicht überlebt. Vermutlich wohnt er inzwischen in Düsseldorf, was für uns schade ist. Aber wie heißt es so schön: Man muss auch jönne könne! ;)

Sonntag, 26. Mai 2013

Hier zieht bald der Sommer ein!

Ja, ich bin mir da ganz sicher.
Da kann auch der total verregnete Sonntag nichts dran rütteln!
Apropos, Herr Petrus: was sollte eigentlich der gestrige, total sonnige Samstag, hä? Mal kurz ein Zückerchen runterwerfen und dann die Schleusen wieder öffnen? Tssss...

Ich sag Euch was: wir hier im Kölner Süden brauchen Petrus nicht mehr. Wir haben nämlich jetzt unseren eigenen Wettergott! Jawoll!
Vollkommen aus dem Nichts ist er aufgetaucht*, plötzlich stand er da am Rheinufer. Pausbäckig, mit leichter Neigung zum Basset, ein süffisantes Grinsen im Gesicht. Auf dem Kopf erste Opfergaben gläubiger Anrheiner, die nun in Ringelreihen um die neue Ikone tanzen und R*senst*olzens "Gib mir Sonne" singen.


Ja, ich glaube, das wird helfen. Ganz bestimmt!!

*Na gut, so ganz aus dem Nichts ist er wohl nicht aufgetaucht.
Vor seiner Auferstehung war er ein schnöder Styropor-Klotz, aus dem ein unbekannter, aber offensichtlich sehr talentierter Mitbürger dieses Prachtstück geschnitzt und ihn auf einen öffentlichen Thron gestellt hat. Vielen Dank! ;)

Mittwoch, 15. Mai 2013

And the winner is...

Sandra vom Blog "Fliegenpilzle"!

Liebe Sandra, das Buch ist Deins!
Schick mir doch bitte Deine Adresse (meine Mail findest Du im Profil), dann kann ich Dir den Cornwall-Krimi zusenden, ja?!

Viel Spaß damit!

Montag, 13. Mai 2013

Buchtipp: "Der Tod schreibt mit"


Im beschaulichen Örtchen Lower Barton in Cornwall findet die pensionierte Krankenschwester Mabel Clarence die Leiche des Schriftstellers Clark Kernick. Für die Polizei steht schnell fest, wer der Täter ist: Harrison Hickery, Einsiedler, Alkoholiker und gehörnter Ehemann, dessen Frau eine Affäre mit dem Autoren hatte.
Als der vermeintliche Täter sich in der Untersuchungshaft das Leben nimmt, sieht die Polizei ihren Verdacht bestätigt. Für Mabel Clarence ist der Fall aber gar nicht so klar und so recherchiert sie auf eigene Faust.

Rebecca Michéle hat mit „Der Tod schreibt mit“ ihren zweiten Cornwall-Krimi veröffentlicht.
Im Mittelpunkt stehen die wache, ein wenig eigensinnige Mabel Clarence und ihr Arbeitgeber Victor Daniels, der kauzige Tierarzt des Dorfes, dem Mabel den Haushalt führt.
Der Vergleich zu Agatha Christies „Miss Marple“ und deren Gehilfen Mr Stringer bietet sich hier geradezu an und lässt sich kaum von der Hand weisen. Da gibt es die pensionierte, clevere Dame aus gutem Hause mit der detektivischen Leidenschaft, den freundschaftlichen Gefährten, der einen sensiblen Kern unter seiner ruppigen Schale versteckt und natürlich den Inspektor, dessen Aufgabe es eigentlich sein sollte,  den Mordfall aufzuklären, der aber offensichtlich zu borniert dafür ist.
Die Geschichte spielt in der hübschen Landschaft Cornwalls und hier fehlen die teils recht verschrobenen Dorfbewohner ebenso wenig wie die nachmittäglichen Teestunden mit Scones und Clotted Cream.
Es kommt dem Leser also alles irgendwie bekannt vor, dennoch ist „Der Tod schreibt mit“ ein kurzweiliger Kriminalroman, der auch ohne Blutvergießen und wilde Verfolgungsjagden für Unterhaltung sorgt.

Dem geübten Krimi-Leser ist recht bald klar, wer den armen Schriftsteller ins Jenseits befördert hat, dennoch hält die Geschichte einige Überraschungen bereit und Mabels Weg der Aufklärung wird amüsant beschrieben.
Die Sprache des Romans ist einfach und geradlinig, die Charaktere werden anschaulich und detailliert beschrieben und man entwickelt schnell Sympathien (und auch Antipathien).

Mir hat das Lesen Spaß gemacht – was nur ein wenig genervt hat, waren die häufigen Rückblicke auf den ersten Band der neuen Cornwall-Reihe („Der Tote von Higher Barton“). Anfangs waren sie sicherlich nicht unsinnig, um einen Einblick ins Geschehen zu bekommen; wenn ich den bekommen habe, interessiert es mich als Leser aber nicht mehr sonderlich, dass Mabel schon im ersten Kriminalfall beinahe gestorben wäre. Dass sie das nicht ist, weiß ich ja allein dadurch, dass es einen zweiten gibt!

Ich bedanke mich sehr beim Goldfinch-Verlag und bei BloggDein Buch für die Bereitstellung des Leseexemplars!

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Wer nun neugierig geworden ist und das Buch selber lesen möchte, hinterlässt bitte einen Kommentar - ich verlose mein Exemplar gerne unter den Interessierten!
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