Ich muss die ganze Zeit an den jungen Mann denken, der gestern abend so verzweifelt seinen Hund im Grüngürtel suchte. Anderthalb Stunden war der schon weg und als wir ihn trafen, fing es schon an zu dämmern. Im Dunklen hat man ja irgendwie gar keine rechte Chance mehr, das Tier zu finden...
Der Grüngürtel ist zwar ein echtes Hundeparadies, weil er sehr weitläufige Wiesen und ein paar Waldwege drumherum hat, aber leider grenzt er dort, wo wir den suchenden Hundehalter gefunden haben, an allen vier Seiten an stark befahrene Straßen, inklusive Autobahn. Scheiß Situation...
Ich war in Kölns touristenfrequentiertestem Café... gruselig!
Gar nicht gruselig waren dagegen der angebotene Kuchen (yummie!!) und die Toiletten. Hammer! Da musste ich doch gleich die Kamera zücken, auch wenn das Bild das Ganze nicht halb so gut wiedergibt.
Die Türen zu den einzelnen Toiletten waren aus durchsichtigstem Glas und zunächst mal habe ich mich geweigert, da reinzugehen. Ich will doch nicht, dass mir jeder beim pinkeln zuschaut! Meine Freundin Daggi, die den ganzen Spaß schon kannte, hat mir dann den Trick gezeigt: einfach abschließen und im Nullkommanix verwandelt sich das klare Glas in Milchglas. Will ich auch!
Noch ein Trick gefällig? Voilá: die Schwebenden aus dem Morgenland.
Jau, alles nur ein Trick - aber ein toll anzusehender, oder?!!
In unserem Mittagsspaziergangspark wird der Weiher saniert. Dringend nötig, wenn man mich fragt. Das Wasser ist eine einzige Brühe, seit einem Jahr warnt ein Schild vor Blaualgen (für Hunde können die sehr schnell sehr tödlich sein) und wenn der Reiher auch mittendrin nur bis zu den Knien im Wasser steht, fragt man sich schon, wie hoch der Schlamm inzwischen ist... Bäh!
Nun soll ein Großteil des Wassers abgepumpt werden, den Rest soll die Sonne und die natürliche Verdunstung bringen. Wenn der Schlick dann frei liegt, wird darauf Raps angebaut, bei dessen Ernte der Schlamm gleich mitentfernt werden soll. Spannend!
Dass es höchste Zeit wird, zeigt ein Blick aufs Ufer. Nachteil an der ganzen Sache: sie wird monatelang dauern und so lange sind die Wiesen am Ufer gesperrt... Menno! Hoffen wir, dass die Leute wenigstens draus lernen und nicht mehr kiloweise ihr altes Brot "für die süßen Entchen" im Weiher entsorgen!
Manchmal (leider viel zu selten) bekommt man Post, die einem die Tränen in die Augen treibt. Vor Rührung. Und Freude!
Danke, Danke, Danke!!
Heute mittag auf dem Wochenmarkt leuchteten mich aus der Ferne hübsche Shirts in allen möglichen Sommerfarben an.
Nichts wie hin!
Leider stellte sich aus der Nähe heraus, dass man sie auch als Einkaufstüte verwenden könnte, soviel Plastik steckte da drin. Also stattdessen ein paar echte Sommerfarben gekauft!
Und weil ich daher nun doch selber für die Frühjahrsgarderobe sorgen muss, habe ich den Karfreitag zu meinem persönlichen Tag der Nähmaschine erklärt und schon mal ein paar Vorarbeiten geleistet.